Gestern war Friedrich Merz in seinem Element: Beim vollmundigen “Investitions-Gipfel” im Kanzleramt wurden die üblichen Projektionen und Potemkinschen Dörfer aufgebaut, um sich einzureden, wie super die deutsche Wirtschaft dasteht und welche goldenen Zeiten ihr winken – während zugleich die Union dabei ist, eine sozialistische Klima-Enteignungsfanatikerin ans Bundesverfassungsgericht zu schicken und die Zahl der Insolvenzen von einem einsamen Rekord zum nächsten eilt.
Heute schlug die Realität wieder voll durch, als der Bosch-Konzern ankündigte, 1.100 Stellen in Deutschland zu streichen – vor allem am Standort in Reutlingen. Ende 2029 sollen die Freisetzungen abgeschlossen sein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grund ist die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Steuergerätefertigung, die durch sinkende Stückzahlen und steigenden Preisdruck belastet wird.
Erst der Anfang des Kahlschlags
Der Konzern will den Standort neu ausrichten und künftig vor allem auf die Produktion von Halbleitern setzen. Betroffen sind die Fertigung, die Entwicklung von Steuergeräten sowie die Verwaltung. Die schwächelnde Autokonjunktur und wachsende Konkurrenz zwingen Bosch zu drastischen Maßnahmen. Im Klartext: es sind vor allem die Folgen der deutschen Geisterfahrt bei E-Mobiltät und Energiepolitik – und all das wird durch wahnwitzige EU-Apparatschiks noch schlimmer, will Brüssel doch bereits bis 2030 E-Antriebe bei Flotten und Bussen vorschreiben.
Bei Bosch ist der Kahlschlag erst der Anfang: Bosch-Chef Stefan Hartung hatte bereits weitere “Sparprogramme” angekündigt, da die “Autoindustrie im Wandel” ist, will sagen: In Deutschland gezielt kaputtgemacht und anderswo neu aufgebaut wird. Die Entlassenen können sich bei Friedrich Merz, dem Bettvorleger der grünen Klima-Ayatollahs, bedanken für die Zerstörung ihrer Existenzgrundlage. (TPL)























