Ein Jahr nach der Farce um die Handvoll betrunkener Jugendlicher, die auf Sylt „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ gegrölt und deswegen zu Neonazis und Unmenschen gestempelt worden waren, haben der Linkstaat und seine Medien eine weitere Petitesse ausgemacht, an der sie ihre ewige Nazi-Besessenheit abarbeiten können. Diesmal trifft es die Liebigschule im hessischen Gießen, wo eine Abschlussklasse bei einer anonymen Online-Abstimmung für das Abi-Motto „NSDABI – Verbrennt den Duden“ gestimmt hatte.
Daraufhin hatte sich das Abi-Komitee umgehend gehorsam an die Schulleitung und diese an die Polizei (!) gewandt. Bei den Vorschlägen für das Abi-Motto seien „antisemitische, rassistische und diskriminierende Ideen geäußert und ebenfalls anonym mehrfach positiv bewertet“ worden, teilte die Schule mit. Eine Entscheidung über das Motto war zwar noch gar nicht gefallen, der typisch deutsche Wahnsinn nahm aber unerbittlich seinen Lauf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung gegen Unbekannt, die Schule rief nicht nur den betroffenen Jahrgang zusammen, um den Vorfall „in aller Deutlichkeit zu missbilligen und klar Stellung gegen diese demokratiefeindlichen Gedanken zu beziehen“ und distanzierte sich auf ihrer Homepage von dem Vorfall, sie hielt es auch noch für nötig, neben der Polizei zusätzlich die staatliche Hilfsstelle „Demokratieförderung und Extremismusprävention“ (DEXT) hinzuzuziehen, was wiederum mit der staatlichen Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ abgestimmt wurde.
Ironischer Mottovorschlag am Ende berechtigt
Die Polizei informierte sicherheitshalber auch noch den hessischen Verfassungsschutz (!) und auch die Stadt Gießen wurde instruiert. Bis auf die Ausrufung des Ausnahmezustandes wurden also alle Register gezogen, zu denen ein völlig außer Rand und Band geratener Staat fähig ist.
Ob irgendeine strafrechtliche Relevanz vorliegt, ist noch nicht klar, aller Erfahrung nach dürfte dies jedoch nicht der Fall sein. Ein Staat, das in einer alltäglichen Orgie aus mehrheitlich von Migranten verübten Messerangriffen, Vergewaltigungen, Schlägereien und sonstigen Übergriffen versinkt und der die innere Sicherheit de facto nicht mehr gewährleisten kann, setzt alle nur möglichen Hebel, einschließlich des Inlandgeheimdienstes, in Bewegung, um ein paar Abiturienten habhaft zu werden, die sich anonym über den Nazi-Wahn lustig machten, dem sie ihre gesamte Schulkarriere ausgesetzt waren.
Die Reaktion der Schule und der Behörden bestätigt, wie richtig sie mit ihrem ironischen Mottovorschlag lagen, der genau den Irrsinn aufs Korn nahm, mit dem sie nun verfolgt werden. Weitere Vorschläge waren übrigens „Abi macht frei“ und „Abi Akbar“, wie eine um Fassung ringende Redakteurin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ per Video mitteilte. Im Grunde müsste diesen Schülern ein Preis für geistreiche Satire verliehen werden, denn sie haben eindeutig gezeigt, dass sie den Wahnsinn, von dem dieses Land heimgesucht wird, vollauf erfasst haben und fähig sind, ihn mit bitterem Sarkasmus zu reflektieren. Die meisten Medien sind dazu nicht mehr willens und fähig.























