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Oberstes Gericht in Großbritannien: Polizei soll nicht bei Regenbogen-Paraden mitmarschieren

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Der britische High Court hat entschieden: Uniformierte Beamte dürfen keine Gender-Ideologie unterstützen. In einem Grundsatzurteil erklärte das Gericht, die Teilnahme der Polizei am LGBT+-Buchstabensalat-Megafestival in Newcastle 2024 sei „irrational“ gewesen und verletze das Gebot staatlicher Neutralität. In Deutschland tobt indes der Genderwahnsinn weiter bunt durch die Reihen der Polizei.

Kaum etwas wirkt absurder als Polizisten, die sich bei Gender-„Pride“-Paraden anbiedern. Mit Regenbogen-Mützen, geschmückten Streifenwagen und Selfies im Partytrubel hoffen sie offenbar auf Applaus und treten Neutralität und Gesetzestreue mit Füßen. Ein aktuelles Urteil des High Court in Großbritannien erinnert die ach so woke Polizei nun genau daran.

Ausgangspunkt war eine Klage der lesbischen Aktivistin Linzi Smith gegen die Polizei von Northumbria. Diese hatte 2024 in offizieller Uniform an der Pride-Parade in Newcastle teilgenommen – mit voller Symbolkraft für eine mehr als nur fragwürdige links-politische Bewegung. Smith argumentierte, dass die Polizei dadurch ihre Neutralität aufgegeben habe. Das Gericht gab ihr laut der BBC nun recht: Die Teilnahme sei „irrational“ gewesen und untergrabe das Vertrauen in eine unparteiische Polizei.

Die Richter urteilten, dass sich die Polizei durch solche Auftritte eindeutig politisch positioniere. Gerade bei kontroversen Themen wie Geschlechtsidentität sei das ein Problem. Wenn eine Seite – in diesem Fall die Verfechter der Gender-Ideologie – spürt, dass sie auf die Unterstützung der Polizei zählen kann, während die andere Seite ignoriert oder gar kriminalisiert wird, ist das staatliche Gleichgewicht in Gefahr. Der Gendermainstreamingwahnsinn ist längst zum links- ideologischen Aufmarsch verkommen. Wer nicht mit dem gesamten Programm einverstanden ist – etwa, weil er glaubt, dass nur Frauen Frauen sind – wird ausgegrenzt oder diffamiert. Der Protest gegen Diskriminierung ist vielerorts zur Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen geworden. Lesben, die Gender-Kritik äußern, werden bei manchen Pride-Veranstaltungen sogar offen beschimpft.

Dieser Genderwahn hat längst auch die deutsche Polizei erreicht und tobt durch deren Reihen. In Berlin etwa fuhren Einsatzfahrzeuge mit Regenbogen- und Transflaggen durch die Stadt. In Nordrhein-Westfalen wurden Genderleitfäden für Polizisten erstellt, die etwa das korrekte Ansprechen von „nicht-binären Personen“ regeln. In Hamburg marschierten uniformierte Beamte demonstrativ bei der Pride mit. Auch hier verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen staatlicher Neutralität und links-ideologischer Parteinahme.

(SB)

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