Wenn in der Politiker jedes alles kann, warum dann nicht auch in der Wirtschaft? (Bild:Grok)
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Job gesucht – nur maximal 12.000 Euro brutto: Die Wirtschaft sollte sich an der Politik orientieren…

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Betriebe überlegen bei der Suche nach Personal die Parlamentsmethode anzuwenden. Sie hat sich bewährt, schließlich werden große und wichtige Entscheidungen auch von Personen ohne große Vorbildung getroffen. Es greift quasi das Job-Gleichbehandlungsgesetz: Niemand darf wegen seines Geschlechts, des fehlenden Abiturs, des abgebrochenen Studiums oder eines nicht erlernten Berufes diskriminiert werden. Vielfalt und Diversität haben sich daher in der Politik längst durchgesetzt. Wer mit 28 Semestern Studium und ohne Abschluss dennoch über Milliarden an Militärausgaben befinden soll, der darf auch über ein paar Milliönchen in der Werkzeugfabrik entscheiden.

Eine Gleichausrichtung hinsichtlich der Toleranzqualifikation war seit Jahrzehnten überfällig. Argumentativ lässt sich diese neue Praxis zudem damit untermauern, dass auch das Gehalt eines beruflich noch entwicklungsfähigen Managers neu gedacht werden muss. Statt Millionenboni sollen die Gehälter gedeckelt werden auf das Niveau eines Abgeordneten im ersten Lehrjahr.

Managergehalt gedeckelt

So herrscht allseits Eintracht. Die Wirtschaft versöhnt sich mit der Politik. Während sich im Bundestag maximal 630 Entscheider auf den blauen Sesseln bequem machen, meldet die Wirtschaft einen jährlichen Bedarf von 2.900 bis 3.400 neuen Managern. Eine riesige Chance für alle, die es nicht in den Bundestag geschafft haben. Das Niveau wird gesenkt und alle sind glücklich.

Das Auswahlverfahren wird angeglichen. Nicht der Beste bekommt die Stelle, sondern derjenige, der sich am Wahlkampfstand oder im Bewerbungsgespräch eloquenter verkaufen kann.

Denn darum geht es auch in der Wirtschaft. Waren müssen verkauft werden, wie in der Politik die in Dosen abgefüllte, warme Berliner Luft. Wichtiger wird, wer sich jetzt flexibel zeigt.
Wer der Partei oder dem Boss nicht widerspricht.
Wer die Meinung ändern kann, ohne rot zu werden.
Und wer sagt: Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen. Ohne zu fragen, wofür.

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