Es war natürlich abzusehen, dass die Lügenbarone der linken Hass-und Hetz-Blätter den Genozid an Weiße in Südafrika – jetzt wo ihr Lieblingsfeind Donald Trump das Thema auf den Tisch geknallt hat – als rechte Verschwörungstheorie herabwürdigen. Für linke Nazisten darf eben nicht wahr sein, was nicht in ihr ideologisch gefärbtes Weltbild passt.
Emrah Erken schreibt dazu:
Die woke-linken Propagandamedien verbreiten die rassistische Verschwörungstheorie, wonach es keinen Rassismus und ethnische Verfolgung gegenüber der weissen Bevölkerung in Südafrika gebe. Im Video: Parteichef Julius Malema der „Economic Freedom Fighters“ Partei, ruft mit den Worten „Kill the Boer, kill the Farmer“ zum Völkermord auf. Im Kommentar ist ein Dokumentarfilm vom @SRF zu sehen, der vom gleichen Problem handelt. Der Film ist allerdings aus dem Jahr 2020. Heute verbreitet @srfnews die Lüge, dass diese Verfolgung gemäss Ansicht von „Experten“ nicht gebe.
Die woke-linken Propagandamedien verbreiten die rassistische Verschwörungstheorie, wonach es keinen Rassismus und ethnische Verfolgung gegenüber der weissen Bevölkerung in Südafrika gebe.
Im Video: Parteichef Julius Malema der „Economic Freedom Fighters“ Partei, ruft mit den… pic.twitter.com/6PaahyjEHE
— Emrah Erken 🔥🎺 (@AtticusJazz) May 22, 2025
Gut, dass es Archive gibt, so wie das Jouwatch-Archiv. Anbei ein paar Beiträge zu diesem brisanten Thema, die die linken Leugner entlarven werden:
Südafrika: Zehntausende rufen zum Massenmord an Weißen auf (31.Juli 2023)
In deutschen Mainstream-Medien wird seit Jahren die katastrophale Lage der weißen Bevölkerung in Südafrika verschwiegen. Im angeblichen Regenbogenland rief am Wochenende der Vorsitzender der drittgrößten Partei Südafrikas zum Abschlachten der weißen Bevökerung auf: „Tötet die Buren, tötet die Farmer!“
Südafrika, das von westlichen Medien uns Politikern zum Regenbogenland, hat sich unter der sozialistischen Regierung von einem einst prosperierenden Staat in einen Failed State entwickelt. Um von den eigenen Unfähigkeit abzulenken, wird von führenden Politikern seit Jahren, von den westlichen Mainstreammedien verschwiegen, der Hass auf die weiße, wirtschaftlich erfolgreiche Bevölkerung geschürt. Nun spitzt sich die Entwicklung im Shithole am Kap der guten Hoffnung einmal mehr dramatisch zu.
Am vergangenen Wochenende hielt der Spitzenpolitiker Julius Malema, zudem Parteivorsitzender der leninistischen EFF, der drittstärksten Partei des Landes, bei der Jubiläumsfeier eine Rede vor zehntausenden Anhängern. Im größten Stadion Afrikas, dem FNB-Stadion in Johannesburg, das über 94.000 Plätze verfügt, skandierte er das Lied „Dubul’ibhunu“ – Tötet die Buren, tötet die Farmer.
Videoaufnahmen zeigen beängstigende Bilder: Zehntausende im Stadion skandieren Malema nach – schließlich formt der Parteivorsitzende seine Hände zu einer symbolischen Pistole und imitiert ins Mikrofon Schuss-Geräusche.
EFF leader Julius Malema calls on the liberation chants
The chant, popularised by former ANCYL president Peter Mokaba, has the lyrics
“ULeft URight Nyamazane”
“kill the boer, the farmer”
“Sofa sgijima emoyeni”#EFF10thAnnivesary pic.twitter.com/kBn7Mtr1WV— News Live SA (@newslivesa) July 29, 2023
Der neue Rassismus, der sich einem Vierteljahrhundert nach der angeblichen Abschaffung der Apartheid durch das Land frisst, richtet sich gegen die weißen Buren und angelsächsischen Bewohner. Die südafrikanischen Buren – die sich selbst auch als „Afrikaaner“ – früher auch als Kapholländer oder Weißafrikaner – bezeichnen, sind jene Nachfahren holländischer, deutscher, wallonischer und französischer Siedler, die seit 1652 vom Kap der guten Hoffnung aus Südafrika mitbesiedelten. Die Afrikaaner sind unter Schwarzafrikanern als einziger weißer Stamm Afrikas anerkannt. Die Afrikaaner sehen sich deshalb nicht als Kolonialvolk, sondern als einheimische Afrikaner.
Während die westliche Medienwelt zu dieser Apartheit mit umgekehrtem Vorzeichen schweigt, kämpfen immer mehr weiße Südafrikaner mit immensen Existenzproblemen. Durch das Black-Economic-Empowerment-Gesetz (BEE) der südafrikanischen Regierung bedingt, finden sie in den Städten keine Arbeit mehr, da zunächst Schwarzafrikaner, dann Mischlinge, danach Inder, die von den Briten als Minderheit in Südafrika angesiedelt wurden, und zuletzt weiße Südafrikaner eingestellt werden dürfen. Beobachter gehen davon aus, dass rund ein Viertel der weißen Südafrikaner in prekären Umständen ihr Leben fristen.
Dreimal so groß wie Deutschland – aber mit nur 55 Millionen Einwohnern – ist Südafrika ein in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägtes Land. Nach dem Ende der Apartheid versuchte die neue Regierung das Land weiße Farmer zu enteignen und von ihrem Land zu vertreiben. Sie stellen zwar nur noch neun Prozent der Bevölkerung, sind aber mit 26 Prozent Opfer von Gewaltkriminalität und haben 20 Prozent der Mordopfer zu beklagen. „Farmmorde“ nennen Bauernverbände diese Form dieser Gewalt gegen Weiße. Immer mehr Beobachter sprechen bei diesem brutalen Phänomen von einem „Genozid“ an den meist burischstämmigen Farmern. Seit dem Ende der Apartheid sind tausende weiße Farmer ermordet worden. 15.000 Überfälle hat es seit 1994 gegeben. Oftmals werden ganze Familien, Frauen und Kinder, grausam abgeschlachtet, die Täter werden selten gefasst und abgeurteilt.
Viele Südafrikaner, deren Familien seit fast fünf Jahrhunderten in Südafrika leben, haben Angst um ihr Leben und wollen das Land verlassen. Die kanadische politische Aktivistin Lauren Southern zeigte bereits 2018 in ihrem Dokumentarfilm „Farmlands“ die Verfolgung, Ermordung, Entrechtung und Enteignung von Buren und anderen weißen Farmern in Südafrika auf. Die Journalistin lässt neben vielen Opfern auch Personen zu Wort kommen, die nach den Überfällen und Morden den Tatort reinigen und die Leichen bergen.
Angriffe auf südafrikanische Farmer politisch unterstützt? (31.Mai 2019)
Während sich die politische Elite in Deutschland auch nach den EU-Wahlen mit dem angeblich „menschengemachten Klimawandel“ beschäftigt und um sich selbst kreist, wohl auch, um von den eigentlichen Problemen der fortgesetzten Einwanderung und der einhergehenden Migrantengewalt abzulenken, gehen in Südafrika die Übergriffe gegen weiße Farmer mit unverminderter Häufigkeit und medial weitgehend unbeachtet weiter.
Im vergangenen Jahr wurden 423 derartige Vorfälle, bei denen 82 Menschen getötet wurden, von der Organisation Afriforum[i] registriert. Wie es in dem Bericht weiter verlautet, habe die südafrikanische Regierung die Veröffentlichung von Landmordstatistiken bereits im Jahr 2008 eingestellt.[ii]
Allein in der ersten Woche dieses Monats wurden sieben Angriffe auf Farmer in fünf Provinzen des Landes gemeldet.
So wurde ein älteres Ehepaar (74 und 69) wurde bei der Rückkehr aus der Kirche am 5. Mai 2019 in ihrem Wohnhaus in Ottosdal, Nord-Westprovinz, überfallen. Fünf bewaffneten Verdächtigen gelang die Flucht. Keine Festnahmen.
Am 2. Mai griffen vier bewaffnete in schwarze Overalls gekleidete Verdächtige einen Farmer in Vryheid, KwaZulu Natal, an. Das Opfer erlitt Verletzungen, Polizei und Rettungsdienste waren schnell vor Ort. Keine Festnahmen.
Am gleichen Tag hat eine unbekannte Zahl von Verdächtigen einen Sicherheitsposten auf einer Farm in Lothars, Mpumalanga, angegriffen und getötet. Keine Festnahmen.
Auch in Benoni, Gauteng, ereignet sich an diesem Tag ein Farmangriff. Vier Verdächtige, davon mindestens einer bewaffnet, überfielen eine Farmerfamilie mit zwei Kindern. Zum Glück gab es keine schweren Verletzungen. Die Verdächtigen konnten mit gestohlenen Handys, Laptops und einem Fernseher entkommen. Keine Festnahmen.
Am 3. Mai 2019 erlitt eine ältere Dame (65) bei einem Übergriff in Onderstepoort, Gauteng, leichte Verletzungen als sie am helllichten Tag auf ihrer Farm angegriffen wurde. Keine Festnahmen.
Am nächsten Tag drangen drei bewaffnete Verdächtige in ein Anwesen in Alkmaar, Mpumalanga, ein. Die anwesenden Bewohner blieben unverletzt. Keine Festnahmen.
Bei einer Attacke am 5. Mai in Nylstroom, Limpopo, gelang es der weiblichen Bewohnerin, ihre Schusswaffe zu holen und Warnschüsse abzugeben, worauf der Verdächtige floh. Keine Festnahme.
Es ist inzwischen eine unbestreitbare Tatsache, dass gezielte Angriffe auf Farmer und ihre Familien in Südafrika zu einer täglichen und erschütternden Realität geworden sind.
In den hiesigen Medien wird diese besondere Form der Kriminalität dagegen ebenso totgeschwiegen wie in den westlichen Mainstreammedien, die sich ihre Illusion von einer friedlichen und harmonischen Regenbogennation offenbar nicht trüben lassen wollen.
Und wenn man schon nicht um eine öffentliche Bekanntmachung herumkommt, ist das Herunterspielen und Beschwichtigungen auch in Südafrika zu einer bevorzugten Form der Berichterstattung geworden: Ein ländlicher Übergriff, ein kleinerer Raubüberfall, gewöhnliche Kriminalität auf dem Land – alles nur Einzelfälle, die keinerlei Gemeinsamkeit aufweisen.
Oder vielleicht doch? Könnte es sein, dass diese ausschließlich gegen weiße Farmer gerichtete Gewalt sogar politisch unterstützt und organisiert wird?
Für diese Annahme gibt es inzwischen erste Indizien. So wurde Julius Malema, Führer der EFF (Economic Freedom Fighters), der drittstärksten Partei im Parlament, dabei erwischt, wie er mit dem Leiter der berüchtigten „Numbers Gang“ verhandelte.
Nach Angaben des Kriminellen gegenüber Journalisten der südafrikanischen Fernsehserie Carte Blanche[iii], die auf M-Net ausgestrahlt wurde, habe Malema versucht, ihn für Anschläge und Morde an weißen Farmern zu gewinnen.
Nach Angaben von Card Blanche habe die um eine Stellungnahme gebetene Partei EFF eine Antwort verweigert. Man sei derzeit zu beschäftigt, so der Kommentar des Sprechers.
Malema selbst lässt Vorwürfe dieser Art in der Regel an sich abgleiten. Ganz im Gegenteil versucht er den Spieß herumzudrehen und beschuldigt beispielsweise Australien, das sich zur Aufnahme der bedrohten südafrikanischen Farmer bereiterklärt hat, des Rassismus.
„Wenn weiße Farmer es vorziehen, in ein rassistisches Land wie Australien zu fliehen, dann sollten sie die Schlüssel für die Häuser und ihre Traktoren stecken lassen …Sie müssen alles, mit dem sie nicht hierhergekommen sind, in Südafrika lassen und nach Australien gehen.“[iv]
[i] https://www.afriforum.co.za/home/
[ii] https://www.news.com.au/finance/economy/world-economy/young-boy-forced-to-watch-mums-repeated-violent-sexual-assault-in-south-africa-farm-attack/news-story/09785cd0d06c221eab6b6c6115057a7a
[iii] https://www.youtube.com/watch?v=RW2n1keffT8
[iv] https://www.news.com.au/finance/economy/world-economy/south-african-politician-says-australia-is-a-racist-country-farmers-should-leave-the-keys-when-they-go/news-story/e98607c4fa66d30d9b2731aa30e2a956
Das Schlachten von Weißen in Südafrika geht weiter: Farmerin mit Hammer erschlagen (24. Mai 2019)
Nachdem ihre Angehörigen sie mehrere Tage nicht erreichen konnten, fanden sie Annette Kennealy in ihrem Haus auf ihrer Farm in der Provinz Limpopo tot auf. Die 51-jährige wies zahlreiche Stichwunden auf, ihr sei der Schädel mit Hammer und Eisenstange eingeschlagen worden, berichten Medien.
Die 51-Jährige habe sich zusammen mit einem Angestellten auf ihrer Farm Welgevonden aufgehalten. Ein Freund fand sie laut The Express erschlagen und erstochen in einem Meer von Blut. Neben ihr hätte ein Hammer und eine Eisenstange gelegen, so news24. Das Verbrechen soll sich in der Nacht zu Dienstag ereignet haben. Ein 40 Jahre alter Verdächtiger, der für Anette Kennedy gearbeitet habe soll, sei nach Polizeiangaben mittlerweile verhaftet worden.

„Ich kann es nicht glauben“, so Kim Harris, die Schwester des Opfers. „Alles was ich weiß, ist, daß es ein brutaler Mord gewesen ist“. Die Polizei lasse die Familie nicht an den Ort des Geschehens.
Die 51-Jährige hatte immer wieder gegen die Morde an weißen Farmern in Südafrika protestiert. Auf ihrem letzten Facebook-Eintrag vom 19.Mai postete sie einen Artikel der Seite nari.co.za, der über 10 Farmattacken und einen Mord innerhalb von nur 10 Tagen berichtet.
FARM MURDER – VORSTERSHOOP, NORTH WEST PROVINCE:
Eine ältere Frau wurde erschossen. Ihr Mann fand sie bei seiner Rückkehr tot in ihrem gemeinsamen Haus auf der Farm auf. Die Täter sind flüchtig…
FARM ATTACK – CULLINAN, GAUTENG PROVINCE:
Drei junge Männer sind von drei Bewaffneten attackiert worden. Sie verlangten Bargeld und raubten Möbel und andere Gegenstände. Ein Opfer wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert…
FARM ATTACK – LANSERIA, GAUTENG:
Einem Mann wurde mehrmals in Beine, Hände und die Brust geschossen. Eine Frau wurde von Schüssen in den Bauch verletzt. Die fünf Angreifer flohen zu Fuß…
Das sind nur einige der Meldungen über die jüngsten Farmattacken, über die nari.co.za berichtet. Im vergangenen Montag wurde eine 17-Jährige laut news24 auf der elterlichen Farm in Westonaria in Anwesenheit ihres Vaters vergewaltigt. Der 55-Jähige war vorher niedergeschlagen worden. Die Angreifer flohen.
Nach Angaben der Organisation Afriforum, die sich um die Rechte der weißen Minderheit in Südafrika kümmert, seien die Angriffe auf weiße Farmer im vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegen. Die Attacken auf die Landbesitzer würden immer brutaler: Es gäbe rassistische Motive, so Afriforum-Sprecher Ernst Roets. Nur weiße Familien seien einer solchen Rohheit ausgesetzt, so Roets. Oftmals werden die Opfer vor ihrem Tod mit Bohrmaschinen, Lötkolben und auch Bleichmitteln gequält.
„Wenn jemand wie Kennealy, die als Aktivistin bekannt war, selbst zum Opfer wird, sollte man die Frage stellen, ob das nicht mehr war, als eine „normale“ Farmattacke“, erklärt Henk van de Graaf von der Organisation TLU SA.
Am Mittwoch gab die Bezirksregierung eine Erklärung ab, in der sie der Familie von Kennealy ihr Beileid aussprach.
„Frau Kennealy war von 2011 bis 2014 als Stadträtin tätig und wird für ihren selbstlosen Dienst und ihr Engagement für die Menschenrechte in Erinnerung bleiben“, sagte Jacques Smalle, Staatsoberhaupt der Provinz. „Ich persönlich kenne Frau Kennealy seit mehr als 40 Jahren und werde sie für unsere gemeinsame Leidenschaft für die Kunst, ihren nüchternen Ausdruck für ihre Liebe zum Land und ihre Liebe zur Natur und zu Tieren in Erinnerung behalten“, erklärte Smalle. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den beiden Töchtern von Frau Kennealy, Astrid und Megan, ihrer Schwester Kim, ihrer Mutter und der unmittelbaren Familie und Freunden in dieser schwierigen Zeit.“
Regenbogennation Südafrika – Farmermorde, Korruption und ethnische Konflikte (24. Mai 2019)
Die Verhaftung eines Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Mord an einer Menschenrechtsaktivistin in der vergangenen Woche wirft ein Schlaglicht auf die schwierige politische Situation, in der sich die sogenannte “Regenbogennation” am Kap der guten Hoffnung befindet. Jouwatch berichtete.
Das Opfer, Annette Kennealy, hatte sich in der Vergangenheit dafür eingesetzt, die weltweite Öffentlichkeit auf den schleichenden Genozid an weissen Farmern aufmerksam zu machen. Seit Jahren schon erschüttern sogenannte “Plasmoorde” (“Farm-Morde”) vornehmlich kleine Gemeinden auf dem Land. Die Opfer sind stets Angehörige der selben ethnosozialen Gruppe, die Taten folgen dem gleichen Muster: Die Farmer und ihre Familien werden zuhause überfallen, auf grausame Art und Weise getötet. Gestohlen wird selten etwas von Wert, meist nur etwas Bargeld oder ein paar Wertgegenstände. Wer die schrecklichen Bilder einmal sehen will, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt, kann Google anwerfen und die Sicherheitsbarrieren deaktivieren.
Korruption und Blutvergießen im Regenbogenland
Beobachter beschuldigen auch die südafrikanische Regierung, die in der Vergangenheit gern die weisse Minderheit für die schlechte ökonomische Lage der schwarzen Mehrheit verantwortlich machte.
Vor diesem Hintergrund wurden die sechsten Wahlen seit dem Ende der Apartheid in Südafrika von vielen Journalisten im Land mit Spannung erwartet. Die Liste der Probleme im Land ist endlos, nach 25 Jahren ANC-Herrschaft liegt auch abseits der Farmmorde vieles im Argen. Die Partei Nelson Mandelas machte in den letzten fünf Jahren vor allem durch Korruptionsskandale, Zerstrittenheit und eigenwillige Gesundheitsratschläge im Umgang mit AIDS auf sich aufmerksam.
Besonders zweifelhaften Ruhm erwarb sich Ex-Präsident Jacob Zuma, als 2016 bekannt wurde, dass aus dem ohnehin knappen Polizeibudget Luxuskarossen für seine vier Ehefrauen beschafft worden waren. Sein Nachfolger ab 2018, der bisher als ruhiger Wirtschaftsfachmann bekannte Cyril Ramaphosa, ließ schließlich im Juli desselben Jahres die lang erwartete Bombe platzen und kündigte an, die Enteignung von Farmland voran zu treiben. Was folgte, war allgemeine Aufregung. Der Vorsitzende der Vryheidsfront Plus – einer traditionell weissen Minderheitspartei – warnte vor Verhältnissen wie in Simbabwe, und Julius Malema, der jugendliche Kopf der linksradikalen Economic Freedom Fighters (EFF), verschärfte die Debatte mit regelmäßigen Ausfällen gegen die weiße Minderheit. Selbst US–Präsident Trump meldete sich über den Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort.
In den Monaten vor der Wahl verschärfte sich die Debatte rund um die Versäumnisse des ANC in den Jahren seit der Machtübernahme durch Mandela 1994. Präsident Ramaphosa reiste durch das Land und warb in Townships und Dörfern um Verzeihung und Vertrauen. Das Wahlergebnis des ANC würde, so war man sich innerhalb wie ausserhalb des ANC im Klaren, auch eine Vertrauensfrage der Partei an die Wähler sein.
Als nun in den Tagen nach der Wahl am 08. Mai die Zahlen in den Newsrooms der nationalen und internationalen Presse eintrafen, war die Erleichterung der ANC Vertreter mit den Händen zu greifen. Trotz der vergleichsweise niedrigen Wahlbeteiligung von 66% hat der Souverän dem ANC erneut eine klare Mehrheit im Parlament erteilt. Der befürchtete Verlust der absoluten Mehrheit ist ausgeblieben. Dennoch bleibt als fader Nachgeschmack die Tatsache, dass der ANC seit 1994 über zwei Millionen Wähler verloren hat und mit 57% das schlechteste Ergebnis seiner Geschichte einfuhr. Besonders harsch ist das Ergebnis im gut entwickelten und ethnisch diversen Western Cape, wo der ANC mit lediglich 28% eine heftige Klatsche hinnehmen musste. Offensichtlich verfingen die radikalen Parolen der EFF bei vielen Stammwählern des ANC besser. Die 2013 gegründete Partei macht intensiv Werbung für eine “simbabwische Lösung der Landfrage”, singt öffentlich das Lied “Kill the Boer” und hetzt gegen Südafrikaner weisser und indischer Abstammung. Ihr Vorsitzender, der sich “Oberbefehlshaber” nennen lässt, tourte häufig durch die besonders armen Teile der Provinzen Limpopo und Gauteng. Dort haben sich die Lebensbedingungen für viele Schwarze seit dem Ende der Apartheid nicht verbessert, offensichtlich trauen viele Schwarze nun eher dem radikalen Block der EFF zu, diese Verbesserungen zu schaffen. Die Partei konnte knapp über 10% der Stimmen auf sich vereinigen. Malema hatte bereits im Vorfeld angekündigt, solange in der Opposition zu verbleiben, bis seine Partei eine absolute Mehrheit im Parlament hätte. Mit der gestärkten EFF-Fraktion wird der ANC eine laute, radikale Stimme in der linken Flanke spüren, die mit allen Mitteln für eine Landreform werben wird, die sich an dem Vorbild aus Simbabwe orientiert.
Dabei stößt die EFF aber auf einen anderen Wahlgewinner: Die Vryheidsfront Plus von Pieter Groenewald. Der ruhig und besonnen agierende Bure konnte den Stimmenanteil seiner Partei knapp verdoppeln. Die VF-Plus kommt zwar nur auf 2,3 Prozent, ist damit aber unter den “Big Five” der südafrikanischen Politik. Seine Partei, die ursprünglich als reine Minderheitenpartei der Buren gegründet wurde, hatte zuletzt intensiv um die ethnische Gruppe der Coloured geworben, mit denen die Buren unter anderem Sprache und Kultur teilen. Wie es aussieht mit Erfolg. Der weisse Bevölkerungsanteil in ganz Südafrika beträgt lediglich 8 Prozent, von denen wiederum ein großer Teil englischsprachig ist und daher für die meist in Afrikaans verfassten Veröffentlichungen der VF Plus nicht übermäßig empfänglich ist. Pieter Groenewald, am Wahlabend vom Staatssender SABC als “happiest man in the room” bezeichnet, zeigte sich höchsterfreut über das Ergebnis. Seine Partei habe nicht nur “Weisse Menschen, sondern auch viele braune Menschen” für das eigene Programm vereinigen können. Auch künftig werde seine Partei für die “Rechte der Minderheiten in Südafrika eintreten” und mit anderen Parteien an einem “Südafrika für alle” arbeiten. Groenewald und seine Partei dürfte nicht nur von Coloured, sondern auch von den Weissen gewählt worden sein, die bisher ihre Hoffnungen in die “Democratic Alliance” gesetzt hatten. Die besonders im Westkap starke Democratic Alliance konnte zwar ihre Hochburg rund um Kapstadt verteidigen und wird dort auch weiter die Regionalregierung stellen, musste jedoch ebenfalls Verluste hinnehmen. Sie gilt als zweite Wahlverliererin. Die liberale Partei hatte versucht, sich im Vorfeld der Wahl als besonders “vielfarbig” aufzustellen um auch bei der schwarzen Bevölkerung zu punkten, die in ihr weiterhin vor allem die Partei der Weissen und der Afrikaans-sprachigen Coloured sieht. Dies scheint ihr nicht gelungen zu sein. Während eine signifikante Zahl der Weissen nun ihre Hoffnungen in die VF Plus gesetzt hat, musste die DA besonders in ihrer Hochburg mit einigen Abspaltungen kämpfen, die landesweit zwar ohne Erfolg blieben, in einzelnen Stimmkreisen aber Ergebnisse um die fünf Prozent erreichen konnten.
Freuen kann sich schließlich die altehrwürdige “Inkatha Freedom Party”(IFP). Die reine Zulu–Partei hatte in den Wahlen vor fünf Jahren noch herbe Verluste erlitten und den dritten Platz an die EFF abgeben müssen. In diesem Jahr konnte sich die IFP wieder leicht verbessern und erreicht 3,38 Prozent landesweit. Als Partei der Zulu spielt für die IFP traditionell das Ergebnis auf Provinzebene im Bundesstaat “KwaZulu – Natal” die größte Rolle. Dort hat sie in den neunziger Jahren mit Ergebnissen zwischen vierzig und fünfzig Prozent den ANC das Fürchten gelehrt und für die Wiederrichtung eines Zulu-Königreichs gekämpft. Nachdem Mandela bewaffnete Kräfte des ANC zwischen 1994 und 1999 auch mit Gewalt gegen die IFP vorgehen ließ und durch Zulu aus den Reihen des ANC die Stammwählerschaft der IFP umwerben ließ, ging der Stimmenanteil bis 2014 kontinuierlich zurück. Der Zuwachs für die IFP, welche entschädigungslose Enteignungen und Landbesetzungen konsequent ablehnt, bedeutet für die VF Plus einen wichtigen politischen Flankenschutz. Bereits in den Neunzigern kooperierte die IFP häufig mit Vertretern der weißen Minderheit und auch 2019 wird allgemein erwartet, dass sich die Vertreter der IFP für eine liberale Wirtschaftsordnung einsetzen.
Die Wahlergebnisse geben sowohl Grund zur Hoffnung, als auch zur Sorge. Die starken Ergebnisse der EFF in Limpopo zeigen, was passieren kann, wenn der regierende ANC weiterhin im Sumpf der Korruption versinkt und für die unverändert schlechte Lage eines Teils der schwarzen Bevölkerung die weisse Minderheit als Sündenbock verantwortlich macht.
Andererseits gehen die Gegner der geplanten Enteignungen auch gestärkt aus der Wahl hervor. Der befürchtete, landesweite Erdrutsch für die EFF ist ausgeblieben, die dezidierte Anti-Enteignungspartei VF Plus hat ihre Sitze verdoppeln können und wird als Antreiber der Democratic Alliance dafür sorgen, dass alle parlamentarischen Mittel ausgeschöpft werden, um ein Szenario wie in Simbabwe zu verhindern. Auch die vereinzelt starken Ergebnisse lokaler Kleinstparteien in den Regionen zeigen: der Machtanspruch des ANC ist nicht unbedingt und auf Dauer gesichert.
Südafrika startet in eine spannende Legislaturperiode in der politisch fast alle Szenarien möglich sind. Welches sich am Ende als zutreffend erweist, liegt vor allem in den Händen des ANC – sobald seine Führer mit dem Lecken der eigenen Wunden aufgehört haben.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf younggerman.com
Brief aus Südafrika: „Bitte vergessen Sie uns 2019 nicht!“ (1. Januar 2019)
Journalistenwatch berichtete über die Lage in Südafrika und die Reise des AfD-Abgeordneten Petr Bystronnach Südafrika. Nun haben wir folgenden Brief von einer Aktivistin aus Südafrika erhalten, die ihren Namen aus Furcht vor Repressalien nicht nennen will. Wir nennen Sie May.
Sehr verehrter Herr Bystron, verehrte Redaktion Journalistenwatch,
Ich möchte mich im Namen aller Südafrikaner für Ihre Berichte aus Südafrika bedanken. Es ist so wichtig, dass diese Nachricht gehört wird, denn wir haben sonst keinen Weg, um Hilfe zu rufen. Normalerweise, wenn man „Farmmorde“ googelt, erhält man solche Lügengeschichten der Mainstream Medien:
https://m.news24.com/Analysis/watch-the-far-rights-myth-of-south-african-white-genocide-20180907
Dieser Artikel ist das Top-Ergebnis zur Zeit auf Google. Er hat mit der Realität der grausamen Farmmorde, die sich täglich ereignen, absolut nichts zu tun. Er kommt zu einer Zeit, in der die Lage für Minderheiten in Südafrika immer schlimmer wird.
Aber wir werden totgeschwiegen. Ich bin auf YouTube gesperrt, und bestimmte Funktionen auf Google auch. Deshalb brauchen wir Sie und die alternativen Medien in Europa und USA, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie sind unser einziger Weg, um Hilfe zu rufen.
Sobald wir hier in Südafrika versuchen, auf die wahren Zusände zu verweisen, erhalten wir einen Shadowban, werden gemeldet und gesperrt, weil wir die Wahrheit sagen. Die Gegenseite darf dagegen ungestraft zu Hass und Völkermord aufrufen. Sie versuchen uns mit groß angelegten Kampagnen zum Schweigen zu bringen.
Dabei werden tagtäglich Menschen ermordet, sogar Kinder. Ihr Vieh wird lebendig zerstückelt. Frauen werden erst vergewaltigt und bekommen dann die Augen ausgestochen. Man nimmt uns unsere Waffen weg. Sie halten uns eine Waffe an den Kopf und führen uns zum Waffenschrank, wo sie unsere Waffen stehlen, um sie gegen uns zu verwenden.
2019 gibt es Wahlen in Südafrika, es wird schlimm werden. Ich bitte Ihre Leser, uns im neuen Jahr nicht zu vergessen und Petitionen wie diese zu Unterstützen:
Vielen Dank und Gottes Segen,
May
Bundesregierung lehnt Schutzstatus für weiße Minderheit in Südafrika ab – weil es keine Muslime sind? (26. Juli 2018)
Etwa 15.000 weitere Buren sollen ebenfalls bereit sein, aus Südafrika auszuwandern.
https://youtu.be/e8UexMrHKDA
Aus der Antwort auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Anton Friesen geht hervor, dass die Bundesregierung für weiße Südafrikaner keinen Schutzgrund erkennt.
Dazu erklärt Friesen, der Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist:
„In Südafrika findet beinahe unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit eine gezielte Verfolgung einer ethnischen Minderheit statt. Die weißen Südafrikaner werden dort diskriminiert, vertrieben und getötet. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten sind über 70.000 weiße Südafrikaner umgebracht worden. Hundertausende sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
Die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in Südafrika sind erschütternd. Es ist daher zynisch, wenn die Bundesregierung in diesem Zusammenhang keine Gruppenverfolgung erkennen kann. Andere Staaten wie Australien sind bereits dazu übergegangen, die Visa-Vergabe an weiße Südafrikaner zu erleichtern. Auch Deutschland darf nicht länger tatenlos dem Geschehen in Südafrika zusehen. Angehörigen der weißen Minderheit in Südafrika muss ein Schutztitel zugesprochen werden, wenn sie hierzulande einen Asylantrag stellen. Zudem muss die Entwicklungshilfe für Südafrika gestrichen werden, solange sich die Lage für die weißen Südafrikaner nicht verbessert.“
https://youtu.be/a_bDc7FfItk&qf=off
Und so sieht es auf den Straßen von Südafrika aus. Schwarze terrorisieren nicht nur weiße Autofahrer, sondern zerstören auch wertvolle Infrastruktur, aufgehetzt durch die andauernde kommunistische Propaganda.























