Alles ganz normal diesem Deutschland: Wörther Freibad braucht nach Übergriffen jetzt bis zu 20 Security-Mitarbeiter
Im Badepark in Wörth bestätigt sich wieder die bitter-ironische Feststellung, dass manche deutsche Freibäder inzwischen besser gesichert sind als die deutschen Außengrenzen. Bis zu 20 (!) Sicherheitsleute sind dort zeitweise im Einsatz – und der zur ARD gehörende SWR schafft es, über diesen Skandal zu berichten, ohne ihn auch nur ansatzweise kritisch zu hinterfragen. Stattdessen gibt es einfältiges Geschwafel auf Schülerzeitungsniveau. „Der Badepark in Wörth ist ein wirklich schönes Freibad. Kommt man hier an, fühlt man sich direkt wie im Urlaub. Es gibt wirklich alles, was man sich nur von einem Freibad wünschen kann und noch mehr: Neben dem üblichen Schwimmerbecken gibt es ein Wellenbad. Riesenwasserrutschen laden ein, um Spaß zu haben. Ein wärmeres Becken mit Strudel lässt auch bei Wellness-Fans keine Wünsche offen. Dazu gibt es große, grüne Wiesen zum Entspannen – eigentlich alles perfekt“, heißt es in der Einleitung.
Der hohe Bedarf an Sicherheitspersonal wird damit erklärt, dass Kinder „beim Rutschen nicht genügend Abstand zum Vordermann“ halten und im Wasser „mit Karacho auf die Vor-Rutscher“ krachen. Auch bei den Sprungtürmen gebe es immer wieder Verweise. Dort werde nämlich „gedrängelt und geschubst und auch da wird nicht lange genug mit dem eigenen Sprung gewartet, so dass Jugendliche im Wasser Gefahr laufen, dass ein Springer direkt auf ihrem Kopf landet“. Aber all das sei „vergleichsweise harmlos im Vergleich zu dem, was an besucherstarken, heißen Tagen hier los ist“. Bürgermeister Steffen Weiß habe die Sicherheit im Badepark zur Chefsache erklärt, „denn die Stammgäste würden wegen des Ärgers der vergangenen Wochen schon wegbleiben“. Neunmal habe die Polizei anrücken müssen, „weil weder Badpersonal noch Security-Mitarbeiter die renitenten Badegäste in den Griff bekamen“. Um wen es sich bei diesen „renitenten Badegästen“ handelt und welchen „Ärger“ sie konkret verursacht haben, wird mit keinem einzigen Wort erwähnt. „Regeln werden nicht mehr befolgt, die Hemmschwelle für Beleidigungen, Beschimpfungen und Drohungen ist deutlich gesunken. Und wir als Badbetreiber müssen natürlich unsere Mitarbeiter schützen. Aber auch unsere Wörther Bevölkerung und unsere Anwohner müssen geschützt werden. Daher müssen wir jetzt Maßnahmen ergreifen“, erklärte Weiß.
“Rivalisierende Gruppen, die sich zoffen”
Das Sicherheitspersonal greife ein, „wenn es an den Kassen und am Kiosk ‚heiß‘ hergeht, und die Geduld der Badegäste an den langen Schlangen nicht ausreicht. Sie schreiten auch ein, wenn rivalisierende Gruppen sich im Bad zoffen. Schließlich schreiten sie ein, wenn Besucher meinen, ihr Auto einfach irgendwo abstellen zu können, selbst vor Einfahrten benachbarter Häuser“, schwadroniert die SWR-Reporterin weiter, bei der es sich nicht etwa um eine junge Praktikantin bei ihren ersten unbeholfenen journalistischen Gehversuchen handelt, sondern um eine Studioleiterin mit jahrzehntelanger Erfahrung. Es wird hier tatsächlich der Eindruck erweckt, fast zwei Dutzend Sicherheitsleute seien erforderlich, um Rangeleien vor dem Kiosk und dem Sprungturm zu verhindern, als ob es so etwas nicht seit eh und je gäbe. In einem Nebensatz ist dann von „rivalisierenden Gruppen“ die Rede, „die sich im Bad zoffen“. Dass es sich hierbei wohl kaum um Angehörige deutscher Kegelclubs, sondern um die immer gleiche arabisch-islamische Problemklientel handeln dürfte, wird natürlich geflissentlich unterschlagen.
Dies gilt auch für die Passage, in der berichtet wird: „Schreiten Badepersonal oder Security ein oder kommt gar die Polizei, werde das Aufsichtspersonal auch mal mit Schlägen gedroht. Man warte dann draußen nach Feierabend auf die Mitarbeiter, erklärten die Randalierer dreist“. Markus Juchem, der Werkleiter der Wörther Bäderbetriebe, berichtet: „Das ist eine große Belastung für die Mitarbeiter. Man nimmt auch vieles mit nach Hause. Es gibt Situationen, da wird das Personal regelrecht bedroht. Da kriegt man dann gesagt ‚ich weiß, wann Du Feierabend hast, dann kriegst du Stress mit mir‘. Das hat Ausmaße angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind“. Auch hier folgt kein weiteres Wort der Erläuterung, denn natürlich sind es -bis auf wenige Ausnahmen- keine deutschen Badegäste, die sich derart verhalten. Das einzige leicht kritische Wort verliert die Autorin über muslimische Frauen, die oft in langen Gewändern baden, was sehr gefährlich sei, da sich die Kleidung mit Wasser vollsauge! Ein Freibad braucht ein Großaufgebot an Sicherheitspersonal und der SWR tut so, als sei dies zwar etwas ungewöhnlich, aber wegen des „Ärgers“ den es hin und wieder gebe, aber eben doch normal und vor allem beruhigend für die Gäste. Selbst für ARD-Verhältnisse ist das, was in diesem Bericht geboten wird, atemberaubend in seiner dummdreisten Realitätsverleugnung. (TPL)