Erneuerbare Energien (Bild: shutterstock.com/Billion Photos)
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Grüne Heuchelei: Windkraft auf dem Land ist „hui“, Windkraft in Berlin ist „pfui“

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Die Zerstörungswut der grünen Abrissbirnen ist wirklich unbeschreiblich. Überall dort, wo es noch ungestörte Natur gibt, wälzen sie mit ihren Planierraupen alles nieder, was ihnen beim Aufbau von Windkraftanlagen und Solarfelder im Wege steht. Insbesondere auf unser Wälder haben sie es abgesehen. Schlimmstes Beispiel: Der Reinhardswald bei Kassel. Bäume stören einfach, bei der Umwandlung Deutschlands in eine lebensfeindliche Industriewüste, in der nur noch die Dürre „blüht“. Und all das nur, damit sich das grüne Klientel die Taschen vollstopfen kann, denn das Klima wandelt sich weiter – mit oder ohne grüne Eingriffe.

Aber natürlich sind Windkrafträder nur gut, wenn sie nicht vor der eigenen Haustür stehen. Diese unerträgliche grüne Heuchelei wird gerade an diesem Beispiel mehr als deutlich:

Der giftgrüne Berliner Senat träumte davon, den Grunewald – ein Paradies für Vögel, Bäume und Naturliebhaber – mit 72 Hektar Windrädern zu pflastern. Mitten im Naturschutzgebiet, neben EU-Vogelschutzflächen und am heiligen Teufelsberg sollte die Energiewende mit Rotorblättern wedeln. Doch heldenhaft zog Kai Wegner (CDU) die Notbremse: „Keine Bäume für Windräder!“ sprach der Regierende Bürgermeister und zerblies den „windigen“ Plan. Stattdessen setzt Berlin auf Solarpower von Dächern – denn wer braucht Wind, wenn die Sonne scheint? Und die Ampel? Die darf ihr Bundesgesetz nun schön selbst prüfen. Berlin sagt: Energiewende? Klar, aber bitte nicht bei uns, die „Drecksarbeit“ sollen andere übernehmen!
Und sie wird gemacht:
In Sachsen zum Beispiel tobt der Energiewende-Wahn: 24 Windräder und Solarparks auf über 150 Hektar Waldfläche – etwa 250 Fußballfelder – sollen für die „grüne“ Energie gerodet werden. Seit 2022 ein Landtagsbeschluss dies erlaubt, prüfen Landkreise wie Görlitz und Bautzen Anträge, obwohl pro Windrad bis zu einem Hektar Wald samt Zufahrtsstraßen fällt. Selbst der BUND schlägt Alarm und fordert strenge Naturschutzkriterien sowie Alternativen außerhalb des Waldes. Dazu kommen 20 genehmigte Solarparks, die bereits 153,6 Hektar Wald verschlungen haben, etwa in Elsterheide. Der Widerstand wächst, aber ist wohl aussichtslos, weil die Genehmigungsverfahren vereinfacht wurden und man als „Normalbürger“ kaum noch dagegen ankommt.
Da wünscht man sich sogar als Windkraftgegner, dass Berlin nun das kriegt, was es auf dem Land ja so wunderbar findet. Leider aber gibt es einen grünen Kai Wegner, der das verhindert.
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