Wenn die Hoffnung auch gering ist, besteht doch immerhin die kleine Chance, dass Bundeskanzler Friedrich Merz es geschafft hat, mit seiner Unterstützung der Nominierung der beiden offen linksradikalen SPD-Kandidatinnen für das Bundesverfassungsgericht, selbst im bräsig-feigen Abnickerverein der Union für eine kleine, möglicherweise entscheidende Rebellion gesorgt zu haben. Der Tropfen, der das Fass für viele zum Überlaufen gebracht hat, dürfte Merz` gestriges Verhalten gewesen sein, als er auf die Frage der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, Frauke Brosius-Gersdorf zu wählen, „für die die Würde eines Menschen nicht gilt, wenn er nicht geboren ist“, lapidar antwortete: „Auf Ihre hier gestellte Frage ist meine ganz einfache Antwort: Ja!“
Dass Brosius-Gersdorf, neben vielen anderen inakzeptablen Positionen -etwa die Befürwortung einer Corona-Impfpflicht oder die Abschaffung individueller Grundrechte-, auch die straffreie Abtreibung von Babys bis unmittelbar vor der Geburt für verfassungskonform hält, obwohl dies im diametralen Widerspruch zur bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Grundprinzipen des christlichen Glaubens steht, die die Unionsparteien angeblich hochhält, ist Merz also nur noch ein beiläufiges Achselzucken wert. Um die dem Land gegen den Wählerwillen aufgezwungene Koalition mit der schwindsüchtigen SPD nicht zu gefährden, macht er absolut alles mit.
Die nackte Angst
Zumindest Teile der Fraktion von CDU und CSU machen dies anscheinend doch nicht mit: Vor der für den morgigen Freitag anstehenden Abstimmung über die beiden SPD-Richter, die ihre Zustimmung zu dieser weiteren Zementierung des Linkstaates und des endgültigen Ausverkaufs sämtlicher Unionsprinzipien verweigern. Laut „Focus online“ hat eine Abgeordnete aus dem Innenausschuss dies bereits offen angekündigt. In der Parteiführung geht die nackte Angst um. Fraktionschef Jens Spahn hat für Freitagmorgen 8 Uhr eine Sonderfraktionssitzung einberufen, höchstwahrscheinlich um die Abweichler einzuschüchtern, die er zuvor aufgefordert hatte, sich namentlich zu bekennen.
Erfahrungsgemäß wird die Union nicht gegen ihre Führung aufbegehren. Dazu sind die Feigheit und der Opportunismus in diesem Funktionärsladen einfach zu groß. Sollten sich aber wirklich 50 bis 60 Abgeordnete doch noch ein Gewissen bewahrt haben, könnte die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlt, Merz gründlich blamiert und vor allem das Land vor zwei gemeingefährlichen Frauen bewahrt werden, die die Verfassung nicht objektiv auslegen, sondern ihren Geist linksideologisch in sein Gegenteil verbiegen wollen. (TPL)























