Auch zwei Wochen, nachdem er mit hanebüchenen Äußerungen über die von mehreren Syrern über Stunden verübten sexuellen Übergriffe auf acht minderjährige Mädchen in einem Freibad in Gelnhausen für Fassungslosigkeit gesorgt hatte, irrlichtert CDU-Bürgermeister Christian Litzinger immer noch durch die Öffentlichkeit und disqualifiziert sich weiter. Im Interview mit „Welt“ hatte er behauptet: „Es ist natürlich immer bei hohen Temperaturen, ja, liegen auch die Gemüter manchmal blank“. Die sexuelle Belästigung, die vom Personal des Freibads lange einfach ignoriert wurde, obwohl die Opfer darauf aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten hatten, führte Litzinger schlicht auf die Hitze zurück. Anstatt sich für sein groteskes Geschwafel zu entschuldigen, hielt er es jedoch für angebracht, die „Welt“ zu kritisieren und sogar anwaltlich gegen sie vorzugehen: Es sei „schon erstaunlich, was aus deutschen Leitmedien geworden ist“, mäkelte er in einem inzwischen gelöschten Facebook-Post. Es sei nicht zu entschuldigen, wenn eine Publikation „derart perfide die Ethik des Journalismus mit Füßen tritt“.
Kurz darauf machte er jedoch einen Rückzieher, da er nun „den vollständigen Inhalt“ des Interviews kenne. Er habe sich zunächst anders an das Gespräch erinnert, als es tatsächlich stattgefunden habe. „Die WELT hat weder falsch berichtet noch einen falschen Eindruck vermittelt, sondern journalistisch korrekt gearbeitet“, so Litzinger. Für seinen öffentlichen Vorwurf der bewussten Falschberichterstattung wolle er sich „ausdrücklich bei der Redaktion entschuldigen“. Mit dem Satz, die hohen Temperaturen könnten eine Rolle gespielt haben, habe er „selbstverständlich“ nicht die jüngsten Vorfälle in dem Freibad gemeint, sondern „ausschließlich die verbalen Ausfälle in der Vergangenheit“. Auch als erfahrener Bürgermeister sei man in einer solchen Lage „emotional betroffen“, schwadronierte er weiter. Dass es Übergriffe gegeben habe, habe ihn „als Mensch vom ersten Moment an sehr berührt“.
Feiger Apparatschik
Als Vater einer Tochter liege es ihm fern, derartige Vorfälle relativieren zu wollen. Vielmehr sei er „entsetzt“ über das, was in dem Freibad geschehen sei. Es dürfe aber auch nicht länger um seine Person gehen. Vielmehr müsse der Fokus auf der Klärung des Sachverhalts liegen, außerdem den betroffenen Mädchen Unterstützung zuteilwerden und sichergestellt sein, dass sich derartige Vorfälle nicht wiederholten. Die von Litzinger beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Höcker, nahm die Vorwürfe der „Falschberichterstattung“ und „verleumderischer Darstellungen“ ebenfalls zurück.
Litzinger hätte sich große Verdienste um die Wiederherstellung von Redlichkeit und Ehrlichkeit der Politik erwerben können, wenn er die Ursache für die sexuellen Übergriffe in Gelnhausen -und im ganzen Land- einmal unverblümt bei Namen genannt hätte – nämlich die wahnwitzige Masseneinwanderung oft vormittelalterlich sozialisierterr junger muslimischer Männer, für die Frauen -und erst recht westliche- bestenfalls Menschen zweiter Klasse und Freiwild sind. Dies ist die Hauptursache abertausender (Gruppen-)Vergewaltigungen und sexueller Belästigungen in Freibädern. Den Vorfall in seinem Freibad hätte Litzinger zum Anlass nehmen können, diese Wahrheit offen auszusprechen, anstatt Medien zu attackieren, die den Unsinn, den er stattdessen von sich gegeben hat, korrekt wiedergegeben haben. Stattdessen gab er den Systemling und verspielte jede Glaubwürdigkeit. So bleibt er nur ein weiterer feiger Polit-Apparatschik, der im Amt versagt.























