Martin Sellner (Screenshot)
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Maximalschock: Martin Sellner spricht im Chemnitzer Rathaus

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Am 4. Juli wird österreichische IB-Chef Martin Sellner an der öffentlichen Ratssitzung von Pro Chemnitz / Freie Sachsen im Rathaus teilnehmen. Dort wird er einen Vortrag über die zahlreichen Vorteile der Remigration für lokale Kommunen sprechen. Vorher aber gibt es noch einen Showdown in die schwäbische Metropole Augsburg.

Martin Sellner – Vordenker und ehemaliger Chef der Identitären Bewegung Österreich– soll im Chemnitzer Rathaus sprechen. Sein Thema: Vorteile der Remigration für lokale Kommunen. Eingeladen wurde er von der Fraktion Pro Chemnitz, demokratisch gewählt, rechtlich legitimiert. Und einmal mehr spielt sich das immer gleiche, undemokratische Schmierentheater ab: Politiker von SPD, Grünen, Linken und CDU überbieten sich in Forderungen nach Verboten, Hausverweisen, moralischer Verurteilung.

Der Vortrag ist öffentlich, der Raum städtisch – und doch scheint allein die Tatsache, dass Sellner sprechen darf, diesen Antidemokraten als ein Tabubruch. Nicht weil er etwas Illegales plant, sondern weil er eine Haltung vertritt, die nicht dem ideologischen Mindset der Altparteienriege entspricht.

Nur wenige Tage vorher wird Sellner in Augsburg sein. Und auch dort zeigt sich die antidemokratische Fratze. Dort wurde Sellner die Einreise gleich ganz untersagt. Ein Betretungsverbot für das gesamte Stadtgebiet. Die CSU-Bürgermeisterin Eva Weber kann sich auf kein kein Gerichtsurteil, keine Straftat berufen. Nur die „falsche Meinung“ reicht aus, um Sellner mit Zwangsgeldandrohung von mehreren tausend Euro zu bedrohen. Die dünne Begründung: Man wolle „Demokratiefeinden“ keinen Raum bieten.

Bereits im Dezember 2024 zappelte Weber dieses Antidemokratieschauspiel durch. Sellner wich aus – las seine Rede in einem Bus knapp hinter der Stadtgrenze. Friedlich. Ohne Skandal.

Klar ist: Sellners Vortrag in Chemnitz verspricht, ein spannender Termin zu werden, der für ordentlich Furore sorgt. Denn Grünen-Stadtrat Volkmar Zschocke nutzte bereits die vergangene Stadtratssitzung, um zum großen Rundumschlag auszuholen. Sellner und Co seien „deutschfeindlich“ und würden die Ideale des 17. Juni mit der Forderung nach Remigration verraten, teilt Zschocke in Richtung von Martin Kohlmann aus. Der wiederum entgegnet dem grünen Erregten: „Offenbar hat der Grüne eine etwas verzerrte Realitätswahrnehmung: Deutschfeindlich ist vor allem seine Partei, die mit den Idealen des 17. Juni nun auch wahrlich überhaupt nichts gemeinsam hat, sondern das Volk in einen neuen, autoritären Staat zwingen möchte. Dieses Mal gibt es die Überfremdung noch als Bonus dazu“. Kohlmann kann beruhigen: „Die Grünen vertreten in Sachsen bekanntlich nur eine kleine Minderheit, während die Forderung nach Remigration stetig mehr Anhänger findet. Und das sollte uns positiv stimmen!“

(SB)

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