Immer Ärger mit "Schutzsuchenden" , "Orts-" und "Fachkräften" in Germoney (Symbolbild:ScreenshotX)
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Kriminalitätsbelastung von Syrern und Afghanen: Auch in Bayern 13-mal so hoch wie bei Deutschen

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Wie stark sind verschiedene Bevölkerungsgruppen in Deutschland kriminalitätsbelastet? Diese Frage beantwortet die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ), die in den Polizeilichen Kriminalstatistiken die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner einer Bevölkerungsgruppe angibt, ohne Kinder unter 8 Jahren. Martin Böhm, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat die TVBZ für Deutsche und die zehn häufigsten nichtdeutschen Nationalitäten in Bayern für 2024 erfragt, mit Fokus auf Gewaltstraftaten wie Mord, Raub, Sexualdelikte und Körperverletzung. Die Ergebnisse sind aufschlussreich – und brisant. Böhm erklärt: „Bei der Gesamt-Gewaltkriminalität liegt die TVBZ für deutsche Tatverdächtige bei 107.

Bei Personen mit türkischer (441), ukrainischer (449) und rumänischer Staatsangehörigkeit (476) ist sie mehr als viermal so hoch. Diese Verhältnisse bestätigen sich in den einzelnen Deliktgruppen.“ Doch für Nationalitäten wie Syrien, Afghanistan oder Irak wurde keine TVBZ ausgewiesen. Begründung des Innenministeriums: Eine valide TVBZ sei nur bei Bevölkerungsgruppen ab 100.000 Personen möglich, da Hochrechnungen bei kleineren Gruppen fehleranfällig seien – ohne weitere Erklärung. Wohlgemerkt: Die Referenzgruppe ”Deutsche” schließt die massenhaft eingebürgerten Personen und Doppelstaatler bereits ein.

Versuch, unangenehme Statistiken zu unterdrücken?

Um Licht ins Dunkel zu bringen, ließ Böhm die TVBZ für Syrer (93.360 Personen) und Afghanen (61.656 Personen) in Bayern per Hochrechnung ermitteln. Das Ergebnis: Syrer erreichen eine TVBZ von 1.389, Afghanen von 1.326 – fast 13-mal höher als bei Deutschen. Im Jahr 2024 wurden in Bayern 10.982 deutsche und 9.754 nichtdeutsche Tatverdächtige bei Gewaltdelikten ermittelt, wobei Syrer und Afghanen besonders stark auffallen. Zudem kritisiert Böhm Unstimmigkeiten: „Für Polen und Italiener, deren Bevölkerungsanteil über 100.000 liegt, wurde ebenfalls keine TVBZ angegeben. Offenbar sollen die wahren Zusammenhänge verschleiert werden, um das Narrativ der Migration als ‚Bereicherung‘ zu schützen.“

Die AfD hingegen setze auf Transparenz: „Wir sprechen Klartext und legen die Fakten offen.“Die Zahlen werfen Fragen auf: Warum fehlen TVBZ-Daten für bestimmte Gruppen? Liegt hier ein Versuch vor, unangenehme Statistiken zu unterdrücken? Die Debatte über Migration und Kriminalität bleibt komplex, doch die AfD nutzt diese Daten, um ihre Position zu untermauern. Kritiker werfen ihr vor, durch selektive Darstellung zu polarisieren. Fakt ist: Die Statistik zeigt Unterschiede, deren Ursachen – sozioökonomische Faktoren, Integration, kulturelle Aspekte – weiter untersucht werden müssen. (TPL)

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