Ja, ist denn schon wieder Karneval? Die Grünen haben am Mittwoch mit einer absurden „symbolischen Aktion und bunten Klamotten aus dem queren Kleiderschrank im Bundestag demonstriert. Es ging um die Bekämpfung von Hass gegen queere Personen. Eigentlich ist man sich einig, dass so ein Kasperletheater nicht in den Bundestag passen. Als ein AfD-Abgeordneter mal die deutsche Flagge schwenkte, gab es auch entsprechend Ärger. Aber die Grünen genießen offbar ewigen Welpenschutz. Und so ignorierte das Bundestagspräsidium dann auch diesen lächerlichen Aufzug. Die Grünen machen eben das, was sie am besten können: Seifenblasen pusten. Die Leute sind entprechend entsetzt.
Dr. Zwoboot schreibt:
Was für eine Farce! Während Deutschland mit realen Problemen kämpft – Wohnungsnot, Inflation, ein Bildungssystem im freien Fall und eine Gesellschaft, die immer stärker auseinanderdriftet, entscheiden sich Abgeordnete von Grünen und Linken dafür, im Bundestag modische Statements abzugeben. In Regenbogenfarben. Nicht etwa um konkrete Gesetzesvorschläge einzubringen, sondern um ein möglichst fotogenes Plenum zu inszenieren. Das ist beschämend. Und respektlos gegenüber der Demokratie und ihrer Institutionen.
Denn dieses Spektakel ersetzt keine Politik. Es ersetzt kein Gesetz, keine Maßnahme, keinen Schutz für bedrohte Menschen. Es ist reine Symbolhandlung, flach und folgenlos, aber hochdotiert. Wir alle zahlen für ihre üppigen Gehälter, ihre Mitarbeiter, ihre Büros – und bekommen ein buntes Gruppenfoto zurück. Selbstverständlich ist der Schutz queerer Menschen ein ernstes Anliegen. Aber wer wirklich etwas bewirken will, muss dafür sorgen, dass Polizei, Justiz und Bildung funktionieren. Wer ernst genommen werden will, muss liefern. Nicht posieren. Und dann regen sich genau diese Leute auch noch darüber auf, dass Julia Klöckner als Bundestagspräsidentin an das Neutralitätsprinzip erinnert.
Man muss Klöckner nicht mögen, aber sie hat recht. Der Bundestag ist kein Ort für Parteisymbole, keine Werbefläche für identitätspolitische Selbstinszenierung. Der Bundestag ist kein Laufsteg. Er ist ein Arbeitsparlament. Ein Ort, an dem Gesetze gemacht werden. Für alle Menschen in diesem Land – egal ob queer oder nicht, arm oder reich, konservativ oder progressiv. Wer dort sitzt, trägt Verantwortung. Und wer diese mit alberner Verkleidung kontert, hat offensichtlich vergessen, wem er eigentlich dient. Kurz gesagt: Reißt euch zusammen. Macht endlich euren Job. Wir bezahlen euch nicht für Theaterspiele. Sondern für Ergebnisse.
Ben Brechtken schreibt:
Grüne halten brav die Fresse bei jedem islamistischen Aufmarsch, bei jeder muslimischen Homophobie, aber setzen sich mit Regenbogen-Kleidung in den Bundestag und denken, sie würden etwas für LGBTQ tun, während sie am liebsten Millionen weitere derer Todfeinde ins Land holen würden. Ich ertrage diese heuchlerische, gratismutige, schlichtweg dumme Sekte nicht mehr.
Gerhard Papke schreibt:
Grüne Abgeordnete machen im Bundestag den Regenbogen. Kasperletheater. Und solche infantilen Ideologen nehmen wesentlichen Einfluss auf die Geschicke unseres Landes? Armes Deutschland!
Violet schreibt:
Grüne sitzen in Regenbogenkleidung im Bundestag weil draußen die Deutschlandflagge statt der prideflagge hängt und das gaaaanz schlimm queeres leben unsichtbar macht aber wenn in der Uni Kiel wegen Islamwoche männer und Frauen getrennt sitzen ist alles Gucci das muss so, das passt.
Linda Teuteberg (FDP) schreibt völlig zurecht:
Geschichtsvergessenheit, die sich selbstgerecht für progressiv hält. Das Plenum des Parlaments ist der Raum für Auseinandersetzung mit dem Wort, keine Bühne & Litfaßsäule für Aktivisten. Verbot von Uniformierung, Schildern u.ä. ist Ausdruck einer Lehre aus unserer Geschichte.
Und Luigi Pantisano gibt dazu die passende Antwort:
Der Regenbogen lässt sich nicht verbieten! Wenn Frau Klöckner die Regenbogenflagge auf dem Bundestag verbietet, dann färben wir das ganz Land bunt.
Alles klar, oder? Ginge es nach diesen linken Ideologen, würde in ganz Deutschland wieder eine ganz bestimmte Fahne wehen, die viele Menschen ausschließt. Danke noch mal für den Hinweis Frau Teuteberg.
Diese Aktion wäre ja noch verständlich gewesen, wenn sich diese bunte Truppe anschließend in einen Reisebus gesetzt hätte und über Neukölln nach Duisburg Marxloh geeiert wäre, oder sich auf einer Kalifat-Demo als Gegendemonstranten gezeigt hätten.
Aber dazu sind die Grünen natürlich viel zu feige.























