Leine-Center Laatzen ; siehe Link; CC BY-SA 3.0)
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Eine Islamisierung findet nicht statt! Einkaufszentrum in Laatzen eröffnet muslimischen Gebetsraum

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Weil Muslime verstärkt nachfragen: Das Leine-Center in Laatzen bei Hannover – Betreiber ist die CM Immobilienmanagement GmbH – eröffnet einen Gebetsraum. Offiziell steht dieser „allen Religionen“ offen.  Ausgestattet ist dieser jedoch mit Gebetsteppichen und getrennten Bereichen für Männer und Frauen. Waschräume sind geplant. 

Das Leine-Center Laatzen liegt im Süden von Hannover und bietet auf 39.000 m² Verkaufsfläche für Fachgeschäfte aus unterschiedlichen Branchen wie Mode, Sport, Gesundheit und Lebensmittel sowie Cafés und Schnellimbisse. Damit aber die zunehmend muslimisch geprägte Kundschaft zwischen halalen Burger-Genuss und H&M-Klamotten ihren religiösen Pflichten nachkommen kann, gibt es dort nun einen Gebetsraum. Muslimische Kunden hätten „oft“ nach einem Gebetsort gefragt, teilt Marktbetreiber Aslan Duygu mit, der sich nun dazu entschlossen hat, einen solchen bereitzustellen.

Zuvor hätten einige Besucher ihr Gebet in Fluchtwegen des Centers verrichtet. Das sei aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht tragbar gewesen, heißt es in der Hannoverschen Allgemeinen weiter. Centermanager Sascha Twesten stellte daraufhin eine leerstehende Ladenfläche zur Verfügung. Miete wird nicht erhoben, Wasser und Strom übernimmt das Center. Seit 2023 betreibt die CM Immobilienmanagement GmbH das Objekt.

„Wir wollen Personen aller Glaubensrichtungen die Möglichkeit geben, hier zu beten“, so die schon an Taqiyya – die islamische Praxis, Ungläubige zu belügen – grenzende Aussage des Marktbetreiber Aslan Duygu. Denn: Der Raum, der ja „allen Glaubensrichtungen offen steht“, ist nach islamischen Vorgaben in zwei getrennte Bereiche für Männer und Frauen unterteilt. Die Fensterfront wurde mit blickdichten Folien versehen, die unter anderem Minarette zeigen. Vor dem Betreten müssen die Schuhe ausgezogen werden. Künftig sollen auch separate Waschräume entstehen, um die rituelle Reinigung vor dem islamischen Allah-Gebet zu ermöglichen.

Die Ditib, der vom Verfassungsschutz beobachtete verlängerte Arm Erdogans, feiert das als „Zeichen von Toleranz“.  Solche Angebote erleichterten es Muslimen, ihr Gebet auch im Alltag zu verrichten. In muslimisch geprägten Ländern seien Gebetsräume in Einkaufszentren üblich.

(SB)

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