Millionen abzocken auf Kosten des Sozialstaats: Germoney macht's möglich (Symbolbild:Jouwatch)
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Endziel Bargeldabschaffung: Verräterische Äußerungen der Deutschen Bundesbank

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Die Abschaffung des Bargelds – und damit die endgültige Totalüberwachung der Bürger – nimmt offenbar unaufhörlich Gestalt an. Burkhard Balz, der für Bargeld zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank und glühender Befürworter des digitalen Euro, hat in einem Interview die üblichen Propagandalügen über die angeblichen Gefahren des Bargelds verbreitet. Eine davon sei, dass sich damit Geschäfte „verschleiern“ lassen. Das ab 2027 geltende Verbot von Barzahlungen über 10.000 Euro befürwortet Balz ausdrücklich. Zudem unterstützt er die Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen sowie den von der Regierung geplanten Zwang für Verkäufer, eine Kartenzahlung anzubieten. „Wenn die Politik sagt, Händler sollen neben Bargeld auch die Girocard akzeptieren, habe ich dafür Sympathie – denn es erweitert die Wahlmöglichkeiten der Kundinnen und Kunden“, so Balz, der auch den digitalen Euro für eine „extrem sinnvolle Ergänzung“.

Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring stellt dazu fest: „Einem echten Bargeldverteidiger würden solche Sätze nicht über die Lippen kommen. Einem Abwiegler, der die Bevölkerung in Ruhe wiegen soll, aber schon.“ Balz` formale Verteidigung des Bargelds hält er für gezielte Täuschung der Öffentlichkeit. Häring verweist auch die Stellungnahme der Münze Österreich, einer Tochter der Oesterreichischen Nationalbank, die eindeutig feststellt: „In der öffentlichen Diskussion häufig genannte Vorteile einer Bargeldabschaffung wie weniger Kriminalität und Schattenwirtschaft oder Kosteneinsparungen stellen sich bei genauer Betrachtung als unhaltbar bzw. falsch heraus.”

Ziel: Jede Transaktion lückenlos nachverfolgen

Und weiter: “So wird in der Schattenwirtschaft zurzeit eher digitalen Zahlungsmitteln der Vorrang gegeben. Die enormen Aufwendungen für Betrugsfälle bei Kartenzahlungen werden in manchen veröffentlichten Kalkulationen gerne „vergessen“, somit ist Bargeld das bei weitem kostengünstigste Zahlungsmittel. Die volkswirtschaftliche Gesamtbilanz spricht für die Beibehaltung eines leistungsfähigen Bargeldwesens.“

Solche Fakten interessieren die Bargeldfeinde in Brüssel und ihre Komplizen in den europäischen Hauptstädten aber nicht. Unter dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung, soll das Bargeld zuerst immer weiter eingeschränkt und schließlich ganz abgeschafft werden. Dann wird es möglich sein, ausnahmslos jede Transaktion lückenlos nachzuverfolgen. Anonyme Zahlungen werden unmöglich sein und das gesamte Leben der Menschen liegt dann wie ein offenes Buch vor den Augen der Politik, Banken, Konzernen, Versicherungen usw. Gemeinsam mit den immer weiter ausufernden Zensurmaßnahmen ergeben sich hier alptraumartige Perspektiven, in denen der Mensch als Individuum abgeschafft wird und nur noch Verfügungsmasse in den Händen der herrschenden Kaste ist. (TPL)

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