Nicht nur Baerbock sorgte für massenhafte Afghanen-Importe, auch in London war man mehr als "aufnahmewillig"... (Symbolbild:Imago)
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Auch Großbritannien hat ein Afghanen-Problem: Britische Regierung verschwieg Masseneinfliegung

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Wer dachte, nur deutsche Regierungen könnten so verrückt sein, Abertausende von Afghanen einzufliegen, obwohl das Land bereits unter der Migrationskrise zusammenbricht, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Auch Großbritannien hat nun seinen Afghanen-Skandal: Weil ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums Anfang 2022 eine E-Mail mit den Namen von 19.000 Afghanen, die vor der Machtübernahme der Taliban teilweise mit der britischen Armee zusammengearbeitet hatten, außerhalb des sicheren Regierungssystems verschickt. Einige der Namen waren dann auf Facebook gelandet. Das Verteidigungsministerium war erst im August 2023 auf das Datenleck aufmerksam geworden. Daraufhin wurden in aller Eile rund 4.500 Afghanen nach Großbritannien geholt, um sie vor der Rache der Taliban zu schützen. Etwa 900 davon waren Ortskräfte, der Rest Familienangehörige. Die Kosten dafür sollen bei umgerechnet rund einer Milliarde Euro liegen.

Allerdings hielt man es nicht für nötig, dies der eigenen Öffentlichkeit mitzuteilen. Die Aktion begann unter der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson und lief unter strengster Geheimhaltung ab, zudem wurde zum ersten Mal eine Nachrichtensperre verhängt, die jede Berichterstattung darüber strikt untersagte und an der auch die folgenden Regierungen festhielten.

Angeblicher ”Persönlichkeitsschutz”

Auch das wurde mit dem Persönlichkeitsschutz der Afghanen begründet, am Dienstag jedoch von einem Gericht gekippt. Im vergangenen Monat kam ein Gutachter zu dem Schluss, dass der Datensatz keine große Relevanz für die Taliban hätte, da eine unabhängige Untersuchung ergeben habe, dass es kaum Hinweise darauf gebe, dass den von dem Datenleck betroffenen Afghanen Vergeltung drohe.

Auch das deutsche Aufnahmeprogramm für Afghanen war damit begründet worden, dass jeder Ortskraft der Bundeswehr angeblich automatisch Folter und Tod durch die Taliban drohe. Inzwischen sind fast 30.000 Afghanen nach Deutschland importiert worden, ohne dass es noch eine Rolle spielen würde, ob es sich um Ortskräfte handelt. Die Regeln der Visavergabe wurden dabei faktisch ausgesetzt. So weit ging man in Großbritannien zwar nicht, allerdings hat man der eigenen Bevölkerung ohne ihr Wissen mehrere Tausend Menschen untergejubelt, ohne ein Wort darüber verlauten zu lassen.

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