Es brennt im Land. Nach fast einer Woche und den x-ten Messeropfern hat das Team von Gerade-mal-so-Bundeskanzler Friedrich Merz offenbar endlich die Textbausteine von Scholz gefunden.
Eine kleine Auswahl der letzten Tage:
- Bielefeld (18.–19. Mai): Vor einer Bar attackierte ein mutmaßlich syrischer Täter fünf Personen mit einem Messer, einige schwer verletzt.
- Halle/Saale (18.–19. Mai): Mann aus Kosovo verletzte Kinder mit einem Messer.
- Berlin (18.–20. Mai): Zwei Vorfälle: Polizist mit Messer verletzt; in Lichtenberg stach ein 26-Jähriger bei einem Streit zu.
- Remscheid (22. Mai): In einer Schul-Umkleide stach ein 11-jähriger Junge irakischer Herkunft auf einen 13-Jährigen ein.
- Hamburg (23. Mai): Am Hauptbahnhof griff eine Frau mehrere Menschen mit einem Messer an, einige schwer verletzt. Täterin festgenommen, Großeinsatz der Polizei.
Zu keinem der jüngsten Messervorfälle, die es überhaupt in die Mainstreammedien geschafft haben, hat sich unser Gerade-mal-so-Kanzler auch nur mit einem Wörtchen geäußert. Nun – nach dem Vorfall in Hamburg am Freitag scheint Merz offenbar aber endlich die Textbausteine von seinem Vorgänger Scholz gefunden zu haben, und äußert sich in einer unzählige Male gehörten, abgedroschenen Phrase:
Die Nachrichten aus Hamburg sind bestürzend. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Mein Dank geht an alle Einsatzkräfte vor Ort für ihre schnelle Hilfe. Soeben habe ich mit @TschenPe telefoniert und ihm die Unterstützung der Bundesregierung angeboten.
— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) May 23, 2025
Marcel Luthe, Vorsitzender der Good Governance Gewerkschaft, kommentiert das Totalversagen, das Merz ohne mit der linken Wimper zu zucken, weiterführt und spricht das aus, was in diesem kaputten, sich zutode tolerierenden Land existenzbedrohend schief läuft.
„Ein ganz normaler Freitag im besten Deutschland aller Zeiten. Wir brauchen kein einziges „härteres Gesetz“, keinen einzigen zusätzlichen Beamten und sicher auch nicht noch mehr Duckmäusertum der braven Bürger. Wir brauchen die Ausschöpfung von Strafrahmen bei Gewalt- und Sexualdelikten, Abschiebegewahrsam und Asylverfahren ausschließlich außerhalb des Bundesgebietes. Wir brauchen polizeiliche Priorisierung: nicht die Oma mit dem unangeleinten Dackel oder die Mutter auf dem falschen Parkplatz sind ein Problem – und auch nicht Sylter Saufnasen oder Bürger, die einen Schwachkopf beim Namen nennen. Sondern all diejenigen, die statistisch weit überrepräsentiert bei Gewalt- und Sexualdelikten sind, die nicht integrationswillig sind und keinen Respekt vor ihren Mitbürgern haben, also insbesondere Nichtdeutsche aus Afghanistan, Syrien, Irak. Hier müssen auf Taten unverzügliche Reaktionen erfolgen. Das erfordert nur den politischen Willen der Innenminister. Und wir brauchen endlich mehr Mut der braven Bürger, ganz, ganz deutlich zu machen: Sicherheit in Freiheit ist die zentrale Aufgabe des Staates. Dafür wird er bezahlt. So hoch wie nie zuvor. Und nie zuvor hat er krasser versagt.“
(SB)























