Weidel versuchte sich vergeblich Gehör zu verschaffen im ARD-Sommerinterview (Bild:ScreenshotYoutube)
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Weidel-Störaktion war vorher abgesprochen: Ermittelt Berlins Polizei jetzt gegen sich selbst und die ARD?

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Das vorsätzlich sabotierte ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel am Sonntag, bei dem linksradikale mit lautstarken Protesten, Trillerpfeifen und einem (möglicherweise aus öffentlichen Geldern mitfinanzierten und teuer umgebauten) Bus mit ohrenbetäubender Musik zum großen Schallangriff übergingen, zieht weitere Kreise. Hinter der Aktion steht das linksradikale “Künstlerkollektiv” namens „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS), angeführt von Philipp Ruch, einer Art Böhmermann des Kulturbetriebs und seinen Aktionen nach zu urteilen ein lupenreiner Gesinnungsfaschist. In einem Podcast mit “Bild”-Vizechefredakteur Paul Ronzheimer sorgte Ruch nun für Aufsehen, als er behauptete, die Aktion sei in enger Abstimmung mit der Berliner Polizei und sogar der ARD erfolgt.

Verwundern würde diese Behauptung nicht, im Gegenteil: Die Protestaktion, bei der etwa 40 Demonstranten – darunter Mitglieder von „Omas gegen Rechts“ – und der erwähnte „Adenauer SRP+“-Bus, ein umgebauter Gefangenentransporter mit starken Lautsprechern, die Spree beschallten und mit Hassgesängen („Scheiß AfD“) ihr Verständnis von gelebter Demokratie bekundeten, war trotz unmittelbar anwesender Polizeikräfte ungehindert abgelaufen, und die ARD verzichtete auf jegliche – technisch kinderleicht mögliche – Ausfilterung der Störgeräusche geschweige denn Verlagerung des Interviews in Studio. Alles, was als Folge dieses Terrors  unternommen wurde: Die Behörden leiteten zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen eine 64-jährige Versammlungsleiterin und einen 39-jährigen Verantwortlichen ein – weil die Aktion gegen das “Versammlungsfreiheitsgesetz” verstoßen habe.

Geprahlt mit Komplizenschaft

Ruchs grinsend-unverblümtes und selbstgefälliges Ausplaudern , die Polizei habe die Aktion geduldet, bringt nun die ARD ebenso in Bedrängnis wie den Berliner Senat. Im Podcast prahlte der Linksextremist, das ZPS habe „in enger Absprache“ mit den Behörden gehandelt und „machen können, was wir vorhatten“. Die Polizei  bestätigte inzwischen, dass sie die Demonstranten tatsächlich erst nach Beginn der Störung aufforderte, die Beschallung einzustellen, was dann um 15:30 Uhr geschah. Festnahmen gab es nicht. Die ARD wies jegliche Vorabkenntnis oder Absprache zurück und betonte, dass die Störung “nicht bekannt” war. Selbst wenn die Senderleitung davon nichts gewusst haben mag (was schwer vorstellbar ist angesichts des abgefeimten Verhaltens der Moderation): Auf Ebene der Tontechniker, Hilfskräfte und Kameraleute, wo sich erfahrungsgemäß linkswoke Antifa-Sympathisanten  beim ÖRR die Klinke in die Hand geben, wäre dies durchaus möglich.

Nun wird es spannend sein abzuwarten, ob es zu Strafermittlungen kommt – gegen den Sender und gegen die verantwortlichen Polizeieinsatzkräfte… (TPL)

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