Eine jahrhundertealte Skulptur, geschaffen in einer völlig anderen Zeit, wird heute plötzlich zur Zielscheibe links-woker Bilderstürmer: Das Bundesverwaltungsamte entfernt nun brav und devot die weltberühmte „Venus Medici“.
Im Bundesamt für Strahlenschutz schlugen die Jünger der links-woken Bilderstürmer zu. Eine Bronzestatue der Venus, eine Nachbildung der Statue aus den Uffizien in Florenz, wurde aus dem Foyer entfernt. Der Vorwurf: Sexismus. Die klassisch-antike Darstellung weiblicher Schönheit und Symbolik, seit Jahrhunderten Teil des kulturellen Erbes Europas war einer Gleichstellungsbeauftragten ein Dorn im links-versifften Auge.
Diese neue Form des Tugendterrors führte nun dazu, dass die bronzene „Venus Medici“ unter Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten des BVA aus dem Eingangsbereich des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin-Weißensee entfernt wurde.
Nachdem die „Venus Medici“ aus dem Bundesamt verbannt wurde, gab die Kunstverwaltung des Bundes die Bronze als Leihgabe an das Grassi Museum ab, worüber sich Museumsdirektor Dr. Olaf Thormann freut. Fassungslos macht ihn allerdings der Sexismus-Vorwurf gegen das Kunstwerk. Zur Bild: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Venus Medici als sexistisch empfunden werden könnte. Sie ist ja schon vom Typus her eine ‚schamhafte‘ Venus und zeigt keine anbiedernde Nacktheit. Diese angebliche Anstößigkeit ist eine merkwürdige Interpretation von Kunst.“
Die Entfernung der Venus ist kein Einzelfall, sondern Symptom einer größeren Entwicklung: einer moralpanischen links-woken Reinigungswelle, die mit erschreckender Selbstgerechtigkeit über Jahrtausende Kultur hinwegfegt. Es ist höchste Zeit, sich diesen durchgeknallten Bilderstürmern in den Weg zu stellen.
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