Was sich beim ARD-Sommerinterview mit der Vorsitzenden der AfD zutrug, war keine technische Panne und kein Zufall. Dies war kein Interview – es war eine aus dem Mittelalter bekannte Form von Hexenverfolgung auf modernisierte Art.
Von Martin E. Renner
Aber auch ein orchestrierter Anschlag auf die Demokratie durch „unsere Demokratie“. Übertragen von einem Sender, der sich selbst noch immer als „öffentlich-rechtlich“ bezeichnet, in Wahrheit aber längst zur medialen Hilfstruppe einer linken Einheitsfront degeneriert ist.
Wir konnten gestern live zusehen, wie die Meinungsfreiheit zu Grabe getragen wurde.
Ein orchestriertes Schauspiel, wie es bösartiger nicht hätte geplant werden können: Eine Live-Sendung im Dienste des „Kampfes gegen rechts“, flankiert von linksextremen Dauerempörten und garniert mit tönender Antifa-Ästhetik.
Experten sind sich einig: Der Lärm hätte technisch problemlos herausgefiltert werden können. Stattdessen ließ man ihn drin. Warum?
Weil es eben nicht um Journalismus ging, sondern um Diskreditierung.
Weil man eine demokratisch gewählte Oppositionsführerin in eine diffamierende Geräuschkulisse einbetten wollte, in der ihre Stimme untergeht – ganz wörtlich sowie symbolisch.
Während das selbsternannte „Zentrum für politische Schönheit“ – was für ein orwellscher Euphemismus! – jenseits der Spree mit Trommeln, Chören und Technik aus der Folterkammer des Kulturkampfs auf Alice Weidel eindrischt, sitzt Moderator Markus Preiß da wie ein verzückter Priester auf dem Hochaltar des Gesinnungsjournalismus.
Nicht ein einziges Mal versucht er, das Interview zu retten. Nicht ein einziges Mal widerspricht er dem akustischen Mob.
Im Gegenteil: Preiß fiel Alice Weidel ins Wort, inszenierte sich als Inquisitor mit Dauergrinsen, unterbrach, entstellte, wertete.
Was hier betrieben wurde, war ein Anschlag auf das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Ein Sabotageakt im Gewand des öffentlich-rechtlichen Informationsauftrags. Die ARD als Erfüllungsgehilfin ideologischer Agitation – inmitten eines sich radikalisierenden, moralistisch überhöhten Medienkomplexes, der längst den Boden des demokratischen Selbstverständnisses verlassen hat.
Aber, „liebe“ ARD: Ihr habt euch verzockt.
Die Zuschauer sind nicht so blöd, wie ihr glaubt. Sie merken, wer hier die Demokratie vorführt, und sie wissen, wer sie verteidigt. Sie werden sich erinnern. An den Lärm. An das Grinsen. An die Verachtung.
Und sie werden ihr Kreuz machen – nicht bei euch. Sondern bei denen, die ihr so verzweifelt zum Schweigen bringen wollt.























