Das niedersächsische Städtchen Harsefeld mit seinen knapp 15.000 Einwohnern ist zu einem Beispiel für den zerfallenden Staat in Deutschland geworden, der seinen elementarsten Aufgaben, vor allem dem Schutz seiner Bürger nicht mehr nachkommen kann, sie dafür aber immer gründlicher überwacht und schikaniert, wenn sie ihre Rechte einfordern.
Seit Monaten wird Harsefeld von einer Jugendbande heimgesucht, die Gleichaltrige regelrecht terrorisiert. Drogenhandel, Drohungen und brutale Gewalt, die von den Tätern auch noch genüsslich gefilmt werden, sind an der Tagesordnung. Zwei Schulleitungen und das Jugendamt hielten es zu Ferienbeginn Ende Juni für nötig, Eltern in einem Brandbrief über die unglaublichen Zustände zu informieren. „In Harsefeld hat sich eine organisierte Jugendgang etabliert, die im Nachmittagsbereich unter anderem Drogen und Vapes verkauft sowie Schuld- und Wegegeld erpresst, dies leider unter Nutzung massiver Gewalt und Drohungen“, heißt es darin. Die Verbrechen würden von der Bande auch noch ganz offen in den sozialen Medien verherrlicht. „Die jüngsten Entwicklungen in Harsefeld und die im Internet kursierenden Videos der Gewaltexzesse sind verstörend.
Wir beschäftigen uns seit mehreren Wochen intensiv mit diesem Thema“, erklärte Daniel Beneke, der Sprecher des Landkreises Stade. Über 30 Strafteten aus den letzten Monaten sollen auf das Konto zweier 15 und 16 Jahre alter Jugendlicher gehen. Die Polizei steht all dem weitgehend tatenlos gegenüber und beschränkt sich mehr oder weniger auf die Registrierung der Straftaten, sofern sie damit noch nachkommt. Die Wache in Harsefeld ist von Samstagmittag bis Montag geschlossen. Trotz der Gewaltexplosion hielt man es nicht für geboten, dies zu ändern. Für das Freibad und die Eissporthalle mussten sogar eigene Sicherheitsdienste engagiert werden.
Konsequente Ermittlungen gefordert
Viele Eltern wollen es nicht mehr hinnehmen, dass ihre Kinder sich nicht mehr vor die Tür trauen, weil sie Angst haben, zu Freiwild dieser Barbarei zu werden, gegen die der Staat nichts unternimmt und haben eine Bürgerinitiative gegründet. Doch anstatt dies als Hilfeschrei und Alarmsignal zu erkennen, schlug ihnen auch noch Kritik entgegen, weil sie sich zunächst als „Bürgerwehr“ bezeichnet hatten. Mathias Pohle, einer der Mitgründer, meinte, die üblichen Beschwichtigungen abgeben zu müssen: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, was es hier an Missständen gibt“, distanziere sich aber von jeglicher Partei ebenso wie von Rassismus, beteuerte er und zeigt, dass das irrsinnige Sprachdiktat des Linkstaates selbst in einer solchen Situation noch wirkt. Wir machen das in unserer Freizeit, weil die Kinder ihre Freiheit wieder haben wollen“, so Pohle weiter. Die Bürgerinitiative fordert konsequente Ermittlungen gegen die Straftäter, mehr Schutz und Präventionsarbeit.
Man darf wohl davon ausgeben, dass die Jugendbande zu einem erheblichen Teil, wenn nicht ausschließlich, aus der bekannten migrantischen Problemklientel besteht, da auch kaum anzunehmen ist, dass deutsche Jugendliche in der Kleinstaat plötzlich in einem solchen Maße kriminell werden. Aber das spricht man natürlich lieber nicht an, wie auch Pohles ebenso eilfertiges wie grundloses Bekenntnis zeigt, man distanziere sich von Rassismus. Der Fall Harsefeld zeigt einen Staat, der einen Großteil seiner Ressourcen dafür aufwendet, die eigenen Bürger zu kujonieren, gegenüber den selbst geschaffenen Problemen aber machtlos ist. Solche Vorgänge, die sich im ganzen Land zeigen, werden über kurz oder lang dazu führen, dass noch viel mehr Bürger keine andere Wahl mehr sehen, als sich selbst vor den Gefahren zu schützen, die die eigene Regierung ihnen eingebrockt hat und mit denen sie sie nicht nur allein lässt, sondern sie sogar noch als Nazis und Rassisten brandmarkt und zum Schweigen bringt, wenn sie dagegen aufbegehren. (TPL)






















