Nach 10 Stunden Flug endlich am Ballermann? (Symbolbild:Grok)
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Flug nach Mallorca über Sibirien? EU will, dass Flugzeuge künftig Umwege fliegen, um ihre Abgase anderswo abzulassen

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Man fragt sich oft, was die in Brüssel so rauchen. Wir vermuten: EU-zertifiziertes Spezialgras in Bioqualität mit Fairtrade-Label und Langzeitwirkung. Die neueste Idee: Flugzeuge sollen Umwege fliegen, um Abgase anderswo abzulassen. Kein Witz. Das berichten aktuell deutsche Medien – sogar die “Frankfurter Rundschau”. Und wenn es dort steht, dann meinen sie es ernst.

Der Hintergrund: Brüssel vermutet eine neue Art von atmosphärischer Erwärmung durch Flugzeugturbinen . Diesmal nicht durch CO₂, sondern durch das, was aus dem Auspuff der Flieger kommt. So sollen Piloten lieber andere Gebiete überfliegen, wo die Abgasemissionen keine Rolle spielen. Vermutlich fliegt man dann von Berlin nach Mallorca über Sibirien, Indien und die Wüste von Katar. Das dauert zwar zehn Stunden, aber die Luft über Deutschland bleibt streifenfrei. Damit die Schwalben den Weg ins Winterquartier nicht aus dem Auge verlieren.

Grund: Die bösen Kondensstreifen…

Denn: Die Kondensstreifen halten angeblich Wärme fest. Selbst wenn durch den Umweg mehr Kerosin verbrannt wird, sei das besser fürs Klima. Seit Januar müssen Airlines dokumentieren, wann und wo solche Streifen entstehen. Die Daten gehen direkt nach Brüssel. Vielleicht kommt bald der EU-Abgasbeauftragte mit ins Cockpit. Wer zu viele Linien zieht, bekommt Punktabzug im Grünen Gewissen. Über die chemischen Spuren, die stundenlang am Himmel zu sehen sind, wird aber nicht gesprochen. Kerosinspuren lösen sich doch in kurzer Zeit auf. Oder ist das Ganze ein Ablenkungsmanöver, um von der Wettermanipulation abzulenken? Anhänger der Chemtrail-Verschwörungstheorien glauben das ohnehin.

Während Europa die Flugrouten verbiegt, verlagern wir den echten Dreck längst nach Asien. Unsere Industrie wandert dorthin, wo kein Klimazertifikat klebt. China baut neue Kohlekraftwerke im Wochenrhythmus. Auch der Deutsche fährt E-Auto mit Strom aus Sachsen und Brandenburg wo rauchende Braunkohlekraftwerke den Strom erzeugen. Aber der e-Fahrer hat ein gutes Gewissen, weil keine Abgase aus seinem Auto kommen. Ist das nicht alles purer Wahnsinn?

Klimawahn als neue Religion

Zur Erinnerung: Die Natur produziert jährlich 800 Milliarden Tonnen CO₂. Der Mensch etwa 40. Deutschland: unter einer Milliarde. Das sind 0,1 Prozent. Ein Nobelpreisträger sagte: „Das ist, als würde man im Berliner Olympiastadion eine einzige Mücke suchen und dann das ganze Stadion räumen.“ CO2-Bekämpfung wurde zur Religion und diese Gläubigen merken es nicht.

Wer heute nach Mallorca fliegt, kämpft nicht mehr nur mit dem Gepäck, sondern mit der Logik aus Brüssel. Der Himmel muss sauber aussehen. Nicht für die Umwelt, sondern fürs Gewissen. Für die Schwalben. Und für den guten Eindruck. Und der Brüsseler Joint? Der muss es in sich haben. Wahrscheinlich klimaneutral. Aber mit Langzeitwirkung. (TPL)

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