Masken-Totalversager und Milliardenvernichter Jens Spahn: Die letzte Vertrauensbasis ist dahin (ScreenshotYT)
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Toxischer Problemfall für die Union: Über drei Viertel der Deutschen finden Spahn vertrauensunwürdig

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Die letzten Wochen haben Unions-Fraktionschef Jens Spahn offenbar die letzten Sympathien gekostet. Die Enthüllungen über seine geradezu wahnhafte Geldverschwendung, als er während seiner Zeit als Gesundheitsminister nach Gutsherrenart Corona-Masken für Milliarden von Euro anschaffte und sein klägliches Scheitern am vergangenen Freitag, als die eigentlich fest eingeplante Wahl der linksextremen SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin am Widerstand seiner eigenen Fraktion scheiterte, haben einer breiten Öffentlichkeit wohl endgültig demonstriert, mit wem man es hier zu tun hat.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“, halten 75 Prozent der Befragten Spahn für wenig oder gar nicht vertrauenswürdig, 18 Prozent meinen, er sei überwiegend vertrauenswürdig und nur ganze zwei Prozent halten ihn für sehr vertrauenswürdig. Sogar 60 Prozent der Unionswähler misstrauen ihm, 33 Prozent trauen ihm überwiegend und nur vier Prozent des eigenen Anhangs vertrauen ihm sehr. Bei Anhängern von Linken, AfD und Grünen, misstrauen ihm jeweils weit über 80 Prozent.

Höchste Zeit für die Anklage- statt Fraktionsbank

Ein derart mieser Rückhalt im eigenen Lager ist ein desaströses Zeugnis für Spahn, dessen politischer Ehrgeiz seine Fähigkeiten weit übersteigt. Da die Umfrage am vergangenen Donnerstag und Freitag stattfand, dürfte das Debakel um die gescheiterte Richterwahl, von der Spahn und Bundeskanzler Friedrich Merz glaubten, ihre Fraktion würde sie, trotz Brosius-Gersdorfs radikaler Ansichten zur Abtreibung bis zum neunten Monat, einfach abnicken, kaum oder gar nicht in die Ergebnisse hineingespielt haben. Seine Corona-Machenschaften reichten den Befragten bereits für ihr vernichtendes Urteil.

Nachdem nun bekannt ist, dass Spahn noch nicht einmal den Mut hatte, der SPD mitzuteilen, dass es in der Unionsfraktion aus Gewissensgründen keine Mehrheit für Brosius-Gersdorf gab und stattdessen eine angebliche Plagiatsaffäre als Grund für die Ablehnung aus dem Hut zauberte, dürfte sein Ansehen in der Öffentlichkeit noch weiter gesunken sein. Dass jemand, der ein solches Versagen auf dem Kerbholz hat und -trotz aller gegenteiligen Beweise- immer noch eine Vertuschungslinie fährt, überhaupt noch ein politisches Amt in diesem Staat ausüben kann, ist ein weiterer Skandal. Er gehört auf die Anklage, nicht Fraktionsbank.In der Öffentlichkeit ist seine Reputation jedenfalls auf dem wohlverdienten Tiefpunkt. (TPL)

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