E-Ladestation (Bild: GROK)
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Bundesverband Elektromobilität ist insolvent

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Der Bundesverband Elektromobilität (BEM), ein Verein, der die planwirtschaftlich links-grüne Idee von der E-Mobilität vorantreiben sollte, ist insolvent. Der politisch bestens vernetzte Verband vertrat zuletzt Hunderte Unternehmen aus der Branche – darunter Autohersteller und Betreiber von Ladeinfrastruktur.

Der Bundesverband Elektromobilität (BEM),  2009 als eingetragener Verein gegründet,  ist pleite – und mit ihm Millionen an Steuergeldern. Darunter Autohersteller, Zulieferer, Ladeinfrastrukturbetreiber und Beratungsfirmen. Das Umsatzvolumen wird auf mehr als 100 Milliarden Euro beziffert, die Zahl der weltweit Beschäftigten auf rund eine Million. Der BEM, Sprachrohr von 450 Firmen wie Mitsubishi und Kia, hat mit grün-sozialistischen Ideen den Markt mit Subventionen wie dem Umweltbonus aufgebläht, nur um am 23. Mai 2025 kläglich zu scheitern.

Der BEM ist tief in die Politik eingebunden: Sein „parlamentarischer Beirat“ zählte laut Welt prominente Namen wie den CDU-Mann Felix Schreiner, aktueller Geschäftsführer der Unionsfraktion. Und auch der ehemalige Grünen-Abgeordneten Stefan Gelbhaar – bekannt geworden durch Belästigungsvorwürfe, die sich als unwahr herausstellten, jedoch vom RBB breitgetreten wurden und seine politische Karriere schwer beschädigte, ist beim BEV eingebunden und sorgte für den Einfluss des BEV-Netzwerkes.

Doch der angebliche Boom der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) erweist sich einmal mehr als eine links-grüne, geplatzte Bubble: 2024 registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt nur noch rund 380.000 Neuzulassungen – ein drastischer Rückgang um 27 Prozent gegenüber 2023, bei einem Marktanteil von nur 13,5 Prozent. „Hauptschuld“ daran trägt das Auslaufen der staatlichen Förderungen: Der Umweltbonus endete Mitte 2023 für Unternehmen und im Dezember für Privatkunden.

Wie Heise.de berichtet, solle über die Umstände der Insolvenz bislang noch nichts bekannt sein. Vom BEM selbst gibt es dazu noch keine Stellungnahme. Vor rund anderthalb Jahren wurde ein Streit im damals noch dreiköpfigen Vorstand publik. Dabei ging es auch um die Nutzung finanzieller Mittel und die Umsetzung der verbandseigenen BEM Academy GmbH.

(SB)

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