Beschlagnahmte Schusswaffen (Symbolbild:Arkanar)
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Hamburg versinkt im Drogenkrieg: Sieben Schießereien in einem Monat

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Die Hansestadt, einst piekfeinstes Pflaster der Republik, steht Berlin bald in nichts mehr nach in Sachen importierter krimineller “Vielfalt”: Binnen nur eines Monats erschüttern sieben Schießereien die Hansestadt – ein trauriger Rekord. Der jüngste Vorfall ereignete sich am Montagabend im Stadtteil Farmsen-Berne, wo der mutmaßliche Anführer der Rockerbande „Comancheros“ vor seinem Wohnhaus niedergeschossen wurde. Die Täter sind flüchtig, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Medienberichten zufolge stammt die kriminelle Bande aus Australien und ist in gewaltsame Auseinandersetzungen verstrickt. Nur wenige Tage zuvor, am 1. Juni, wurden etwa 30 Schüsse auf ein neu eröffnetes Tattoo-Studio in Uhlenhorst abgegeben. Diese Taten sind offenbar Serie von Konflikten zwischen rivalisierenden Gangs zu sein, die allesamt im Drogenmilieu operieren.

Seit Anfang Mai eskaliert die Lage, häufen sich in Hamburg bewaffnete Auseinandersetzungen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter warnte erst kürzlich vor der Verbreitung von Schusswaffen im Drogenmilieu. Die Zuspitzung der befeuert die ohnehin schwelende Debatte über fehlende öffentliche Sicherheit in Deutschlands zweitgrößter Stadt. Hamburg scheint tief in einen Drogenkrieg verstrickt zu sein.

“Endlich zur Chefsache machen”

Oppositionsführer Dirk Nockemann, AfD-Fraktionschef und innenpolitischer Sprecher, übt scharfe Kritik an der Stadtregierung: „Sieben Schießereien in einem Monat sprechen Bände, und Rot-Grün schaut nur zu. Gegen Drogenkriminalität und Banden, die mit Recht und Gesetz nichts anfangen können, muss mit der vollen Härte des Rechtsstaates vorgegangen werden.“ Er fordert, den Kampf gegen das Drogenmilieu, Clans und Rockerbanden zur Chefsache zu machen.

„Die Bürger haben ein Recht auf Sicherheit. Hamburg darf keine rechtsfreien Räume und Wild-West-Zustände dulden“, so Nockemann. Er bezeichnet die Aussage des Bürgermeisters, Hamburg sei sicher, als „Verhöhnung der Bürger“. Tatsächlich zeigt die verheerende Entwicklung, zeigen, wie dringend ein entschlossenes Vorgehen gegen organisierte Kriminalität wäre. Doch dies ist unter der linken SPD-Regierung Peter Tschentschers kaum zu erwarten. (TPL)

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