Widerliche Hetze: Wie „Stern” und Co. Felix Baumgartners Tod politisch instrumentalisieren
Der gestrige Tod des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner schockierte die Welt. Bekannt für seinen historischen Stratosphärensprung 2012, bei dem er als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrach, war Baumgartner eine Ikone des Mutes und der Grenzüberschreitung. Doch statt seinen sportlichen Pioniergeist und sein außergewöhnliches Leben zu würdigen, nehmen deutschsprachige Linksmedien, allen voran der “Stern”, seinen Tod zum Anlass, ihn auch noch posthum politisch zu diskreditieren. Statt Respekt und Pietät zu zeigen, weden Baumgartners angeblich „rechte Haltung“ und seine kritischen Äußerungen zur Corona-Politik in den Vordergrund gerückt.
Es ist die übliche linke Menschenverachtung der “Guten”, die hier nicht nur besonders geschmacklos ist, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen des 56-Jährigen bedeutet. Im heutigen “Stern”-Nachruf wird Baumgartner nicht etwa primär als der Mann gefeiert, der aus 39 Kilometern Höhe sprang und Weltrekorde brach, sondern geradezu abgekotzt, er habe sich „in rechtsnationalen Schwurbeleien“ ergangen“ und dadurch „selbst verzwergt“.
Ideologische Voreingenommenheit bis ins Jenseits
Nicht seine Leistungen als Individualist, die sich auch in seiner freiheitlichen Einstellung widerspiegelte, sondern politisch unkorrekte Äußerungen etwa zu seinen FPÖ-Sympathien, seine Kritik an der Flüchtlingspolitik und vor allem seine ablehnende Haltung gegenüber den inzwischen als sinnfrei erkannten Corona-Maßnahmen werden da ausgemährt und bis ins Jenseits angeprangert – ausgerechnet von Journalisten, die Corona- und Impfpolitik sowie Migrationskrise bis heute nicht nur schönreden, sondern damals aktiv mitverbrochen haben.
Die ideologische Voreingenommenheit ist grenzenlos. Der “Stern” erwähnt zwar Baumgartners Stratosphärensprung, doch die Erzählung dreht sich schnell um seine „problematischen“ Ansichten, etwa seine Unterstützung für Viktor Orbán oder seine kritischen Posts zu Klimawandel und LGBTQ-Rechten. Diese Art von Berichterstattung will kein Menschenleben würdigen, sondern eine politische Agenda verfolgen. Kaputter geht es nicht. Diese Unsitte ist leider kein Einzelfall: Auch der “Merkur” oder die “Welt” haben Baumgartners Tod leider reflexartig mit seinen kontroversen Äußerungen verknüpft – und dabei geflissentlich ignoriert, dass Baumgartner sich stets als Privatmensch äußerte; oft provokativ, aber stets legitim und unter Wahrnehmung des Rechts auf Meinungsfreiheit, das heute zunehmend als Störfaktor wahrgenommen word. Hier wird nicht nur der Grundsatz der Pietät mit Füßen getreten, sondern der Tod eines Menschen für weltanschauliche Zwecke instrumentalisiert. Das ist eine unverzeihliche Schande. (TPL)