Politik für Zurückgebliebene: Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (in einem TikTok-Video von letzten Jahr) (Screenshot:TikTok)
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Schlimmer geht immer: Bas statt Esken an der Spitze der SPD?

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Deutschland und der SPD bleibt Saskia Esken zwar als Bundesministerin bzw. Partei-Vorsitzende erspart; was die SPD aber ansonsten an Personal zu bieten hat, ist nicht wesentlich besser. Voraussichtlich wird Arbeitsministerin Bärbel Bas die Nachfolge Eskens als Co-Vorsitzende an der Seite von Lars Klingbeil antreten. Sie kündigte an, mit Unterstützung von Präsidium und Vorstand beim Parteitag Ende Juni zu kandidieren. Ideologisch gehört Bas, genau wie Esken, zum linken Parteiflügel. Bas erklärte dann auch, sie wolle soziale Gerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit und eine moderne, vielfältige Gesellschaft ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. „Und für mich, auch aus der Erfahrung als Bundestagspräsidentin, will ich sagen, der Kampf, unsere Demokratie zu schützen, ist ein weiterer Auftrag, den ich auch mit der SPD zusammenführen will“, schwafelte sie.

Dabei hat sie gerade erst eindrucksvoll bewiesen, dass sie von Demokratie gar nichts hält, sondern ein rückgratloser Apparatschik ist. Um die 900-Milliarden-Schuldenorgie, die Union und SPD vereinbart hatten, durch den alten, gerade erst abgewählten Bundestag beschließen zu lassen, zögerte die damalige Bundestagspräsidentin Bas die Einberufung des neuen Parlaments so lange wie möglich unter allerlei faulen Vorwänden hinaus, obwohl es ihre Pflicht als nach dem Bundespräsidenten protokollarisch zweithöchste Repräsentantin der Bundesrepublik gewesen wäre, die Rechte des neuen Bundestages zu schützen und diesen antidemokratischen Kuhhandel zu verhindern.

Karriere und linke Parteiräson wichtiger als Deutschland

Doch die Parteiräson und ihre weitere politische Karriere waren ihr wichtiger. Wie wenig Sinn Bas für die Würde ihres früheren Amtes besaß, hatte sie bereits 2022 demonstriert, als sie aus der Corona-Quarantäne heraus ein zum Fremdschämen peinliches TikTok-Video von sich veröffentlichte (Screenshot daraus siehe Beitragsbild oben), indem sie die Lippen zu dem im Hintergrund laufenden Kinderlied „Ich schaff’ das schon“ von Rolf Zuckowski bewegte.

Solche völlig charisma-, kompetenz- und würdelosen Gestalten prägen die deutsche Politik seit Jahren auf allen Ebenen. Dabei inszenieren Bas und ihre Kolleginnen sich auch noch als erfolgreiche Powerfrauen, obwohl sie ihren Aufstieg nur irgendwelchem Quoten- und Proporzgeschacher verdanken. Klingbeil faselte dann auch, Bas sei eine „starke Ministerin, starke Nordrhein-Westfälin und starke Frau“. In Wahrheit handelt es sich um reine Karrieristen, die keinerlei Verantwortung gegenüber diesem Land und Volk empfinden, das sie, im Falle der linken Parteien, ohnehin abschaffen wollen. Und dieser Typus findet sich in allen Parteien, deren Negativauswahl massenhaft Personal hervorbringt, das nicht nur unfähig und charakterlos ist, sondern dieses Land längst in eine existenzielle Krise gestürzt hat.

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