Aus Protest gegen „Wokeness“: Präsident Trump hat signalisiert, dass er die Vereinigten Staaten erneut aus der UNESCO zurückziehen wird. Das Weiße Haus hat bereits den UN-Menschenrechtsrat verlassen, dem antisemitischen UNRWA die Mittel entzogen und Sanktionen gegen die UN-Beamtin Francesca Albanese verhängt.
Mit seiner Entscheidung, die Vereinigten Staaten erneut aus der UNESCO austreten zu lassen, verfolgt Donald Trump eine klare Linie: internationale Zusammenarbeit dort, wo sie den eigenen Werten und Interessen entspricht – und ein kritischer Blick auf Organisationen, die diesen Anspruch nicht erfüllen. Der Austritt wird bis Ende 2026 wirksam und reiht sich in eine konsequente Strategie ein, die globale Präsenz der USA gezielter zu gestalten.
Trump macht deutlich: Globale Mitgliedschaften dürfen kein Automatismus sein. Vielmehr müsse jede Beteiligung den Maßstab der Fairness, Transparenz und Effektivität erfüllen. Der Rückzug aus der UNESCO ist dabei kein Zeichen von Isolation, sondern Ausdruck souveräner Entscheidungsfähigkeit und politischer Weitsicht. Die USA bekennen sich weiterhin zur internationalen Zusammenarbeit – jedoch auf Basis klarer Prinzipien und gegenseitigen Respekts. Die UNESCO indes unterstütze „woke“ und spaltende Anliegen in den Bereichen Kultur und Soziales, die nicht im Einklang mit einer vernünftigen Politik stünden, für die die US-Amerikaner bei der Präsidentenwahl im November gestimmt hätten, so eine Sprecherin des Weißen Hauses gegenüber der New York Post.
Ein weiterer positiver Effekt, den das Verlassen des woken Ladens zeitigt: Die Mittel, die bisher in zweifelhafte Strukturen flossen, können nun national oder in klar definierten, wirkungsstarken Projekten eingesetzt werden. So wird Haushaltsdisziplin mit politischer Verantwortung verbunden – ein Signal auch an andere Staaten, bestehende Systeme kritisch zu hinterfragen und mitzugestalten.
Die USA kehren der UNESCO, zu deren Budget sie derzeit 8 Prozent beitragen, erneut den Rücken – zum dritten Mal in der Geschichte und bereits zum zweiten Mal unter der Führung von Donald Trump. Schon während seiner ersten Amtszeit hatte er den Austritt veranlasst. Erst zwei Jahre zuvor waren die Vereinigten Staaten unter Präsident Biden wieder beigetreten, nachdem sie bereits zwischen 1984 und 2003 wegen Kritik an Misswirtschaft und anti-amerikanischen Tendenzen ferngeblieben waren. Zuletzt stellten die USA rund acht Prozent des Budgets der Organisation, die vor allem für das Welterbe-Programm bekannt ist.
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