Lieferando Fahrer (Bild: Pressebild Lieferando)
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Mindestlohnwahnsinn: Lieferando baut 2.000 Fahrerstellen ab

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Lennard Neubauer, Deutschland-Chef von Lieferando und Bruder der Klimahüpferin und Grünenmitglied Luisa Neubauer schickt 2.000 Lieferando-Billiglöhner in die Arbeitslosigkeit. Anstatt jedoch diese Unternehmensentscheidung maximal zu skandalisieren, sollten die wirklich Schuldigen benannt werden: Die jedes Gespür für Leistung und Relation ignorierenden Forderungen der DGB-Altgewerkschaften. 

Kommt Ihnen der Name bekannt vor? Neubauer?!? Ja richtig. Diesen Nachnamen trägt auch Deutschlands bekannteste Klimahüpferin, der Reemtsma-Sproß und Grünen-Mitglied, Luisa Neubauer. Und in der Tat: Die beiden sind verwandt, sie sind Geschwister. Während das Schwesterlein vorgibt, das Klima zu rettet aber tatsächlich mitgeholfen hat, eine ganze Generation junger, vornehmlich weibliche Menschen schamlos zu indoktrinieren und in Todesängste zu stürzen, schickt ihr Bruder gerade 2.000 Lieferando-Billiglöhner in die Arbeitslosigkeit. Denn Bruderherz Lennard ist Deutschland-Chef von Lieferando, der größte Online-Bestell- und Lieferdienst für Essen hierzulande.

Konkret reduziert Lieferando seine Flotte in Deutschland um fast ein Fünftel. „Die Wettbewerbslandschaft und der Markt ändern sich immer rasanter und tiefgreifender“, so Lennard Neubauer. „Kunden erwarten zuverlässigen Service und kurze Bestellzeiten.“ Mancherorts könne dies mit den derzeitigen Strukturen nicht ausreichend sichergestellt werden. Insbesondere in kleineren Märkten, etwa Wiesbaden, Lübeck oder Bochum, werde Lieferando künftig deshalb mit spezialisierten Logistik-Unternehmen zusammenarbeiten, die die Auslieferung mit eigenen Fahrern übernähmen, erläutert Luisas Bruder weiter.

Während die Empörung über die bösen Lieferando-Ausbeuter in den sozialen Netzwerken tobt, sollten die Gründe benannt werden, warum solche Entscheidungen wie nun bei Lieferando getroffen werden: Diese sind in den völlig überzogenen, jedes Gespür für Leistung und Relation ignorierenden Forderungen der DGB-Altgewerkschaften zu suchen. Denn, wie es Marcel Luthe, Vorsitzender der Good Governance Gewerkschaft richtig formuliert: „NEIN, es ist nicht in Ordnung, für einen ungelernten, pampigen Pizzafahrer 15 Euro plus tariflicher Zuschläge als Lohnuntergrenze zu verlangen. Plus Trinkgelder. Was verdient denn ein Pflegehelfer? Oder ein Friseur? Diese Funktionärsgier ohne jeden Verstand ruiniert unsere Volkswirtschaft!“

Und nein, Lennard Neubauer kann nichts dafür, dass er eine Schwester hat, die in ihrem Leben irgendwann mal links abgebogen ist.

(SB)

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