Für irren grünen Windkraftwahn: Berliner Senat will den Grunewald abholzen
Und ein weiteres grünes Verbrechen im Namen ihrer Klimaideologie: Der Grunewald, Berlins grüne Lunge, produziert jedes Jahr bis zu 135.000 Tonnen lebenswichtigen Sauerstoff – doch genau dieses Naturjuwel soll jetzt zerstört werden.
Der Grunewald – Berlins grüne Lunge, die jährlich bis zu 135.000 Tonnen Sauerstoff produziert – steht vor einer beispiellosen Bedrohung. Der Berliner Senat plant, Teile dieses einzigartigen Naturjuwels für den Bau von Windkraftanlagen zu roden.
Insgesamt acht Standorte wurden im neuen Flächennutzungsplan vorgesehen, darunter auch Teile des südlichen Grunewaldes. Diese Flächen umfassen insgesamt 596 Hektar, von denen 446 Hektar als Vorrangflächen für Windenergie ausgewiesen werden sollen. Die geplanten Windräder könnten bis zu 270 Meter hoch werden.
Der Naturschutzbund NABU warnt eindringlich vor den Folgen: „Der Nutzen von Windkraftanlagen im Wald für das Klima steht in keinem Verhältnis zum Schaden, den der Bau und Betrieb im Wald anrichten“, so Rainer Altenkamp, Vorsitzender des Berliner NABU-Landesverbands. Für die Windräder müssten riesige Flächen gerodet werden, was zu einem massiven Verlust an Lebensraum für Tiere und Pflanzen führen würde. Besonders betroffen wären Fledermäuse, die durch die Rotorblätter getötet werden könnten. Bisher habe es mit der Berliner Verwaltung den Konsens gegeben, den Berliner Wald von jeglicher Bebauung freizuhalten. „Den kündigt die Senatorin nun auf“, kritisiert Altenkamp.
Auch Tilmann Heuser, Geschäftsführer des BUND-Landesverbands, lehnt das ideologiegetriebene Vorhaben ab: „Es kommt sehr stark auf den konkreten Standort an. Deshalb müssen nun schnell potenzielle Standorte definiert und natur- und artenschutzrechtlich bewertet werden.“
Die geplante Rodung steht im Widerspruch zu Berlins eigener Umweltpolitik. Der sogenannte Dauerwaldvertrag von 1915 sollte den Grunewald und andere Wälder vor der Zersiedelung schützen. Dieser Vertrag gilt als erster großer Erfolg der Berliner Umweltbewegung. Nun droht dieser Erfolg durch die Umwelt und Klima zerstörende grüne Politik zunichtegemacht zu werden.
Die Berliner Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU) verurteilte kürzlich illegale Baumfällungen im Grunewald als „verabscheuungswürdig“ und sprach von einem „immensen ökologischen Schaden“. Doch während die Behörden gegen illegale Rodungen vorgehen, plant der Senat genau selbst dieses Verbrechen, nämlich Teile des Waldes unwiederbringlich zu zerstören.
(SB)