AUF1 als Verdachtsfall, Maaßen ein „Antisemit“: Der Verfassungsschutz außer Rand und Band

In seinem „Kampf gegen Rechts“ überschreitet der deutsche Verfassungsschutz nicht nur seine Befugnisse, sondern inzwischen sogar schon die Landesgrenzen. In seinem aktuellen Bericht wird tatsächlich der österreichische Sender AUF1 als „Verdachtsfall“ geführt: „Alternatives Unabhängiges Fernsehen, Kanal 1“ („AUF1“, Verdachtsfall) sei „ein seit Mai 2021 bestehendes österreichisches Medium, das sowohl über seine eigene Homepage als auch über die sozialen Medien Berichte insbesondere zu tagesaktuellen Themen veröffentlicht“, heißt es im Bericht. Obwohl der gesamte deutschsprachige Raum adressiert werde, fokussiere sich ein wesentlicher Teil des Programms auf Entwicklungen in Deutschland. AUF1 verbreite „minderheiten-, islam- und muslimfeindliche Inhalte, bedient rassistische Stereotype und bezieht sich regelmäßig auf antisemitisch konnotierte Verschwörungstheorien“.

Augenfällig sei, so das Wahnsinnsdokument der Stasi 2.0 weiter, „die enge Kooperation mit anderen Akteuren der Neuen Rechten“. Der Kern einer Vielzahl der AUF1-Beiträge sei „der Kampf gegen den sogenannten Great Reset, der ominösen Eliten angeblich zum Auf- oder Ausbau ihrer Macht im globalen Maßstab diene“. Dabei beziehe das Medium „quasi jedwede Entwicklung auf diesen angeblichen Plan, so zum Beispiel den Klimawandel: AUF1 stelle „eine Plattform für extremistische Inhalte im Sinne der eigenen Agenda bereit, ohne diese kritisch zu hinterfragen oder einzuordnen“.

Haarsträubender Unsinn

Das Medium nehme dabei „eine Scharnierfunktion zwischen extremistischen und nicht extremistischen Spektren ein“. Auf diese Weise werde versucht, „Rezipienten niederschwellig für die eigenen Ansichten und Ziele zu gewinnen und Diskurse zu beeinflussen“. An diesem haarsträubenden Unsinn erkennt man sofort die Köpfe wieder, die auch das AfD-„Gutachten“ verbrochen haben. In Wahrheit entlarvt es den Verfassungsschutz als zunehmend paranoide Organisation, die immer und überall Rechtsradikale sieht. Dies zeigt sich auch im Umgang mit seinem Ex-Präsidenten Hans-Georg Maaßen. Diesem wirft der völlig außer Rand und Band geratene Inlandgeheimdienst nun auch noch vor, Antisemit zu sein – und zwar, weil er vor einem knappen Jahr kritische Fragen zum offensichtlich desolaten Gesundheitszustand des damaligen US-Präsidenten Joe Biden gestellt hatte.

„Wer zieht eigentlich die Strippen und fällt die Entscheidungen? Ist Biden nur eine altersschwache oder demente Marionette? Und wenn er es ist, wer zieht die Fäden dieser Marionette? Gibt es hinter Biden ein System, das nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden will, das das Licht der Öffentlichkeit scheut wie der Teufel das Weihwasser, aber letztlich die maßgeblichen politischen Entscheidungen der USA trifft? Und ist Biden nur der freundliche, altersschwache Mann, der das Gesicht für die Öffentlichkeit ist?“, so Maaßen.

Maaßen als Antisemit geführt

Der Verfassungsschutz meint jedoch, dass es in diesen Fragen von Begriffen wie „Verschwörungserzählungen“, „Erfindungen“ und „Netzwerken“ wimmelt. Zudem lasse Maaßen offen, „wer diesem Netzwerk angehört, greift jedoch mit dessen Charakterisierung als „Strippenzieher“, das Politiker wie „Marionetten“ an Fäden ziehe, bekannte antisemitische Bilder auf“! Die berechtigte Frage, wer hinter dem offenkundig amtsunfähigen Biden stand, gilt nun im deutschen Inlandsgeheimdienst als antisemitisch. Es ist der Gipfel der gemeingefährlichen Idiotie, von der diese Behörde durchsetzt ist.

Da passt es gut ins Bild, dass die Einstufung von AUF1 als „Verdachtsfall“ am gleichen Tag der Öffentlichkeit präsentiert wurde, als vor dem Bundesverwaltungsgericht der Prozess gegen das Verbot des Magazins „Compact“ begann, das Ex-Innenministerin Nancy Faeser aus reiner Willkür verhängte, weil ihr dessen politische Ausrichtung nicht zusagte. Auch dies ist ein Symbol für den Missbrauch dieses States durch das Linkskartell, dem niemand mehr Einhalt gebietet. (TPL)