Grünen-MdB Sven Lehmann, Linke Heidi Reichinnek: Wächst da schon zusammen, was zusammengehört? (Foto:Imago)
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Dieselben linksradikalen Terrorfreunde, dieselben Spinnereien: Grüne und Linkspartei nähern sich an

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Bei der Bundestagswahl haben die Grünen rund 700.000 Wähler, denen sie nicht mehr irre genug waren, an die Linke verloren. Seither stagnieren sie in den Umfragen und können kaum noch Akzente setzen, während die unbekümmert linksradikal auftretende Linke floriert. Dies veranlasste den Grünen-Europaabgeordneten Rasmus Andresen zu der Forderung, seine Partei solle stärker mit der Linken kooperieren. „Einfach draufhauen ist zu einfach“, meinte er – natürlich nur auf die Linke beschränkt. Die Grünen müssten „das Staatstragende ein Stück weit ablegen und populistischer werden. Populistisch im Sinne von mutiger, streitbarer und populärer. Es reicht nicht, abstrakt für unsere Demokratie zu kämpfen und Brandmauern aufzustellen, wir müssen die sozialen und wirtschaftlichen Sorgen ins Zentrum rücken“, so Andresen. Weiter rät er seiner Partei, daran zu arbeiten, „dass 2029 Mehrheiten jenseits der Union und Kanzler Merz möglich sind. Dazu sollten wir bei allem tagespolitischen Wettbewerb auch Schritte auf SPD und Linkspartei zugehen“. Er wünsche sich „eine engere Zusammenarbeit in der Opposition mit der Linkspartei wünschen.“ Das Ziel ist also der Alptraum einer rot-grün-roten Bundesregierung.

Bei den Linken stößt Andresen damit auf offene Ohren. Die Bundestagsabgeordnete Caren Lay erklärte: „Wir sind in Konkurrenz zueinander. Wir müssen das Verhältnis zu den Grünen neu justieren und miteinander sprechen. Denn wir erleben politisch massive Rückschritte.“ Die entscheidende Frage laute im Augenblick, warum die Kräfte rechts der politischen Mitte so dominant seien. Vielleicht sei „da ja auch im linken Lager etwas schiefgelaufen“, gab sie zu bedenken. Dass dies daran liegen könnte, dass Deutschland als Folge linker Politik kulturell und wirtschaftlich zusammenbricht und weder als Kultur- noch als Industrienation noch existiert, dämmert ihr jedoch nicht.

“Eine Ermutigung”

Der Grünen-Co-Vorsitzende Felix Banaszak schwafelte, der Erfolg der Linken bei der Bundestagswahl sei eine „Ermutigung“ – nicht, weil er alles an der Partei gut finde, sondern weil er zeige, „dass es den Wunsch nach einem glaubwürdigen Gegenentwurf zum politischen Rechtsruck, zum autoritären Kulturkampf gibt“ – als ob es nicht die Grünen und die gesamte Linke wäre, die seit über 50 Jahren einen „autoritären Kulturkampf“ führen würde. Da, wo gemeinsame Interessen existierten, bei der Mobilisierung der Zivilgesellschaft oder der parlamentarischen Kontrolle der Regierung, „werden wir sicher auch mal zusammenarbeiten“, so Banaszak weiter. „Aber da, wo die Linke weiter auf Blindflug ist – im Umgang Russlands mit der Ukraine etwa – werde ich das auch sehr klar benennen.”

Es droht also eine noch engere Annäherung der linken Parteien, um das Wenige, das von Deutschland noch übrig ist, auch noch zu vernichten. Ob beide Parteien irgendwann sogar fusionieren, ist nicht klar,, aber keinesfalls ausgeschlossen. Und die Union wird daraus wahrscheinlich den üblichen falschen Schluss ziehen, sie müsse die Brandmauer aufrechterhalten und sich statt der AfD noch stärker den Grünen öffnen, damit diese wiederum nicht mit den Linken zusammengehen.

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