Und wieder einmal heißt es: Angriff ist die beste Verteidigung:
Israel hat jetzt endlich einen groß angelegten Militärschlag, also einen Präventivschlag gegen Ziele im Iran durchgeführt, wie mehrere Quellen berichten. Die Operation, vom Netanyahu-Regime Seite als „Operation Rising Lion“ bezeichnet, zielte vor allem auf militärische Einrichtungen und das iranische Atomprogramm ab. Laut dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu richtete sich der Angriff insbesondere gegen die Urananreicherungsanlage in Natanz, eine zentrale Komponente des iranischen Nuklearprogramms. Berichten zufolge wurden auch das Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden in Teheran sowie weitere militärische und nukleare Ziele attackiert. Der Kommandant der Revolutionsgarden, Hossein Salami, sowie mehrere hochrangige Mitglieder des Generalstabs und Atomwissenschaftler sollen bei den Angriffen getötet worden sein. Die israelische Armee bestätigte, dass die erste Phase der Angriffe abgeschlossen sei und Dutzende Ziele in verschiedenen Regionen des Iran getroffen wurden. Iranische Medien berichteten von Explosionen in Teheran und anderen Städten, sprachen jedoch von begrenzten Schäden an Wohngebieten.
Die USA wurden laut Außenminister Marco Rubio vorab über die Angriffe informiert, beteiligten sich jedoch nicht an der Operation. Rubio betonte, dass Israel die Aktion als notwendige Selbstverteidigung ansieht, während die Priorität der USA der Schutz ihrer Streitkräfte in der Region sei. Der iranische Luftraum wurde zeitweise für den zivilen Verkehr gesperrt, und es gibt bislang keine Berichte über direkte Gegenangriffe seitens des Iran oder proiranischer Milizen.
Gründe für den Angriff
Die Gründe für den israelischen Angriff sind vielschichtig und wurzeln in der langjährigen Feindschaft zwischen Israel und dem Iran sowie in jüngeren Entwicklungen im Nahost-Konflikt:
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Iranisches Atomprogramm: Israel betrachtet das iranische Nuklearprogramm als existenzielle Bedrohung, da befürchtet wird, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet. Berichte, etwa von der IAEA, deuten darauf hin, dass der Iran genug angereichertes Uran für eine Atombombe besitzt, was die Dringlichkeit eines präventiven Schlags für Israel erhöht. Der Angriff auf die Urananreicherungsanlage in Natanz und auf führende Nuklearwissenschaftler unterstreicht diesen Fokus.
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Vergeltung für iranische Angriffe: Der Angriff folgt auf eine Serie von Eskalationen, insbesondere auf den iranischen Raketenangriff auf Israel am 1. Oktober 2024, bei dem rund 200 ballistische Raketen abgefeuert wurden. Dieser war eine Reaktion auf israelische Aktionen, darunter die Tötung von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und Hamas-Chef Ismail Hanija. Israel hatte wiederholt angekündigt, solche Angriffe nicht unbeantwortet zu lassen, und sieht die jüngste Operation als Präventivschlag zur Schwächung der iranischen militärischen Fähigkeiten.
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Schwächung der iranischen Unterstützung für Terrorgruppen: Der Iran unterstützt Milizen wie die Hamas, die Hisbollah und die Huthi, die Israel regelmäßig angreifen. Der israelische Angriff zielt darauf ab, die Infrastruktur dieser Unterstützung, etwa Produktionsstätten für Raketen, zu zerstören und die regionale Einflussnahme des Iran zu schwächen.
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Strategische Gelegenheit: Israelische Politiker wie Naftali Bennet argumentieren, dass die geschwächte Lage von Hamas und Hisbollah eine einmalige Gelegenheit bietet, das iranische Atomprogramm ohne die übliche Gefahr massiver Vergeltung durch diese Gruppen anzugreifen. Die Zerstörung syrischer Flugabwehrsysteme, die als eine der stärksten in der Region galt, erleichterte zudem den Zugang zu iranischen Zielen.
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Selbstverteidigung und regionale Stabilität: Israel begründet die Angriffe als Akt der Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta, um eine direkte Bedrohung für seine Sicherheit abzuwenden. Netanyahu betonte, dass der Kampf nicht gegen die iranische Bevölkerung, sondern gegen die „iranische Diktatur“ gerichtet sei, um die regionale Stabilität zu sichern.
Fazit
Der israelische Angriff auf den Iran im Juni 2025 ist eine Reaktion auf die anhaltende Bedrohung durch das iranische Atomprogramm, frühere iranische Angriffe und die Unterstützung des Iran für anti-israelische Milizen. Israel sieht darin eine strategische Notwendigkeit, um seine nationale Sicherheit zu gewährleisten und eine potenzielle nukleare Bedrohung abzuwenden. Die Operation birgt allerdings das Risiko einer weiteren Eskalation, da der Iran Vergeltung angedroht hat, auch wenn bislang keine unmittelbaren Gegenangriffe gemeldet wurden.
Update:
Angeblich wurde der höchste #Terrorist des #Iran s, der Anführer der #Revolutionsgarde, Hussein Salami von #Israel getötet. Ebenso getötet wurden Luftwaffenchef Gholami Ali Rasheed und Atomwaffenexperte Tehranchi. Ebenso der Ex-Atomchef Fereydoun.
So etwas nennt man präzise und zielgerichtet, Glückwunsch.
Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die USA und die EU, ruft derweil zur Deeskalation auf, um einen umfassenden regionalen Krieg zu verhindern.
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