Hochschul-Realität: Eine „Gesellschaft von strukturellen Analphabeten“

Das, was sich an Deutschlands Universitäten abspielt, ist ein Spiegelbild dieses kaputten, von links-woker Ideologie zerfressenen Landes. Der irre Akademisierungsgrad hat massenhaft Studenten an die Hochschulen gespült, die dort nicht hingehören und bereits beim Lesen von  mittelschweren Texten massive Schwierigkeiten haben. Und wieder einmal die Warnung, dass wir auf eine „Gesellschaft von strukturellen Analphabeten“ zusteuern

In einem Interview mit der Welt spricht Bildungsforscher und Soziologe Professor Wolfgang Kaschuba das aus, was sich aktuellen an deutschen Hochschulen abspielt und zeigt, wohin dieses Land driftet. Er stellt den heutigen Studenten ein vernichtendes Zeugnis und vertritt die These: Eine Reduktion der Studierendenzahl um 50 Prozent würde nicht nur die Qualität der universitären Ausbildung steigern, sondern auch dem Arbeitsmarkt zugutekommen.

Kaschuba beobachtet eine zunehmende Überfüllung der Universitäten mit Studierenden, die oftmals nicht die notwendigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium mitbringen. Schon das Lesen von mittelschweren Texten bereite einem Großteil Schwierigkeiten. Er warnt vor einer „Gesellschaft von strukturellen Analphabeten“. Dies führe zu einer Absenkung der akademischen Standards und einer Verwässerung der Studieninhalte. Zudem beklagt er eine mangelnde kritische Denkfähigkeit bei vielen Studierenden, die Inhalte unreflektiert übernehmen und sich schwer tun, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die zunehmende Entkopplung der Hochschulausbildung von den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Viele Absolventen, insbesondere aus geisteswissenschaftlichen Fächern, fänden keine adäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten, während gleichzeitig in handwerklichen und technischen Berufen ein akuter Fachkräftemangel herrsche.

Der Wissenschaftler plädiert – wie unzählige Kritiker der krankhaften Akademisierung dieses Landes – für eine stärkere Förderung der dualen Ausbildung und eine Aufwertung nicht-akademischer Bildungswege. Die Gesellschaft müsse erkennen, dass berufliche Qualifikationen ebenso wertvoll seien wie akademische Abschlüsse. Zudem fordert er eine Reform der Studienberatung, um jungen Menschen realistische Perspektiven aufzuzeigen und sie bei der Wahl des passenden Bildungswegs zu unterstützen.

Abschließend warnt Kaschuba vor den langfristigen Folgen einer ungebremsten Akademisierung: Eine Überproduktion von Akademikern könne zu gesellschaftlichen Spannungen führen, wenn Erwartungen an Karriere und Einkommen nicht erfüllt würden. Eine ausgewogene Bildungslandschaft, die sowohl akademische als auch berufliche Wege gleichermaßen fördert, sei daher essenziell für den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Stabilität.

In den Kommentarspalten scheint man die Auffassung Kaschubas zu teilen:

„Eben typisch für das linke grenzenlose Anspruchsdenken gepaart mit unterirdischer Leistungsbereitschaft. Findet man grenzenlos an deutschen Unis in Teilen der Geisteswissenschaften… Bei den MINT-Fächern, wo man praktisch null grüne und linke Leute findet, ist das geistige Niveau ein völlig anderes.“

(SB)