Sozialismus und Scharia: Das gruselig-krude Weltbild der Heidi Reichinnek

Schrill, fanatisch, radikal – und ohne jeden Tiefgang: Heidi Reichinnek (Foto:Imago)

Die vom linken mainstreammedialen Kartell als “Shootingstar” hofierte Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek hat exemplarisch die Verlogenheit ihres Milieus auf den Punkt gebracht: Letzte Woche forderte sie mit Blick auf das „Gutachten“ des Verfassungsschutzes, das Verbotsverfahren gegen die AfD müsse „endlich auf den Weg gebracht werden“. Man dürfe nicht hinnehmen, dass eine “rechtsextreme Partei” die Demokratie „von innen bekämpft und zerstört“. Damit lag Reichinnek zwar voll auf Linie der regierungsfinanzierten linken “Zivilgesellschaft”, die gestern in 60 deutschen Städten eben die demokratieverachtende und realfaschistische Forderung nach einem Verbot der stärksten politischen Kraft in Deutschland forderte – wenn auch mit deutlich geringerem Zulauf als erwartet.

Doch weder diesen denkfaulen Haltungsmitläufern noch Deutschlands Gesinnungsjournalisten scheint bewusst zu sein, dass das, was Reichinnek & Konsorten da über die AfD absondern, in Wahrheit auf keine Partei mehr zutrifft als auf die Linke selbst. Diese ist nicht nur direkte Rechtsnachfolgerin der totalitären Mauerschützen- und Verbrecherpartei SED (was jedoch medial konsequent ausgeblendet wird), sondern sie wäre der wahre und einzige Fall für den Verfassungsschutz – der die Linke jedoch seit 2014 nicht mehr beobachtet.

Gesichert linksextrem

Ein analoges Etikett “gesichert linksextrem” müsste man in ihrem Fall gar nicht durch aus dem Kontext gerissene, mühsam im Netz zusammengetragene  Zitate drittklassiger Parteichargen künstlich herbeiphantasieren (wie dies im Fall des AfD-“Gutachtens” geschah), weil hier lupenreine Umsturzparolen und Forderungen nach Abschaffungen der freiheitlich-demokratischen marktwirtschaftlichen Grundordnung sogar auf Führungsebene offen belegbar sind. So hatte Reichinnek erst letzte Woche getönt, in den heutigen Zeiten müsse man „radikal sein“, dürfe den Kapitalismus nicht stützen, sondern müsse ihn “stürzen” und müsse „die Systemfrage stellen, ganz klar“ (!).

Doch es gibt noch einen weiteren klar grundgesetzwidrigen Aspekt des Engagements der “Roten Heidi 2.0” (ursprünglich galt dieser Spitzname bekanntlich der deutlich gemäßigteren SPD-Linken Heidemarie Wieczorek-Zeul) – und das ist ihr ungeklärtes Verhältnis zum politischen Islam und radikalen Islamismus. Mit diesem hat sie, wie die gesamte Linke, natürlich kein Problem – was gerade erst beim unsäglichen Linken-Parteitag in Chemnitz mit etlichen Fällen abstoßender Hamas-Propaganda und das Existenzrecht Israels bedrohenden Einlassungen von antisemitischen Delegierten deutlich wurde. Doch auch ideologisch antichambriert Reichinneck bei muslimischen Fanatikern: Sozialisten und Islamisten seien “vereint im Kampf“ gegen den „Raubtierkapitalismus“, befand sie bereits vor einigen Jahren in einem Papier für die parteinahe Rosa-Luxemburg-Stiftung. Zudem stehe die Scharia für soziale Gerechtigkeit, weshalb ihr eine “Zusammenarbeit” zwischen Linken und Islamisten prinzipiell denkbar erschien. Die einzigen Unterschiede mochte sie „in Genderfragen“ ausmachen.

Der Zwangsgebührenfunk phantasiert schon von einer Kanzlerin Reichinnek

Dass Homosexuelle und überhaupt alle Nicht-Muslime fast in der gesamten islamischen Welt in ständiger Gefahr für Leib und Leben schweben, interessiert solche irren Traumtänzer wie Reichinnek ist. Dass sie wenig Ahnung hat von dem, was sie tagein-tagaus von Selbstbewusstsein strotzend daher faselt – und das selbst in Themengebieten, auf denen sie sich Reformkompetenz anmaßt –, wurde vorletzte Woche erst bei ihem hochnotpeinlichen Auftritt bei Markus Lanz deutlich, als sie nicht einmal wusste, wie viele Deutsche zur Miete leben, wie viele Mietwohnungen es gab und wie viele davon wirklich von den ihr verhassten Wohnungsbaukonzernen gehalten werden. „Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt brachte das Phänomen Heidi Reichinneks und ihr Geschwätz perfekt auf den Punkt, indem er feststellte, was sie fordere, klinge „super für die jungen, faulen Leute“, dahinter verberge sich aber die „Endstation Gulag und Enteignung“.

Das Bedenkliche ist, dass Reichinnek mit ihrem hanebüchenen sozialistischen Weltbild weder in ihrer eigenen Partei alleine dasteht, noch bei den Genossen von SPD und Grünen. Stattdessen erfreut sich die Linke allgemeiner Beliebtheit – auch und gerade bei ARD und ZDF, wo Reichinnek und Parteichef Jan van Aken nicht nur gern gesehene Stammgäste sind, sondern die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner bereits ernsthaft gefragt wurde, ob sie sich Reichinnek als Kanzlerin vorstellen könne. Alleine auf so einen Gedanken zu kommen zeigt, welche Journalisten in diesem Land am Werk sind. Die symbiotische Beziehung zwischen dem ÖRR und den linken Parteien setzt sich hier unvermindert fort: Offen linksradikale Politiker dürfen ohne jede kritische Bemerkung ihr Gift verspritzen, während jeder Unionspolitiker bereits als potentieller Faschist gilt und die AfD in unverantwortlicher Weise als Wiedergängerin der NSDAP diffamiert wird.