Die Gewalt gegen medizinisches Personal in Deutschland nimmt besorgniserregend zu. Ob in Krankenhäusern, Arztpraxen oder im Rettungsdienst – Ärzt:innen, Pflegekräfte und Rettungssanitäter werden immer häufiger Opfer von Beleidigungen, Bedrohungen oder (teils extremen) körperlichen Angriffen. Laut einer Studie der Bundesärztekammer gaben 2024 über 60 Prozent der befragten Mediziner an, in den letzten fünf Jahren mindestens einmal verbal oder physisch angegriffen worden zu sein. Besonders in Notaufnahmen und im Rettungsdienst sind die Zahlen alarmierend. Die Gründe für diese Übergriffe sind immer die selben: Eine bestimmte Klientel, die sich nicht benehmen kann und nicht integrieren will, hat keine Lust, zu warten, die Autorität der Ärzte zu respektieren oder Behandlungsprioritäten zu respektieren.
Natürlich werden diese üblichen verdächtigen nicht thematisiert, stattdessen ist wieder mal die Rede von der allgemeinen Verrohung der Gesellschaft, der “strukturellen Überlastung des Gesundheitssystems” oder “unzureichender Kommunikation”, oder die Zwischenfälle werden auf Alkohol- oder Drogenkonsum oder – na klar – “psychische Erkrankungen” geschoben. Bloß nicht den Elefanten im Raum benennen!
Strafverschärfung wäre wegen der üblichen Täterklientel zwangsläufig “rassistisch”
Nun fordern wieder mal Berufsverbände wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Marburger Bund “härtere Strafen für Täter:innen”, wie es korrekt gegendert heißt. Moniert wird, dass derzeit noch Übergriffe oft als einfache Körperverletzung gewertet, was nach Ansicht vieler Betroffener aber nicht ausreicht. Vorgeschlagen wird daher eine Verschärfung des Strafgesetzbuches, etwa durch einen eigenen Straftatbestand für Angriffe auf medizinisches Personal, ähnlich wie bei Übergriffen auf Polizisten. Klingt in der Theorie gut –wie so etwas allerdings möglich sein soll, wo die meisten Täter nunmal einen ganz bestimmten “kulturellen Hintergrund” und neuralgische Herkunft haben, womit dann der Vorwurf des “ethnischen Profilings” oder “diskriminierender selektiver Strafverfolgung” im Raum steht, dürfte spannend werden.
Völlig vergessenswert, da wohl impraktikabel und wirkungslos duften ebenfalls gefoderte “Präventionsmaßnahmen” wie Deeskalationstrainings, Sicherheitskonzepte in Kliniken oder verstärkte Polizeipräsenz sein. Der idiotischste Ansatz ist es, “Aufklärungskampagnen” zu starten, um “Respekt und Verständnis für die Arbeit des medizinischen Personals zu fördern”. Jahrzehntelang kam Deutschland ohne diese absurden Anstrengungen und Handlungsplacebos aus und hatte dieses Problem nicht; es kam, O Wunder, vor ziemlich genau 10 Jahren zusammen mit dem Phänomen der Fachkräfte, kulturellen Bereicherer und “Kriegsflüchtlinge” in unser Land. (TPL)























