Javier Milei (XAccount Javier Milei)
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Warum funktioniert das mit der „Kettensäge“ eigentlich so gut, Genosse Lars Klingbeil?

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Bei einem Wirtschaftsgipfel wandte sich Genosse Vizekanzler Lars Klingbeil an zahlreiche Spitzenvertreter der Wirtschaft. Dort mahnte der SPD-Politiker zur Vorsicht und warnte vor Verhältnissen wie unter dem argentinischen Präsidenten Javier Milei. Warum es dort mit der „Kettensäge“ so gut läuft und warum Klingbeil es unter allen Umständen verhindert möchte, dass die Gesellschaft dereguliert, freier und somit wohlhabender wird, das erzählt der Sozialist dem staatsgläubigen Wahlvolk natürlich nicht.

„Wenn wir das als schwarz-rote Regierung nicht hinbekommen, werden irgendwann Leute mit der Kettensäge an die Macht kommen. Das können wir als Demokraten nicht wollen.“ Dieses sinnentleert Sozialistengefasel kippte Genosse SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil am Montag über eine Gruppe von Wirtschaftsvertretern auf dem Welt-Wirtschaftsgipfel im Axel-Springer-Hochhaus aus.

Eine ebenso eindeutige wie dumme Anspielung an den argentinischen Präsidenten Javier Milei, der es mit zahlreichen wirtschaftspolitischen, liberalen Reformen schaffte, sein Land aus einer schweren, von Gestalten wie Klingbeil zu verantwortenden Wirtschaftskrise zu holen. „Nach mehr als 100 Jahren chronischen Haushaltsdefizits gehören wir heute zu den fünf Ländern der Welt, die nur das ausgeben, was sie einnehmen, und nicht einen Peso mehr“, so der argentinische Präsident erst vor wenigen Tagen in einer TV-Ansprache. Für Genosse Klingbeil offenbar ein abschreckendes Beispiel.

Warum aber funktioniert das mit der „Kettensäge“ eigentlich so gut? Warum geht es Menschen in über regulierten Gesellschaften in der Regel schlechter als in freien Systemen? Eine Antwort darauf gibt ein X-Kommentar:

„Die Theorie ist einfach und elegant:

1. Auf einem freien Markt stellt sich ein optimaler Schnittpunkt von Angebot und Nachfrage ein. Der Preis bildet sich an dem Punkt aus, wo sowohl Anbieter wie Käufer noch einen Nutzen in ihrem Tausch sehen.

2. Staatliche Regulierungen verschieben die angebotene Menge oder den Preis vom Optimum. Das ist immer ihr Sinn und Zweck: durch Einfluss auf Mengen oder Preise einen anderen Punkt als das natürlich erreichte einzustellen. Auch Steuern zB verlagern den Punkt weg vom Optimum.

3. Wird das Marktgleichgewicht durch Zwang verlassen, bedeutet das nichts anderes, als dass eigentlich für beide Seiten vorteilhafte Tauschgeschäfte unterbleiben.

Infolgedessen verringert sich das allgemeine gesellschaftliche Wohlergehen, da sowohl einige Anbieter als auch einige Nachfrager vom Tauschgeschäft abgehalten werden, aus denen sie ja beide einen Nutzen ziehen würden.“

Wow. Nie gehört, Genosse Klingbeil? Das ist erstmal Mikroökonomie 101, die interessanterweise an deutschen Gymnasien nicht gelehrt wird, von der eben sowenig Menschen etwas erfahren sollen, wie von der Österreichischen Schule. Nun gibt es natürlich 1000 und 1 angeblich gute oder auch weniger gute Begründung für irgendwelche Markteingriffe. Dennoch muss halt grundsätzlich erstmal klar sein: das Verlassen des natürlichen Gleichgewichts erkauft man sich mit Wohlfahrtsverlust.

Am Ende blieb von dem Auftritt des ehemaligen Antifa-Aktivisten Klingbeil nicht mehr übrig als das, was man sich als Unternehmer von einem Sozialisten erwarten darf: Leerer Floskeln. So etwa das hohle Versprechen: „Wir wollen für neue wirtschaftliche Stärke und für sichere Arbeitsplätze sorgen. Diesen Weg gehen wir gemeinsam mit der Wirtschaft.“  Gäääähn.

(SB)

 

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