Antisemitismus und Israelhass - links-queer-islamischer Grundkonsens in Deutschland (Symbolbild:shutterstock)
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Der linke Antisemitismus grassiert: Israelisches Restaurant darf nicht öffnen, Intifada-Aufrufe in Berlin, Queere Hetzen gegen „Zionisten“

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Der Antisemitismus in Berlin kann einen weiteren Sieg verbuchen: Die geplante Neueröffnung des – auch noch dezidiert queerfreundlichen – israelischen Restaurants “Gila and Nancy” in der Mohrenstraße in Berlin-Mitte wurde abgesagt, wie die Betreiber am Mittwoch auf Instagram bekanntgaben. Grund dafür waren Proteste, zu denen in den sozialen Medien aufgerufen wurde. Am Mittwochabend sollte unter dem irren Motto „Stop Feeding Genocide (…) Nein zu Kriegsverbrechern, Völkermördern und jenen, die vom Holocaust in Gaza profitieren(…) Nein zu Mahlzeiten, die von Händen serviert werden, von denen das Blut tropft!“ vor dem Restaurant protestiert werden.

„Das Gila and Nancy war aus der Liebe für Menschen, für Kultur, für Essen und Wein geboren. Ein Restaurant zu eröffnen, sollte eine fröhliche Feier sein, voller Spannung, Kreativität und Spaß.“ Nun aber sei es kaum möglich, wenn nicht sogar unmöglich, diese Freude zu spüren, teilten die Betreiber mit und schlossen auch gleich noch ein Beschwichtigungsstatement an. Der Krieg in Israel hätte ihrer Meinung nach schon längst beendet werden müssen, „damit unser Traum von einer sicheren Zukunft für alle Menschen, unabhängig von Nationalität, Geschlecht oder Identität, wahr wird“. Dass die Eröffnung nun in einigen Wochen stattfinden kann, scheint in diesem Klima des Hasses, das von Linken und Migranten unter den Augen der Berliner Stadtregierung täglich geschürt wird, kaum denkbar. Das Restaurant müsste täglich mit Anfeindungen oder sogar Anschlägen rechnen. Dass parallel in Berlin an der FU eine linke Veranstaltung zur „Intifada“ aufrief, mag man da nur noch als passende Begleitmusik wahrnehmen.

Der Judenhass zeigt seine Fratze immer ungenierter

Aber nicht nur in Berlin, auch bis in die Provinz hinein, zeigt der Judenhass seine Fratze immer ungenierter: Im niedersächsischen Ronnenberg fand am vergangenen Samstag erstmals der Christopher Street Day (CSD) statt. Der “queere” Historiker Christian-Alexander Wäldner, der dort über Queerness in der NS-Zeit sprechen sollte, wurde jedoch ausgeladen, nachdem er im Umfeld des CSD „potenziell israelkritische und antisemitische“ Tendenzen kritisiert hatte. Die Veranstalter wiesen die Antisemitismus-Vorwürfe entschieden zurück und betonten, dass keine politischen Statements zum Nahostkonflikt geplant seien. Das Resultat war eine nachträgliche Mitteilung des CSD, in der man mit Bedauern verkündete, erfahren zu haben, dass Menschen anwesend gewesen seien, „die Teil einer öffentlich zionistischen geprägten Gruppe sind“. Jeder CSD solle „nicht ein Platz für Zionismus und Hass“, sondern ein Ort und eine Veranstaltung sein, die sich „für Menschenrechte jeglicher Art einsetzt und demonstriert“.

Das impliziere auch, „dass wir uns klar von distanzieren (wollen), die den Genozid unterstützen bzw. sogar leugnen“, hieß es weiter in diesem hanebüchenen, schauderhaft formulierten und vor Dummheit strotzenden Statement. Dass Zionismus nichts weiter bedeutet, als sich für das Existenzrecht Israels einzusetzen, dürfte den Verfassern dieses Unsinns, die sich „für Menschenrechte jeglicher Art“ einsetzen wollen, gar nicht bewusst sein. Diese skandalösen Aussagen, die auch wieder die Lüge vom angeblichen israelischen Völkermord an den Palästinensern verbreiten, zeigen einmal mehr, wie salonfähig der Hass auf Juden in diesem Land wieder geworden ist. (TPL)

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