Das wars. Der deutsche Steuerzahler kann leider, leider in Zukunft keine neuen Radwege in Peru mehr mit seinem sauer verdienten Geld finanzieren. Denn: Die peruanische Regierung stuft Inter- und Transsexualität als psychische Störungen ein.
Die peruanische Regierung klassifiziert Transgender- und Intersex-Personen als „psychisch gestört“. Eine Maßnahme, die sich auf die Normen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stützt. Die Klassifizierung folgt dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-5) und der 10. Ausgabe der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10), die Geschlechtsdysphorie als psychische Störung einstufen. Den Betroffenen soll der Zugang zu psychologischer Betreuung so erleichtert werden, ohne eine Stigmatisierung zu beabsichtigen, heißt es von offizieller Stelle.
Die Entscheidung des peruanischen Gesundheitsministeriums, Transsexualismus und verwandte Identitätszustände als psychische Gesundheitsstörungen anzuerkennen, hat natürlich für maximale Empörung in berufenen Kreisen gesorgt. Konservative Kreise begrüßen die Maßnahme als Anerkennung der Realität. Die peruanische Präsidentin Dina Boluarte unterzeichnete das Dekret bereits im vergangenen Jahr.
Somit sollte die Finanzierung von Radschnellwegen in der peruanischen Hauptstadt Lima, die deutsche Steuerzahler mit 44 Millionen Euro finanziert werden mussten, vom Tisch sein. Die ehemalige Bundesentwicklungsministerin, Genossin Svenja Schulze verteidigte die Projekte mit ihren sozialistischen Klauen und Zähnen. Deutschland hat sich nach ihren Worten im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, weltweit den CO₂-Ausstoß zu minimieren: „Wenn es dann gelingt, in Peru CO₂ einzusparen, ist das oft viel günstiger als das, was wir hier tun können. Deswegen ist das absolut sinnvoll investiertes Geld“, so die verirrte Erklärung der SPD-Funktionärin. Deutschland lebt nach ihren Worten davon, weltoffen zu sein und zu exportieren. Sich von globalen Problemen abzuschotten, wird nach Schulzes Einschätzung nicht funktionieren.
Millionen für Klimaschutz in Südamerika, kein Geld für die heimische Landwirtschaft. Diese Kritik stammt nicht von der bösen, bösen AfD, sondern von CSU-Generalsekretär Martin Huber. Auf X schrieb der Parteisoldat: „Die Ampel verteilt Geld in aller Welt, aber für unsere hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern ist angeblich kein Geld da? Das geht so nicht!“
Huber kann insofern abrüsten, nach das transphobe Peru Inter- und Transsexualität als psychische Störungen eingestuft hat.
(SB)























