Olaf Schlitz und Fritze Merzel: Austauschbar und beliebig (Foto:Grok)
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Peinlicher geht’s nicht: Merz twitterte als „Bundeskanzler Olaf Scholz“

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Es mag manch einem bloß wie eine Spitzfindigkeit oder Nebensache erscheinen, doch es ist symptomatisch für praktisch alles, was in diesem Land abläuft und vor allem, wie es abläuft: Noch noch am Mittwochabend, am 7. Mai, als Friedrich Merz schon mehr als 24 Stunden im Amt war, twitterte das Bundeskanzleramt über die erste Reise des neuen Chefs zum Antrittsbesuch bei Polens Ministerpräsident Donald Tusk – und zwar unter dem Kanaltitel “Bundeskanzler Olaf Scholz„. Offenbach hatte sich niemand die Mühe gemacht, die Daten in dem offiziellen X-Account der Behörde zu aktualisieren:

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(Screenshot:X)

Merz selbst scheint der Lapsus ebenfalls nicht aufgefallen zu sein und einmal mehr fragt man sich hier, wofür eigentlich das monströse Kanzleramt – das gerade auf die mehr als vierfache Dimension des Weißen Hauses in Washington ausgebaut werden soll, einen Mitarbeiterstab von bereits heute über 900 Beamte und ein Budget von über 3,8 Milliarden Euro jährlich hat; wozu ist dieser monströse Apparat gut, wenn nicht einmal die simpelsten Dinge erledigt werden? Da die Außenwirkung auf Social Media gerade in der heutigen Zeit mit zu den wichtigsten PR-Aufgaben eines Regierungschefs gehört, sollte man meinen, dass hier eigentlich schon einmal gleich gar nichts schiefgeht. Doch weit gefehlt.

Aber im Land der offenen Grenzen, maroden Brücken und unpünktlichen Züge überrascht das am Ende auch nicht mehr weiter. Und auf eine gewisse Weise ist es ja auch nur konsequent: Denn letzten Endes spielt es gar keine Rolle, ob Olaf Scholz oder Friedrich Merz oder sonstwer aus dem Einheitsparteienkartell der faktischen SED 2.0 an der Spitze des Kanzleramts steht. Letztlich ist es eh immer dieselbe linksgrüne Politik. Jedenfalls stimmt seit vorgestern alles: Nachdem der Spott über das “Versehen” im Netz viral gegangen war, wurde der Fehler sang und klanglos behoben. Nun lautet der Account des Kanzleramts zumindest auf den richtigen Namen – nämlich den des größten Wählerbetrüger aller Zeiten, gewählt von Kommunistengnaden: “Bundeskanzler Friedrich Merz”. (TPL)

 

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