
Wir beleuchten unsere Fußgängerzone zum Ramadan. Wir lassen in immer mehr Städten Minarette errichten und Muezzine öffentlich zum Gebet rufen . Wir überlassen denjenigen unsere Straßen, die darauf für das Kalifat demonstrieren. Denn der Islam sei mittlerweile “Teil unserer Kultur” geworden. So macht es uns zumindest ein gescheiterter ehemaliger Bundespräsident noch immer weis, der im Gegenzug die AfD “zu Wasser, zu Land und aus der Luft” bekämpfen will. Getrieben von einer Doktrin falsch verstandener Toleranz und Nächstenliebe, die sich bei genauerem Hinsehen aber nicht einmal in der Bibel finden lässt, wird schöngeredet und ignoriert, was das Zeug hält. Übrigens: Im Gegensatz zum Koran ist die für das Christentum verbindliche Schrift schon allein deshalb eine wenig aufgeladene Glaubensgrundlage, relativiert sich doch das Alte Testament durch das Evangelium. Vergleichbares kann von den Versen Mohammeds im Namen Allahs allerdings nicht behauptet werden. Sie sind vielmehr an prägenden Stellen von jenem Gedanken gezeichnet, welchen auch die Übersetzung einer vermeintlichen Religion des Friedens deutlich macht: Es geht um die Unterwerfung der Andersdenkenden in aller Welt, um auch säkulare Macht und Herrschaft. Und um eine Missionierung, die im Zweifel aus einem katholisch wie protestantisch verwurzelten Okzident einen sarazenischen Orient in Mitteleuropa machen will.
Mit einer modernen zivilisatorischen Ordnung oder gar Demokratie hat all das freilich nichts zu tun, was beispielsweise Sure 22,62 verheißt: „Denn Gott ist die Wahrheit, und das, was sie anrufen statt Gott, ist Nichtiges nur„. Stattdessen geht es um die Alleinherrschaft jenes Monotheismus, der sich als Vervollkommung seiner beiden älteren Konkurrenten Judentum und Christentum betrachtet, die sich allerdings in wesentlichen Punkten von ihm unterscheiden – sind ihre Glaubensgrundsätze doch interpretierbar und damit einer Säkularisierung und Sozialisation zugänglich. Daran fehlt es aber all jenen, die sich in Mekka versammeln. Sie sind in einer manifesten Indoktrination vom Absolutismus getrieben, die appelliert: „Das ist etwas von dem, was dir dein Herr an Weisheit offenbart hat. Und setze Gott keinen anderen Gott zur Seite, sonst wirst du in die Hölle geworfen, getadelt und verstoßen“ (Sure 17,39). Eine Unbedingtheit, die irdische Wahrheiten nicht zulässt, sondern zur Verbreitung einer Lehre auffordert, welche sich auf den kurzen Terminus bringen lässt: „Du rufst die Menschen auf einen geraden Weg“ (Sure 23,73). Und dass man tatsächlich kaum auf Versöhnung aus ist, das beweist nicht nur die Instrumentalisierung dieser Zeilen in den unterschiedlichsten Kriegen auf dem Globus.
Dröhenendes Schweigen
Besonders bezeichnend ist die anhaltende Weigerung von Muslimenverbänden bei uns, dem aktuellen Dschihad-Erlass von Mitte April zu widersprechen, welcher von der „Internationalen Union muslimischer Gelehrter“ als Fatwa ausgegeben wurde. Daran wird jeder fähige Anhänger ermuntert, die „zionistische Entität“ anzugreifen, also gegen Israel und die Juden zu Felde zu ziehen. Insbesondere die neuen Mudschaheddin aus Palästina, Extremisten und Terroristen der Hamas, sollten sich angesprochen fühlen, mit brachialer Gewalt zu agieren. Und obgleich es nicht das erste Mal gewesen ist, dass derartige „Rechtsgutachten“ von Klerikern an Fanatiker allüberall verpflichtend verbreitet wurden, schweigen selbst jene Vertreter in unseren Breiten, die man doch stets als gemäßigt und angepasst darstellen will: Sie reagierten auf keine Anfrage von Medien, warum sie sich nicht von einer Ideologie distanzieren, die auf das gezielte Verdrängen und Auslöschen missliebiger Völker ausgerichtet ist. In der kanalisierten Presse liest man von diesem dröhnenden Schweigen über die bewusste Fatwa rein nichts – obwohl diese einen ungeheuerlichen Vorgang darstellt. Kein Wunder – könnte die Unterrichtung der Öffentlichkeit darüber doch das Bild ins Wanken bringen, es gäbe so etwas wie eine reformierte, moderne und weltoffene Variante des Islam, eine gemäßigtere Form dessen, was seine widerwärtige Fratze auch bei uns zunehmend durch Anschläge und Messerattentate regelmäßig kundtut.
Wer noch immer in der Utopie verharrt, eine Kompatibilität des Islam mit universellen Menschenrechten sei möglich, wenn eine Anschauung keinerlei Anstalten macht, irgendeinen Respekt vor Jesus oder der Dreieinigkeit zu zeigen, muss mehr als nur naiv sein – und sollte die bis heute für Muslime verpflichtende Kairoer Erklärung der Menschenrechte lesen. Natürlich mag es Bereitschaft und Bildung bei einer nicht unerheblichen Zahl an Liberalen zu geben, die fähig und willens sind, sich ähnlich wenig von Radikalität leiten zu lassen, wie derjenige mit einer Kippa auf dem Haupt oder einem Kreuz um den Hals das biblische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ebenfalls nicht mehr für bare Münze nimmt. Doch warum begehrt niemand der hiesigen Muslime auf, wenn ihre eigenen Brüder und Schwestern zu Mord und Totschlag animiert und an die Waffen gerufen werden? Letztlich macht sich dadurch jeder mitschuldig, der weiterhin unter dem Halbmond betet, sich aber nicht dazu durchringen kann, überzeugend und konsequent Abstand zu nehmen von dieser Demagogie des Hasses. Es wirft also wahrlich kein gutes Licht auf eine Gemeinschaft, die sich nicht mehr so leicht dem Anwurf entziehen kann, sie trage in Gänze das Potenzial in sich, unseren Erdball mit Repression und Tyrannei zu überziehen. Wenngleich diese Erkenntnis für Christian Wulff und seine Jünger ernüchternd sein mag: Eine solche Denke gehört definitiv nicht zu Deutschland!























