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Die Tragödie Deutschlands in drei Akten

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Wilhelm II, Hindenburg, Merkel – oder „Three strikes and you’re out“ für Deutschland: Zwei Totengräber der deutschen Nation und die Totengräberin des deutschen Volkes (Fotos:Wikicommons)

Betrachtet man die Geschichte Deutschlands als geeinte Nation seit der Reichsgründung 1871 bis heute, so hat sich diese nach fulminanten Gründerjahren und der klugen Politik des Kanzlers Bismarck durch drei eklatante Fehlentscheidungen zu einer Tragödie entwickelt, deren letzten und ultimativen Akt wir gerade durchleben. Es waren einzelne Fehlentscheidungen eines Kaisers, eines Präsidenten und einer Kanzlerin, die Deutscland in drei aufeinanderfolgenden Epochen jeweils zum Verhängnis wurden; drei fatale politische Weichenstellungen , die Wendepunkte markieren, an denen aus politischen Krisen nationale Tragödien erwuchsen.

Die erste war die Entscheidung Kaiser Wilhelms II., 1914 infolge der “Nibelungentreue” zu Österreich-Ungarn in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Die zweite war die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler 1933 durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Und die dritte war die Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Herbst 2015 setzten Entwicklungen in Gang, die zu nationalen und internationalen Katastrophen wurden. Während die ersten beiden, trotz eines katastrophalen Blutzolls, das Überleben Deutschlands dennoch nicht gefährdeten, ist die dritte Entscheidung absehbar die folgenschwerste.

Erster Akt: Der vermeintliche Griff zur Weltmacht (1914)

Die Entscheidung Kaiser Wilhelms II., das Deutsche Reich in den Ersten Weltkrieg zu führen, war der Auftakt zur Selbstzerstörung Europas. Zwar war der Kriegsausbruch das Ergebnis einer komplexen Bündnispolitik, nationalistischer Spannungen und imperialer Rivalitäten – doch der deutsche „Blankoscheck“ an Österreich-Ungarn und die Mobilmachung gegen Russland machten Berlin zum Brandbeschleuniger einer ohnehin explosiven Lage. Wilhelm II. hatte bis zuletzt schwankend agiert, zwischen Aggression und Zögern. Doch letztlich fiel die Entscheidung für den Krieg – aus einem gefährlichen Gemisch aus Ehrgeiz, Angst, nationalem Hochmut und militärischer Logik.

Das Ergebnis war verheerend: ein vierjähriger Weltkrieg mit über 17 Millionen Toten, der Zusammenbruch der Monarchie, eine gedemütigte Republik und eine traumatisierte Bevölkerung. Der Versailler Vertrag, der auf die Katastrophe folgte, bildete die Grundlage für den nächsten Akt der deutschen Tragödie. Die erste deutsche Demokratie, die Weimarer Republik, war nur von kurzer Dauer und endete mit dem Beginn des zweiten Aktes.

Zweiter Akt: Die demokratische Selbstaufgabe (1933)

Am 30. Januar 1933 ernannte der greise Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler – auf Druck demokratiefeindlicher Eliten, die glaubten, den radikalen Demagogen damit zähmen und für sich instrumentalisieren zu können; eine fatale Fehleinschätzung: Innerhalb weniger Monate zerstörte das NS-Regime die demokratischen Strukturen der Weimarer Republik, errichtete eine Diktatur, verfolgte politische Gegner, später auch Juden, Sinti, Roma und andere Gruppen, und führte Europa schließlich in einen weiteren Weltkrieg mit über 60 Millionen Toten.

Hindenburgs Entscheidung markierte nicht nur das Ende einer fragilen Demokratie, sondern zeigte auch, wie leicht sich Institutionen korrumpieren lassen, wenn Angst, Opportunismus und Machtkalkül die Oberhand gewinnen. Anders als 1914, wo der Krieg „von oben“ kam, wurde 1933 das Unheil durch die vermeintliche Legalität der Machtübertragung eingeleitet – und doch war es nicht minder verhängnisvoll. 12 Jahre dauerte der Spuk des „tausendjährigen“ Reiches, der Deutschland und Europa in ein Trümmerfeld verwandelte, das jüdische Leben Europas fast vollständig vernichtete und am Ende auch das deutsche Volkstum im Osten für immer zerstörte. Grenzen wurden willkürlich neu gezogen, Millionen von Menschen verloren ihre Heimat, der Kontinent Europa wurde vielerorts neu geordnet. Für Deutschland war das Ende dieses zweiten Aktes der Tragödie die sogenannte Stunde Null.

Dritter Akt: Die „humanitäre“ Öffnung der Grenzen durch Kanzlerin Merkel (2015)

Kaum jemand hätte für möglich gehalten, dass das Ende des zweiten Aktes der deutschen Tragödie für die Menschen im Westen Deutschlands der Beginn der besten Zeit sein würde, die Deutsche in ihrer Heimat jemals erleben durften. Für die Menschen in der 1949 gegründeten Bundesrepublik begann ein Zeitalter der Freiheit und des Wohlstands. Wer 1950 geboren war, hatte sein ganzes Leben in einem aufstrebenden, prosperierenden Land verbracht, dem ab 1990 dann auch die Ostdeutschen nach ihrer friedlichen Revolution angehören konnten. Natürlich gab es Höhen und Tiefen; aber mit dem Leitmotiv der Realpolitik garantierte man, dass am Ende meist die Vernunft siegte. Sollte die deutsche Tragödie doch noch zu einem „Lustspiel“ werden? Jahrzehntelang konnte man das glauben – aber dann kam der Tragödie dritter Akt, der, so ist es zu befürchten, der finale Akte der deutschen Geschichte sein wird.

Denn alles änderte sich, als Merkel – denkbar knapp – zur Kanzlerin gewählt wurde. Profitierte sie in den ersten Jahren ihrer Regierungszeit noch von der als “Agenda 2010” bekannten Reformpolitk ihres Vorgängers, die Deutschland noch einmal einen außergewöhnlichen wirtschaftlichen Schub ermöglichte, zerstörte sie mit ihrer Politik spätestens ab dem Jahr 2015 alles, was Deutschland so erfolgreich und lebenswert gemacht hat – und es steht akut zu befürchten, dass am Ende sogar alles was, Deutschland über Jahrhunderte zu einer Kulturnation gemacht hatte und in aller Welt höchste Anerkennung und Respekt genoss, bald irreparabel vernichtet sein wird.

Irreversible Veränderung der Demographie

Als Angela Merkel im Sommer 2015 entschied, Flüchtlingen aus Ungarn die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen, war das der erste Schritt Deutschland bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, vielleicht sogar für immer zu zerstören. Es ging anfangs nur um 150 Menschen, doch aus diesen wurden mittlerweile über vier Millionen – und ein Ende ist nicht in Sicht, weder vom Nachstrom an Migranten samt Familiennachzug her noch mit Blick auf die Geburtenraten der Zuwanderer, die die gesamte Demographie schon heute irreversibel verändert haben  un die indigenen Deutschen in einer Generation zur Minderheit im eigenen Land werden lassen. Merkel sagte: „Wir schaffen das“ – ein Satz, der Geschichte schrieb und doch so fürchterlich inhaltslos ist – denn was sollte man eigentlich “schaffen”? Die millionenfache Zuwanderung aus archaischen, meist islamischen Kulturen von Menschen, die angelockt wurden von der Perspektive eines üppigen Sozialstaats? Die obergrenzenfreie ewige Aufnahme von immer mehr Migranten?

Was als angeblich humanitärer Akt begann, wurde bald zum politischen und gesellschaftlichen Flächenbrand. Die Entscheidung der Grenzöffnung – de facto eine Aussetzung geltenden Rechts – wurde nie im Bundestag debattiert, sondern exekutiv getroffen; ein eklatanter Bruch mit staatlicher Ordnung und demokratischer Teilhabe. Auch wurden die Deutschen nie gefragt, ob sie diese ihnen vorgesetzte Politik, deren Folgen sie bis heute auszubaden haben, je wollten. Und dieses Unrecht dauert nunmehr seit 10 Jahren und hat Deutschland bereits jetzt irreparabel zerstört. Die Ampelregierung fungierte nochmals als Brandbeschleuniger dieser fatalen Entwicklung – und die jetzige schwarz-rote Koalition versucht mit hilflosen politischem Aktionismus und in einem perfiden Täuschungmanöver zwar,  den Anschein zu erwecken, dass sie das Land noch retten könnte – doch eigentlich will sie dies gar nicht. Zumal die halbherzigen Alibimaßnahmen, selbst wenn sie ernst gemeint wären, das Sterben höchstens verlangsamen, aber sicher nicht mehr aufhalten werden.

Verdrängung der Autochthonen

Innerhalb weniger Jahre ist Deutschland in stetig wachsenden Gebieten zu Shitholes verkommen. Nicht mehr nur in den Großstädten, sondern immer mehr auch auf dem Land und in der Fläche dominieren zunehmend islamische Subkulturen. Die anhaltende Einwanderung von mehreren Großstädten kulturfremder Menschen bei gleichzeitigem Wegsterben der überalterten einheimischen Bevölkerung (plus Wegzug von immer mehr jüngeren Leistungsträgern) bewirkt, dass die autochthone Bevölkerung wird immer mehr verdrängt wird. Es ist reine Mathematik. Nichtmuslime werden immer öfter zu einer verachteten Minderheit. Linke und Islamisten brüllen in Symbiose ihren Judenhass auf deutschen Straßen, Horden gewaltbereiter junger Muslime fordern offen das Kalifat, während die Staatsgewalt hilflos zuschaut. Clankriminalität, Femizide, Messermorde und Massenschlägereien muslimischer Großfamilien gehören mittlerweile zum Alltag im Land. Die Innenstädte werden immer öfter von verschleierten Frauen mit großer Kinderschar und Shisha rauchenden Jungmännern dominiert.

Vereinzelt huschen noch alternde Deutsche durch die Straßen, doch wenn die Generation der Boomer demographisch verschwunden sein wird, werden die Zustände noch schneller kippen. Die Stadtbilder verändern sich rapide zu orientalischen Räumen. Von Integration ist schon gar nicht mehr die Rede, eher von Assimilation der Deutschen an die religiösen und kulturellen Gepflogenheiten der zugewanderten Massen, die von Gegen- und Parallelgesellschaften zur neuen Mehrheitsgesellschaft werden und – dank Familiennachzug – schon heute hier ihre Art zu leben weiterführen können, zumindest solange der deutsche Sozialstaat ihre Rundumversorgung garantiert. Genau deshalb wird dieser dritte Akt der deutschen Tragödie mit höchster Wahrscheinlichkeit auch der letzte Akt sein – weil es das Land der Deutschen als Folge dieser Entwicklung bald nicht mehr geben wird.

Unumkehrbare Entscheidungen

Linke, die alles Deutsche hassen, mögen das bejubeln; nur wird das was dann kommt, auch ihnen keine Lebensperspektive geben. Das ist allerdings nur ein schwacher Trost. Man kann es sich natürlich schönreden und einwenden: Die, die heute geboren werden, kennen es nicht mehr anders, sie wissen vom “alten” Deutschland und der lebenswerten Bundesrepublik bis etwa zur Jahrtausendwende nur aus Erzählungen, und wachsen in den neuen Verhältnissen auf. Und die alten, die es kannten, sind ohnehin bald weggestorben. Mit voller Härte trifft es nur die, die beides kannten, das Alte und das “Neue”, und die die “Veränderung” voll miterleben. Sie wissen um die Tragweite dessen, was hier verlorengeht.

Was macht eine Tragödie aus? In der klassischen Dramaturgie ist es der Moment, in dem eine Figur – oft mit besten Absichten oder aus blindem Stolz – eine Entscheidung trifft, die unwiderruflich ins Verderben führt. Der erste Weltkrieg, die Machtübertragung an Hitler und die Grenzöffnung von 2015 sind in ihrer historischen, moralischen und politischen Dimension verschieden, aber es eint sie ein Motiv: die Unumkehrbarkeit einer Entscheidung, deren Folgen weit über das hinausreichen, was die Handelnden möglicherweise geplant hatten. Kaiser Wilhelm musste abdanken und ging ins Exil, Hindenburg verstarb kurz nach seiner katastrophalen Handlung und musste daher nicht mehr miterleben was er angerichtet hatte. Merkel dagegen bekommt öffentliche Anerkennung und Orden und schreibt ein Buch mit dem Titel „Freiheit“. Mehr Zynismus ist kaum möglich.

 

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