Kaum sind zwei Xavier-Naidoo-Konzerte für Anfang 2026 in Mannheim angekündigt, beginnt die nächste Welle des Boykotts. Eine neue Cancel-Culture-Kampagne will verhindern, dass er überhaupt auftritt.
Im Januar 2026 solle es zwei Konzerte in der SAP Arena Mannheim von Xavier Naidoo geben. Doch kaum sind die Termine veröffentlicht, erhebt sich wieder eine dieser widerlichen links-versifften Cancel-Culture-Kampagnen, welche Auftritte des Künstlers verhindern will. „Verschiedene politische Gruppen“, so die Umschreibung der Mainstreammedien für diese Meinungsdiktatoren, fordern die Absage der Konzerte.
An die Spitze stellt sich die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mannheim, Heidrun Deborah Kämper. Gegenüber dem SWR erklärt sie schriftlich: Xavier Naidoo habe sich über so lange Zeit nicht gescheut, zutiefst antisemitische Stereotype und Verschwörungsmythen zu verbreiten. Er sei vor Reichsbürgern aufgetreten, sei im antisemitischen Milieu verankert. Deshalb sei man misstrauisch. Weiter heißt es: Es sei weithin bekannt, dass Naidoo sich in einer Reihe von Texten judenfeindlich geäußert und Verschwörungsmythen verbreitet habe. Die Wiederholungen judenfeindlicher Stereotype lasse eine „Distanzierung“ Naidoos von diesen Texten nicht glaubhaft erscheinen.
Der Konzertveranstalter, die Frankfurter Agentur „Live Nation“, habe der Jüdischen Gemeinde Mannheim daraufhin geantwortet, es gebe keinen Grund, Xavier Naidoo eine zweite Chance zu verweigern. Naidoo habe sich im April 2022 öffentlich zu Toleranz, Vielfalt und einem friedlichen Miteinander bekannt, heißt es in der Antwort des Veranstalters weiter. Gleichzeitig habe er Nationalismus, Rassismus, Homophobie und Antisemitismus auf das Schärfste verurteilt.
Naidoo ist einer der erfolgreichsten deutschen Musiker der letzten 25 Jahre. Er prägte mit seiner Stimme die deutsche Soul- und R&B-Szene. Dass er es wagt, Konzerte zu geben, allein das ist für diese linken Meinungsterroristen jedoch zu viel.
In den sozialen Medien findet sich die Frage: „Wann sind wir eigentlich so falsch abgebogen, dass wir Künstlern faktische Berufsverbote erteilen wollen, weil ihre Meinung vom politischen Mainstream abweicht?“
(SB)























