Der politisch verursachte Zusammenbruch Deutschland verschlingt nun auch Thyssenkrupp, ein legendäres Symbol der einstigen deutschen Weltgeltung in der Wirtschaft. Der Konzern soll in eine Holding umgewandelt werden, damit er auseinandergenommen und scheibchenweise verkauft werden kann. Ein Insider erklärte gegenüber „Bild“, es bleibe nur noch „eine Dachgesellschaft ohne Inhalt“ übrig. Die 500 Mitarbeiter in der Zentrale sollen auf 100 reduziert werden, auch in der Verwaltung sollen Stellen gestrichen werden. Konzernchef Miguel Lopez löst das Unternehmen de facto auf. Die Stahlsparte soll von dem tschechischen Oligarchen Daniel Křetínský übernommen werden, die Marinewerft Thyssenkrupp Marine Systems wird weiter zerschlagen. Auch der Abschied vom Markenkern, der Stahlsparte, mit 16.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zuletzt 12,1 Milliarden Euro, ist bereits in vollem Gange. Lopez will sie zwar an die Börse bringen, ein führender Manager erklärte gegenüber „Bild“ jedoch, dass dies im Grunde sinnlos sei, weil der Handel mit Stahl und anderen Werkstoffen wenig Gewinn abwerfe. Auch die Autozulieferer-Sparte soll abgewickelt oder verkauft werden.
Nach diesem Kahlschlag werden weniger als die Hälfte der derzeit noch 98.000 Mitarbeiter übrig sein. Das Einzige, was bleibt, ist ausgerechnet die Witzsparte „Grüne Technologien“, ein Konstrukt des Klimairrsinns und nach Ansicht von Insidern viel zu klein, um eigenständig überleben zu können. Weder vom Aufsichtsrat noch aus der Politik ist Widerstand zu erwarten. CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst schaut der Zerstörung eines der wichtigsten Arbeitgeber und eines Markenzeichens seines Bundeslandes wort- und tatenlos zu, und bei Thyssenkrupp erwartet man auch nicht, dass sich daran etwas ändert. Auch die Gewerkschaft IG Metall sieht offenbar keine Veranlassung, irgendetwas zu unternehmen. Dafür ist man aber vollauf mit dem Kampf gegen die AfD beschäftigt.
Durch grüne Irre sturmreif geschossen
Krupp war im 19.Jahrhundert und nach dem Zweiten Weltkrieg das wirtschaftliche Rückgrat des deutschen Aufschwungs, um den es von aller Welt beneidet wurde. Krupp wurde 1811, Thyssen 1891 gegründet, die Fusion beider Unternehmen fand im Jahr 2000 statt. Nun ist auch diese deutsche Erfolgsgeschichte an ihr unwiderrufliches Ende gekommen. Dass nur die „grüne“ Sparte übrigbleibt, die ein Flop mit Ansage ist, kann man als symbolisch für den Zustand des ganzen Landes sehen. Und Lopez, der diesen Totalabbruch vollzieht, wird dafür mit einem neuen Vertrag belohnt, den er in seiner Wahlheimat Madrid ausgiebig feiern wird!
Einige besonders verirrte Stimmen aus der Gegenöffentlichkeit wollen indes in alledem die späte Erfüllung des berüchtigten „Morgenthau-Plans“ von 1944 sehen, der unter anderem vorsah, Deutschland weitestgehend zu deindustrialisieren und dafür auch und gerade die Anlagen im Ruhrgebiet abzubauen. Solcher Unsinn geht jedoch völlig am Problem vorbei. Denn es bedarf wahrlich keiner äußeren Verschwörung, um Deutschland zu ruinieren. Dies schaffen seine eigenen grünverstrahlten „Eliten“ von ganz alleine. Die Deindustrialisierung des Landes im Zuge des „Degrowth“-Wahns, mit dem man sich einbildet, das Klima zu retten, ist längst Teil der deutschen Staatsräson geworden. Typisch deutscher Größenwahn verbunden mit dem linken Hass auf alles Deutsche sind hier eine perverse Allianz eingegangen, die das Land, im Verbund mit der gleichzeitig betriebenen millionenfachen Massenmigration endgültig in den Untergang treibt. Dafür braucht es kein Zutun von außen. (TPL)























