Blutsauger Strack-Zimmermann? (Foto: Imago
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Passt: Strack-Zimmermann erhält den Preis für Menschlichkeit!

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Während Bürger Hausdurchsuchungen kriegen, bekommen Politiker, die diese mit zu verantworten haben, Preise für „Menschlichkeit“ (Jakob Schirrmacher)

Ehre, wem Ehre gebührt:

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die „nicht so nackte Kanone der FDP“, wurde am Sonntag mit dem Janusz-Korczak-Preis für Menschlichkeit überhäuft – ein Preis, der quasi schreit: „Schaut her, ich bin der Frieden!“ Jahrzehntelang soll sie sich für Demokratie, Freiheit und den Kampf gegen Antisemitismus aufgeopfert haben, sagt zumindest die Europäische Janusz Korczak Akademie (EJKA), die bestimmt völlig objektiv urteilt.
Ihre „klaren Worte“ und ihr „entschlossenes Handeln“ in Krisenzeiten – Ukraine-Krieg, Hamas-Anschlag 2023, you name it – haben die Jury offenbar so sehr beeindruckt, dass sie ihr den Preis einfach um den Hals hängen mussten. „Wir müssen uns sichtbar vor unsere jüdischen Mitbürger stellen“, verkündete sie, und man fragt sich, ob sie schon die passende Pose fürs nächste Wahlplakat geübt hat.
Seit 2024 im Europäischen Parlament, wo sie natürlich direkt den Sicherheits- und Verteidigungsausschuss leitet (was sonst?), und zuvor von 2017 bis 2024 im Bundestag als selbsternannte Militär- und Verteidigungsexpertin – Strack-Zimmermann ist offenbar das scharfe Schwert der FDP. Die Laudatio kam von Carlo Masala, Professor für Internationale Politik, der sicherlich nur zufällig an der Universität der Bundeswehr lehrt. Man blieb also wie immer in elitären Kreisen üblich unter sich.
Im Münchner Literaturhaus wurde die Trophäe überreicht, weil wo sonst würdigt man solche Heldentaten? Der Janusz-Korczak-Preis ehrt ja nur die allerheroischsten Kämpfer für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie – und wer könnte das besser verkörpern als eine FDP-Politikerin mit einem Faible für klare Worte und militärische Expertise?
Wer nicht weiß, wer diese Dame ist. Hier noch mal eine Schlagzeile der Weltwoche:
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Nicht alle sind begeistert von dieser Preisverleihung. Auf X wird reichlich kommentiert:
Erinnert mich an den Osten der 1970/80er: Die Bonzen und ihr Gefolge behängen sich gegenseitig mit Orden, das gemeine Volk schüttelt angewidert den Kopf. Aber wehe, der Pöbel von heute redet von DDR 2.0
Alle Preise werden entwertet und das Andenken der Namensgeber mit Füßen getreten.
Janusz Korczak, Kinderarzt und Pädagoge. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Einsatz für Kinder, insbesondere in einem jüdischen Waisenhaus. Was hat MA.S-Z, jemand der Kriege befürwortet (in denen auch viele Kinder sterben), mit dem Korczak gemeinsam?
Diese Preise sind schon lange nichts mehr wert und bedeuten genau das Gegenteil ist de Fall. Wir leben in einem Paradoxon.
Ein Kriegshetzer, der mit 800 Anzeigen gegen Bürger vorgeht, ist im Kartell natürlich Preiswürdig. Was sagt die Partei FDP und Kubiki dazu?
Das System belohnt sich selbst.
Der Beweis: Wir leben in einer Simulation!
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