Der Wahnsinn geht weiter: Wirtschaftsweiser warnt davor, dass wir – also jene, die dieses kranke System am Laufen halten – 50 Prozent Sozialabgaben bezahlen müssen. Die maroden Systeme der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung müssen schließlich finanziert werden.
Deutschlands Sozialstaat steht vor dem Kollaps – so lautet die drastische Warnung des Wirtschaftsweisen Martin Werding. Seine Warnung: Die Sozialabgaben werden bald die Marke von 50 Prozent des Bruttolohns überschreiten. Die Frage sei nicht ob, sondern wann diese Marke erreicht sein wird. Schon jetzt frisst der Staat fast 40 Prozent vom Einkommen der Beschäftigten auf, doch das reiche bei Weitem nicht mehr aus, um die stetig wachsenden Ausgaben zu decken.
Werding sieht eine gefährliche Entwicklung: Immer höhere Beiträge belasten vor allem die arbeitende Mitte – also jene Leistungsträger, die mit Fleiß und Steuern das Land am Laufen halten. Der Staat greift diesen Menschen immer tiefer in die Taschen und plündere sie regelrecht aus, anstatt ihre Arbeit zu belohnen. Werding warnt: „Wenn die Sozialabgaben über 50 Prozent steigen, bleibt vielen kaum noch genug zum Leben.“ Das zerstöre jede Motivation, Leistung zu bringen oder in Deutschland zu bleiben.
Während die Politik seit Jahren die demografische Entwicklung als Hauptgrund für die Probleme anführt, sehen viele Beobachter längst einen anderen Auslöser: eine ausufernde Migrationspolitik. Millionen Menschen sind in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen, viele ohne ausreichende Qualifikation oder Sprachkenntnisse. Ein großer Teil dieser Migranten bezieht Sozialleistungen, anstatt in das System einzuzahlen. Das belastet die Sozialkassen enorm – weit mehr, als es die reine Alterung der Gesellschaft je könnte.
Statt Reformen oder klarer Zuwanderungsregeln greift die Politik jedoch immer wieder zum einfachsten Mittel: Noch mehr Geld von denen zu holen, die ohnehin schon am meisten einzahlen. Damit wirkt der Staat zunehmend wie ein marodes System, das sich selbst am Leben hält, indem es die Leistungsträger schröpft. Gleichzeitig steigen die Staatsausgaben für Sozialtransfers und Integrationsprojekte immer weiter an, während Schulen, Infrastruktur und Sicherheit leiden.
Nicht nur für Werding steht fest: „Wenn wir so weitermachen, zerstören wir das Fundament unseres Wohlstands. Der Staat darf die arbeitende Mitte nicht weiter ausbluten lassen – sonst riskieren wir unsere wirtschaftliche Stärke und den sozialen Frieden.“
(SB)























