Mohrenstraße (Bild:Grok)
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Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan: Berlin schafft die Mohrenstraße ab

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Von 2020 bis 2025 kämpften Anwohner für den Erhalt der Mohrenstraße. Vergeblich. Jetzt ist Schluss. Der Name kommt weg, so das Gericht. Der neue Name lautet: Anton-Wilhelm-Amo-Straße. 28 Buchstaben, klingt wie ein Politprogramm aus der DDR. Dabei liegt die Straße seit 1705 friedlich im Zentrum der Stadt, unweit des Konzerthauses. Und man darf getrost annehmen: Preußische Beamte haben damals kein Schimpfwort auf ein Straßenschild malen lassen. Im Gegenteil. Der Mohr war zu Hofe ein Ehrentitel. Schwarze Kammerdiener, Trommler, Pagen, sie waren sichtbar und geschätzt. Man ehrte ihre Anwesenheit.

Aktivistengruppen, von denen es in Berlin wimmelt wie Heuschrecken in Afrika, suchen nach Opfern. Staatlich geförderte „zivilgesellschaftliche“ Vereine ernähren so ihre Mitglieder und spielen Tugendwächter. Die Behörden folgten bereitwillig und sahen im Wort „Mohr“ ein Zeichen von Unterdrückung. Und was nicht in die linke Weltanschauung passt, wird eben umbenannt. Geschichte wird lackiert wie ein altes Fahrrad vorm Flohmarkt.

Willkommen im Schildbürgeramt

Willkommen im Schildbürgeramt Mitte: Dort beschloss man, dass niemand mehr „Mohrenstraße“ sagen darf, weil irgendwer irgendwann irgendwo sich dadurch beleidigt fühlen könnte. Ein Gericht bestätigte: Es ist zwar nicht rassistisch gemeint, aber es könnte so wirken. Das reicht. Dass über tausend Bürger dagegen protestierten? Geschenkt. Die Verwaltung hatte längst vorgesorgt.

Mit einer Verwaltungsgebühr von exakt 741,37 Euro pro nahezu identischem Einspruch wurde eine Brandmauer gegen die Bürgere errichtet. Berliner Demokratie kostet eben, und wer kein Geld hat, soll schweigen. Jetzt also Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Ein kluger Mann aus Afrika, der in Deutschland zur Schule ging, studierte und lehrte. Und dann gleich mit zwei christlichen Vornamen versehen wurde. Ist das nicht auch kulturelle Aneignung?

Berliner Verrücktheiten

Die Berliner Politik hat wieder ein Problem gelöst, das niemand hatte. Die Mohrenstraße ist weg. Die Schildbürger, über die man seit dem Mittelalter lacht, kommen in Berlin erst so richtig in Fahrt. Berlin wird jährlich mit über vier Milliarden Euro von den reichen Bundesländern finanziert und künstlich beatmet. Die Bayern bezahlen also mit ihren Steuern diese Berliner Verrücktheiten mit.

Und irgendwo im Amt wird sicher schon geprüft, ob die Brüderstraße noch zulässig ist. Nicht dass sich die Schwestern diskriminiert fühlen. Den linken Aktivisten fällt bestimmt wieder etwas ein.

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