Blutgeld (Bild: GROK)
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Somalier ersticht Somalier: Blutgeldzahlungen wirken sich strafmildernd im besten Deutschland aus

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Ein Somalier ersticht einen Somalier. Weil die Täterfamilie im entfernten Äthiopien den Angehörigen des Opfers ein Blutgeld von 100.000 US-Dollar überwiesen hat um von diesen nicht in traditioneller Blutrachemanier hingemetzelt zu werden, entschied sich das Landgericht Berlin nun zu einem milderen Strafmaß. Frage: Wo leben wir eigentlich?

Das ergangene Urteil im Mordfall an Abdihannan M., lässt sich wie folgt zusammenfassen:
  • Somalier ersticht Somalier.
  • Somalische Täterfamilie aus dem angeblich ach so armen Somalia zahlt die beträchtliche Summe von 100.000 US-Dollar Blutgeld, um sich vor Blutrache zu schützen.
  • Gericht fällt Urteil von ~4 Jahren Haft, lässt ein Blutgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar an die Angehörigen des Opfers ins Urteil als strafmilderndes Moment einfließen.

Nun stellen sich nachfolgende Fragen: In welchem Land wurde dieses Urteil gefällt, wo Blutzoll in einem Urteil ein milderndes Momentum darstellt? Im Wunderland Somalia oder Äthiopien? Die Antwort: In Deutschland!

Die Tat, die in Berlin unter Dr. Andreas Gerl verhandelt wurde, ereignete sich am 23. Juni 2024 in der Uhlandstraße 137 Berlin-Wilmersdorf, wo Abdi A. seinen langjährigen, 25-jährigen Freund Abdihannan M.  in einem Hausflur erstach. Die drei Messerstiche trafen die Hauptschlagader, das Herz und die Lunge des Opfers, das trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen starb. Beide, sowohl Abdi als auch Adihannan, stammen aus der Region Ogaden in Äthiopien und gehören dem Volk der Somali an. Der Täter, der in Deutschland als Asylbewerber lebte, stammt aus einer angesehenen Familie in Äthiopien, sein Vater ist Beamter. Der Messerkünstler verließ seine Heimat 2016 ohne politische oder wirtschaftliche Notwendigkeit und stellte nach Aufenthalten in Italien und Schweden in Deutschland einen Asylantrag, der abgelehnt wurde. Sein Lebensunterhalt bestand hauptsächlich aus Sozialleistungen und gelegentlichen Jobs, während er regelmäßig Drogen konsumierte und mit dem Gesetz in Konflikt geriet.

Fragen die sich an diese Erkenntnis anschließen:

  • Warum war der somalische Killer eigentlich hier, wenn die Familie offensichtlich vermögend ist (war)?
  • Warum wurde er nicht längst zu seiner wohlhabenden Familie zurückgeschickt?
  • Warum berücksichtigt ein deutsches Gericht irgendwelche Blutgeldzahlungen unter irgendwelchen Familien in irgendwelchen Ländern?
  • Gibt’s da eine Tabelle, wie viel Dollar wie viel Jahre weniger Haft bedeuten? •
  • Warum sitzt der Killer die Haft in Deutschland ab? •
  • Wird er anschließend wenigstens abgeschoben oder geht das jetzt nicht, weil seine Familie arm geworden ist durch das Blutgeld?
  • Was ist hier eigentlich los?!

(SB)

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