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Tabubruch: Beim AfD-Sommerfest waren auch „andere“ Politiker anwesend!

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Ohne Schnappatmung kriegen die Linken und Grünen hier in Deutschland offenbar keine Luft mehr:

Beim Sommerfest der AfD in Mecklenburg-Vorpommern gab es für diese Extremen einen Tabubruch: Neben AfD-Fraktionschef Nikolaus Kramer, der für seine Vorliebe für das N-Wort, Sommersonnenwende-Fanboyerei und die Anstellung eines Ex-„Identitären“ bekannt ist, tummelten sich auch CDU-Mann Thomas Diener und die ehemalige FDP-Frau Sandy van Baal. Ein Foto, das Kramer auf Facebook stolz präsentierte (auf Instagram schnell wieder gelöscht), zeigt das „harmonische“ Trio in trauter Eintracht. Landtagsabgeordnete anderer Parteien fielen vor Schreck fast vom Stuhl, während die AfD betonte, sogar Ministerpräsidentin Schwesig eingeladen zu haben – die blieb aber natürlich fern. Dass der linksgedrehte Verfassungsschutz die AfD gerade als „gesichert rechtsextremistisch“ einstuft, schien die beiden Gäste aus CDU und FDP nicht zu stören. Ein Sommerfest, das offenbar alle politischen Grenzen sprengt – so muss man feiern, wenn man noch irgendwas menschliches in sich spürt.
Peter Borbe schreibt:
a, für einen „Tabubruch“ bedarf es heute nicht mehr viel, der Besuch eines harmlosen Sommerfestet reicht dafür schon aus – zumindest, wenn es ein Fest der AfD ist. So geschehen jetzt in Mecklenburg-Vorpommern, wo eine FDP-Politikerin und ein CDU-Politiker ein solches Fest besucht haben. Beide Parteien müssen sich nun rechtfertigen, als sei ungeschützt eine Leprakolonie besucht worden. Wie weit will man diesen Wahn eigentlich noch treiben? Eine Partei, die bei den Bundestagswahlen in MV mehr als ein Drittel der Wählerstimmen erhalten hat, will man wie Aussätzige behandeln?
Antje Hermenau ergänzt:
Eigentlich ist es nur für Linke und Grüne ein Tabubruch – es ist deren Tabu. Dass sich die Union das aufquatschen ließ und lässt, ist mir ein Rätsel. Dass sie dafür noch das eigene Tabu – die Kooperation mit der Linken – aufgibt, umso mehr. Es sei denn, es fällt auch nach rechts.
Für die Linken und Grünen ist es überlebenswichtig, dass diese anti-demokratische Brandmauer hält. Bricht sie, ist es vorbei mit grün-linker Kontrolle. Deshalb die Panik bei jeder Kleinigkeit.
Und deshalb wird auch von Tabubruch gefaselt, wenn es jemand wagt, über diese Mauer in die Freiheit zu klettern. Man kann nur froh sein, dass es keine Schießbefehle mehr gibt.
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