Pfizers Paxlovid: Gegenstand krummer Machenschaften während der "Pandemie" (Foto:Imago)
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Auch Apotheker sahnten mit ab beim Riesenschwindel Corona: Millionenschwerer Schwarzmarkt-Skandal um Paxlovid

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In Bayern sorgt ein mutmaßlicher Millionenbetrug für Schlagzeilen: Apotheker und Komplizen sollen das Corona-Medikament Paxlovid illegal auf dem Schwarzmarkt verkauft haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 2,6 Millionen Euro, wie die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) in Nürnberg mitteilte. Zwei Verdächtige, darunter ein Apotheker, befinden sich in München in Untersuchungshaft, wie “Bild” berichtet.

Die Ermittlungen begannen, als das Bundesgesundheitsministerium Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung von Paxlovid feststellte. Das Medikament, das im Januar 2022 zugelassen wurde, sollte Patienten kostenlos bei Vorlage eines Rezepts zur Verfügung stehen. Der Handel und Export waren streng verboten. Doch die Verdächtigen sollen knapp 10.000 Packungen Paxlovid, das pro Packung 650 Euro kostet, bestellt und ohne Rezept an Zwischenhändler auf dem Schwarzmarkt weiterverkauft haben. Besonders in China bestand 2023 eine hohe Nachfrage, wo eine Packung bis zu 2000 Euro einbrachte.

Riesen-Abzocke nicht nur in Politik & Co.

Am 17. Juli durchsuchten etwa 100 Polizeibeamte und vier Staatsanwälte 16 Objekte in München, Regensburg und Bamberg. Dabei wurden Unterlagen und Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Den Beschuldigten, darunter eine Apothekerin und ein Apothekenmitarbeiter, wird Untreue und unerlaubter Großhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten vorgeworfen. Die ZKG vermutet, dass die Verdächtigen die Notlage von Patienten ausnutzten, um sich zu bereichern. Während Apotheken für die Abgabe von Paxlovid eine Aufwandsentschädigung erhielten, war dies für die Täter offenbar nicht genug. Bis zum Abschluss der Ermittlungen gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Fall zeigt: Nicht nur korrupte Politiker, Heerscharen von gekauften Wissenschaftlern, Kliniken, Ärzten und findige Geschäftemacher kassierten ihn der “Pandemie” monströs ab, sondern auch vermeintlich seriöse Branchen und andere Gewährsträger der Grundversorgung. (TPL)

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