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Unwichtiger geht es nicht mehr: Macrons verklagen US-Influencerin Candace Owens

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Frankreichs Präsidentenpaar Emmanuel und Brigitte Macron verklagt die amerikanische Influencerin Candace Owens – wegen übler Nachrede. Genauer: Weil Owens in einer YouTube-Serie behauptet, Brigitte Macron sei eigentlich ein Mann. Oder war es ihr Bruder? Oder beides? Unwichtiger geht’s eigentlich nicht mehr.

Brigitte und Emmanuel Macron, Frankreichs First Couple, verklagen die US-Kommentatorin Candace Owens – weil diese öffentlich die Frage aufwarf, ob Brigitte Macron bei Geburt tatsächlich ein Mann war. Oder ihr eigener Bruder. Oder beides. Owens nennt es „investigativen Journalismus“, der Elysée-Palast nennt es „Verleumdung in industriellem Maßstab“.

Der juristische Austragungsort: Delaware, USA. Die Klage umfasst 218 Seiten, 22 Punkte, darunter Rufschädigung, Persönlichkeitsrechtsverletzung und vorsätzliche Desinformation mit kommerzieller Absicht. Owens, keine Unbekannte im konservativen Meinungsgeschäft, hatte ihre achtteilige YouTube-Reihe „Becoming Brigitte“ im Frühjahr veröffentlicht – samt Merchandise und T-Shirts mit der Aufschrift „Man of the Year“.

Das Macron-Lager spricht von einer internationalen Schmutzkampagne, Owens von „Meinungsfreiheit“ und einem politischen Angriff auf die Wahrheitssuche. Frankreich kennt die Gerüchte seit Jahren. Schon 2022 wurden zwei französische Frauen angezeigt, weil sie öffentlich behauptet hatten, Brigitte Macron sei transsexuell. Die Verfahren liefen schleppend, wurden teilweise eingestellt. Doch mit der Internationalisierung durch Owens ist das Thema nun endgültig zum globalen Meme geworden – irgendwo zwischen Gerücht, Ideologie und juristischem Ernstfall.

Candace Owens bestätigte die Klage in der Nacht zu Donnerstag auf ihrer YouTube-Seite. Owens hat eine gewaltige Social-Media-Reichweite: 4,4 Millionen Menschen haben ihren YouTube-Kanal abonniert, fast sieben Millionen folgen ihr auf X

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